Ein Freund hat mir einen Standort in der Nähe Dortmunds verraten. Da die Schnitte hier war, sind wir eben hin gefahren und haben die Lage "gecheckt". Waren leider etwas zu früh dort. Aber hier zwei Bilder:
(http://farm2.static.flickr.com/1416/4592469063_38a62b92b1.jpg)
(http://farm2.static.flickr.com/1131/4592470949_fb5ffe9580.jpg)
Welche Art/Hybride wird es wohl sein?
Es ist sicher D. majalis. Sie bluehen jetzt, der Staengel ist hohl und sie wachsen in humosen feuchten naehrstoffreichen Standorten.
Ich hoffe, dass ich nächstes Wochenende Zeit habe um nochmal hinzufahren. Es gab sehr viele Pflanzen. Feucht auf jeden Fall, überall Sickerquellen aber auch viel Torfmoos.
Jepp, und wirklich eine Pflanze an der anderen.
Hübscher Standort.
schöne Farbe, schön kräftig,
hoffentlich ist da Gebiet nicht bedroht von Trockenlegung, Überweidung, Überdüngung oder Bauvorhaben.
Zitat von: werner am 11.Mai.10 um 09:03 Uhr
schöne Farbe, schön kräftig,
hoffentlich ist da Gebiet nicht bedroht von Trockenlegung, Überweidung, Überdüngung oder Bauvorhaben.
nein, ich denke Teile Dortmunds sind eher von Versumpfung bedroht und der Standort kann sich ausbreiten.
Der Standort liegt nicht in Dortmund selbst, sondern südlich davon.
Wir waren heute nochmal bei diesem Standort. Hier ein paar Bilder für euch.
(http://farm5.static.flickr.com/4006/4631256937_7b33d973b1_b.jpg)
(http://farm4.static.flickr.com/3348/4631256945_7927c9e583_b.jpg)
(http://farm5.static.flickr.com/4001/4631256947_26d21e63b8_b.jpg)
(http://farm4.static.flickr.com/3331/4631256909_0e98bfb39b_b.jpg)
(http://farm5.static.flickr.com/4052/4631256913_0dc99928fb_b.jpg)
Leider hat man an mehreren Stellen ganz klar gesehen, dass hier gebuddelt wurde.
Schade.
Der Bestand scheint dadurch wohl nicht gefährdet, da es unzählig viele Pflanzen zu sein scheinen. Jedoch ist das Gebiet nicht wirklich groß, schätze nicht mal halb so groß wie ein Bauplatz.
(http://farm5.static.flickr.com/4054/4631256929_77e27901a6_b.jpg)
Beneidenswert! :thumb
Zitat von: Alexa am 23.Mai.10 um 14:07 Uhr
Leider hat man an mehreren Stellen ganz klar gesehen, dass hier gebuddelt wurde
Was ein Aufwand, kann man doch sicher käuflich erwerben. :pill
Zitat von: Alexa am 23.Mai.10 um 14:07 Uhr
Jedoch ist das Gebiet nicht wirklich groß, schätze nicht mal halb so groß wie ein Bauplatz.
wie gross ist so ein Bauplatz?
Zitat von: Berthold am 23.Mai.10 um 20:53 Uhr
Zitat von: Alexa am 23.Mai.10 um 14:07 Uhr
Jedoch ist das Gebiet nicht wirklich groß, schätze nicht mal halb so groß wie ein Bauplatz.
wie gross ist so ein Bauplatz?
in der Umgebung - bis 600 qm?
Zitat von: Moli am 23.Mai.10 um 14:11 Uhr
Beneidenswert! :thumb
Zitat von: Alexa am 23.Mai.10 um 14:07 Uhr
Leider hat man an mehreren Stellen ganz klar gesehen, dass hier gebuddelt wurde
Was ein Aufwand, kann man doch sicher käuflich erwerben. :pill
Und vor allem für die Katz, geht doch sowieso ein, weil sicher in gute, werthaltige Gartenerde gestopft.
Selbst das Ausgraben fördert das Bewusstsein der Menschen für den Wert der Orchideen.
Wenn durch das Ausgraben der Standort nicht gefährdet wird kann es also neben der Rechtsverletzung tatsächlich noch positive Seiten haben.
Ich fürchte, alle grossen Orchideenforscher und Kultivateure haben mit dem Ausgraben angefangen.
Zitat von: Berthold am 24.Mai.10 um 00:23 Uhr
Selbst das Ausgraben fördert das Bewusstsein der Menschen für den Wert der Orchideen.
- "Sieh mal, da scheint jemand eine dieser Blumen ausgegraben zu haben.
- "Dann ist das vielleicht was Seltenes... Das nächste Mal nehmen wir auch einen Spaten mit, macht sich gut im Garten"
Oder wie meinst Du das?
Zitat von: Berthold am 24.Mai.10 um 00:23 Uhr
Ich fürchte, alle grossen Orchideenforscher und Kultivateure haben mit dem Ausgraben angefangen.
Und manche tun's noch Heute.
Zitat von: Moli am 24.Mai.10 um 00:30 Uhr
Zitat von: Berthold am 24.Mai.10 um 00:23 Uhr
Selbst das Ausgraben fördert das Bewusstsein der Menschen für den Wert der Orchideen.
- "Sieh mal, da scheint jemand eine dieser Blumen ausgegraben zu haben.
- "Dann ist das vielleicht was Seltenes... Das nächste Mal nehmen wir auch einen Spaten mit, macht sich gut im Garten"
Oder wie meinst Du das?
Du verdrehst mir die Gedanken im Kopf, das ist gemein.
Wenn jemand eine ausgegrabene Pflanze im Garten hat informiert er sich wahrscheinlich, was das ist, stellt fest, aha eine Orchidee. Kauft sich ein Buch und möchte noch eine haben. Die findet er nicht in der Natur und kauft sie auf der Raritätenbörse. Dann fährt er nach Frankreich in Urlaub und findet noch 2 andere Arten, die er ausgräbt für den Garten. Dann ist er so begeistert, dass er sich hier im Forum anmeldet und anfängt mit der Vermehrung. Wenn er die Pflanze, die er vermehrt dann in der Natur wieder sieht ist er fasziniert und setzt sich vehement dafür ein, dass die niemand ausgräbt und schon ist ein neuer Orchideenfreund geboren.
Zitat von: Berthold am 24.Mai.10 um 00:59 Uhr
Du verdrehst mir die Gedanken im Kopf, das ist gemein.
Sorry, hatte da einen etwas simpleren Gedankengang. :rot
Wenn einer erstmal 'ne dumme Idee in die Tat umsetzt, finden sich schnell Nachahmer.
Wer eine Idee in die Tat umsetzt ist der festen Überzeugung das es eine gute Idee ist. Dumm ist der, der es besser weis und trotzdem nachmacht.
Ok, "blöde Idee" ist der richtige Ausdruck. Sag bloß, Du hast noch nie eine blöde Idee in die Tat umgesetzt?
Ja, aber immer in der Überzeugung das es eine gute Idee ist. 1973 - Grenzdurcbruchsversuch bei Eisenach. Nach 5 Jahren war ich dann bereit das als blöde Idee anzuerkennen. Vorläufer und Nachahmer gabs trotzdem reichlich, aber ich glaube das ist eine andere Geschichte.
So, besser spät als nie aber hier auch n paar Fotos von mir.
Standort aus zwei Richtungen:
(http://farm5.static.flickr.com/4066/4653733824_e68df09c28_b.jpg)
(http://farm5.static.flickr.com/4024/4653735616_637a472ab8_b.jpg)
Ernsthaft bedroht ist der Standort durch die Nordamerikanischen Goldruten die man gut an den Austrieben erkennt.
Pflanze:
(http://farm5.static.flickr.com/4005/4653120085_d5c7c72533_b.jpg)
Loch:
(http://farm5.static.flickr.com/4032/4653739486_4ea5e913cc_b.jpg) :motz
Die Goldrute kann man nur mit Round Up bekämpfen.
Das hilft auch gegen Orchis. :-D
ja Michael, aber nur zur falschen Zeit.
@Manne,
das Mistzeug (Roundup) setzt Du noch ein?
Dann liess Dir das hier mal durch.
Leider ist der Bericht von DGHT-Server wieder verschwunden, da standen noch andere Daten zu diesen Thema.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20660/1.html
Ist bei mir kein Problem, da ich keinen genveränderten Mais einsetze. :-D
Zitat von: Charlemann am 30.Mai.10 um 23:18 Uhr
@Manne,
das Mistzeug (Roundup) setzt Du noch ein?
Dann liess Dir das hier mal durch.
Leider ist der Bericht von DGHT-Server wieder verschwunden, da standen noch andere Daten zu diesen Thema.
Michael, ich fürchte, der Bericht ist wieder verschwunden, weil er nicht haltbar war. Man muss da sehr vorsichtig sein mit der Behauptung es sei ein Mistzeug.
Ein grosses Amphibiensterben gab es in der USA in den 70-ger Jahren. Die Ursachen konnten nicht eindeutig ermittelt werden, wahrscheinlich war es eine Virusinfektion, die zu Mutationen schon der Kaulquappen führte.
Zitat von: Charlemann am 30.Mai.10 um 23:18 Uhr
@Manne,
das Mistzeug (Roundup) setzt Du noch ein?
Erst mal nur Behauptungen von den Gentechnikgegnern. Da Round Up ja dafür eine gewisse Rolle spielt.
Das Geschriebene sind keine Fakten, sonder Vermutungen von irgend Jemandem.
Wenn Du das ernst nimmst, kannst Du gleich an den Weihnachtmann glauben.
Zitat von: Berthold am 31.Mai.10 um 00:24 Uhr
Michael, ich fürchte, der Bericht ist wieder verschwunden, weil er nicht haltbar war. Man muss da sehr vorsichtig sein mit der Behauptung es sei ein Mistzeug.
Nein, er war stand in diesen "Newsticker" ich glaube schon das er haltbar war/ist.
Ich habe beim DGHT mal angefragt ob sich da was getan hat und ob sie diesen Bericht nochmal veröffentlichen oder mir direkt zuschicken können.
Auf einer Seite des "Focus" steht aber nochmal ein ähnlicher Artikel.
Wenn die diesen Artikel öffentlich zugänglich machen, wird do schon noch etwas dran sein.
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/artenschutz/tid-10075/artenvielfalt-mysterioeses-amphibiensterben_aid_303385.html
Las Dir nicht dauernd ein schlechtes Gewissen einreden.
Auf meinem Betriebsgelände, so um die Gebäude und Rasenflächen, verwende ich es schon viele Jahre. Die Kröten, Molche und Eidechsen sind eher mehr geworden. Die Weinbergschnecken übrigens auch.
Es gibt Leute die immer gegen alles sind. Nur selbst bringen sie nichts auf die Reihe.
Zitat von: Manne am 31.Mai.10 um 09:14 Uhr
Las Dir nicht dauernd ein schlechtes Gewissen einreden.
Nein, lasse ich nicht.
Ich bin aber ein Mensch der es anderen nicht unnötig schwer machen will.
Und zu Roundup gibt es Alternativen, in denen nicht das Herbizid Glyphosat steckt.
Glyphosat ist bewiesenermaßen ein Mittel das Amphibien schädigt.
Da kann man nun nicht dran rütteln.
Zitat von: Manne am 31.Mai.10 um 09:14 UhrAuf meinem Betriebsgelände, so um die Gebäude und Rasenflächen, verwende ich es schon viele Jahre.
Ich schreibe Dir auch nicht vor was Du in Deinem Hof verspritzt, aber dort laufen ja nun nicht ausschließlich Frösche herum, oder?
Ich setze ausschließlich Alternativen ein, die biologisch abbaubar sind.
Ist zwar etwas mehr Aufwand, aber ein beruhigenderes Gefühl.
Zitat von: Manne am 31.Mai.10 um 09:14 UhrDie Kröten, Molche und Eidechsen sind eher mehr geworden. Die Weinbergschnecken übrigens auch.
Subjektiv oder objektiv?
Zitat von: Manne am 31.Mai.10 um 09:14 UhrEs gibt Leute die immer gegen alles sind. Nur selbst bringen sie nichts auf die Reihe.
Denkst Du, aber sie machen sich wenigstens Gedanken.
Ohne solche Menschen, könnte doch jeder tun was er will.
Wenn ich vorne an der Tankstelle mit einem Messer herumfuchteln und dabei ein paar bedruckte Papierzettel ergaunern würde, säße ich schnell im Kittchen.
Aber verseucht man den Globus mit einem Mittel, das angeblich ungiftig ist, passiert nichts.
Ich finde die Relationen passen nicht.
Was spricht gegen etwas Umweltbewusstsein.
Naja, sind ja nicht meine Enkelchen die auf dem Hof spielen der mit Glyphosat imprägniert ist.
Na dann mach mal.
Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht.
Mach ich schon länger so. ;-)
@Manne,
ich hatte Dir glaube ich den Bericht versprochen, den von der DGHT-Seite.
Anmerkung von Fr. Sivia Macina, Geschäftführerin,
"die vom Instituten und Gesellschaften übermittelten Beiträge sind geprüft, sodass man im Allgemeinen davon ausgehen kann, das die verbreiteten Thesen eingehend untersucht wurden."
Zitat von: DGHT-Eintrag vom 14.07.2010(14.07.2009)Erst der Frosch, dann der Mensch...
Seit Jahren wird vor allem aus Nordamerika über Funde von deformierten Amphibien und Reptilien berichtet. Manche Frösche tragen zusätzliche Beine mit sich herum, Alligatoren in Florida haben unterentwickelte Genitalien, im Potomac-River werden außerdem zunehmend ,,geschlechtsneutrale" Fische gefangen und vielerorts klappt es in der Lurchwelt nurmehr schlecht mit der Fortpflanzung. Wissenschaftler sind sich inzwischen weitgehend einig, dass die Ursache all dieser Störungen vor allem in hormonähnlichen Substanzen liegt, die Bestandteile oder Abbauprodukte von Pestiziden, aber auch von Nahrungsmitteln und Kosmetikprodukten sind und in großen Mengen in die Umwelt gelangen. Solche Stoffe können den Hormonhaushalt höherer Organismen empfindlich durcheinander bringen, und das bleibt nicht auf die Tierwelt beschränkt. Wissenschaftler stellten fest, dass in den USA die Anzahl von mit Genitalmissbildungen geborenen Babys in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Bis zu sieben Prozent der neugeborenen Jungen leiden heute unter einem Hodenhochstand und bei bis zu einem Prozent mündet die Harnröhre an der Basis statt an der Spitze des Penis nach außen. Da viele der hormonähnlichen Umweltgifte östrogenartige Wirkungen haben, stehen sie in starkem Veracht, für diese Missbildungen verantwortlich zu sein, zumal Studien zeigen, dass das Risiko der Missbildungen mit der Exposition der Schwangeren gegenüber solchen Stoffen korreliert. Auch Frauen sind übrigens direkt betroffen. So wurde gezeigt, dass das Risiko für Endometriose ebenfalls in Zusammenhang mit der Exposition gegenüber hormonähnlichen Umweltgiften steht. Manche Forscher vermuten auch, dass der zunehmend häufigere extrem frühe Eintritt junger Mädchen in die Pubertät mit diesen Stoffen zusammenhängt. Diesen Monat hat die Endocrine Society, eine Gesellschaft von Wissenschaftlern, die sich mit Hormonwirkungen befassen, eine fünfzigseitige Stellungnahme zu hormonähnlichen Umweltgiften veröffentlicht. Dort werden nach eigenen Angaben Beweise dafür präsentiert, dass hormonähnliche Umweltgifte die männliche und weibliche Fortpflanzungsfähigkeit beeinflussen sowie Brust- und Prostatakrebs begünstigen können. Ferner sollen solche Stoffe den Neurohormonhaushalt, die Schilddrüsentätigkeit und das Herz-Kreislauf-System beeinflussen sowie Fettleibigkeit auslösen können. "Wir sollten besorgt sein" sagt Dr. Ted Schettler vom Science and Environmental Health Network. "Hormonähnliche Umweltgifte können in Tieren die Hirnentwicklung, Spermadichte oder Krebsanfälligkeit beeinflussen, selbst, wenn das betroffene Tier bei der Geburt völlig normal erscheint". Die deformierten Amphibien und geschlechtslosen Fische sollten von uns als ein deutliches Warnzeichen wahrgenommen werden, warnt die Endocrine Society. Gar nicht zu reden von den bereits statistisch relevanten Auffälligkeiten bei menschlichen Neugeborenen.
(Quelle: Nichloas D. Kristof Op-ed Page New York Times, 28.06.09)
War letztens im Fernsehen.
Geo Wild.
War sehr beklemmend. :heul :heul
Alles ok.
Aber wie kommst du darauf, das Round up ein Umweltgift ist und dann noch ein hormonelles?
Manne findet das gar nicht so schlimm.
Deshalb hab ich die DGHT gebeten mir den Bericht zuzumailen.
Naja, ich setze zumindest kein Roundup mehr ein.
Aber das muss ja jeder selber wissen.
Roundup wurde in diesem Bericht nicht direkt angesprochen, aber es ist eines dieser Hormonpräparate das direkt auf den Hormonhaushalt von Lebewesen einwirkt.
Es enthält den Wirkstoff Glyphosat.
Hallo Charlemann,
ich will anmerken Roundup ist ein Gift und sollte nicht in Massen angewendet werden. Es gehört aber nun mal zu den Weltweit am meisten verwendeteten Herbizieden. Auch in Deutschland!!! Ob es nun wer anwendet oder nicht er hat trotzdem was von.
Aber ich habe mir mal den Bericht durchgelesen.
Bin ich Blind oder wo steht da etwas von Roundup oder Glyphosat???
Es ist dort eher die Rede von Pestizieden und Hormonellen Mitteln.
MfG
Ivo
PS: und noch etwas zum Thema es schadet Amphibien
"Wirkung auf Amphibien.
2005 erschien eine Studie, in der die Wirkung von Roundup auf Amphibien getestet wurde und die später als Indiz für ein globales Amphibiensterben galt. So wurden Kaulquappen in einem Tank alle vier Tage mit dem Mittel besprüht, was nach drei Wochen zum Tod aller Tiere führte. Die Universität Florida kritisierte den Versuch wegen der extremen Dosis und dem Gebrauch entgegen den Bestimmungen auf dem Etikett als unrealistisch und erklärte, dass es keine Daten gebe, die glyphosathaltige Herbizide für einen globalen Rückgang von Amphibien verantwortlich erscheinen ließen.[30] Auch Monsanto kritisierte die Studie aufgrund von Bedingungen und Annahmen, die bei der Anwendung von Roundup nicht erfüllt seien."
http://www.publiceyeonscience.ch/images/die_roundup_luege.pdf
Schöner Bericht, das Roundup ein Gift und kein Brausepulver ist habe ich nie bestritten.
Das blöde an solchen Untersuchungen ist man weiss nie wie sie zu Stande gekommen sind.
Scheint genau so aussagekräftig zu sein wie die angebliche Amphibiensterblichkeit durch Rundup zu sein. Ich würde nie auf die Idee kommen einen Menschen 18 Stunden mit Roundup zu besprühen auch in einer geringeren als der Landwirtschaftlichen Konzentration nicht.
"Sie haben aufgezeigt, dass Glyphosat für menschliche Plazentazellen tatsächlich giftig ist. Ein Großteil dieser Zellen stirbt, wenn sie 18 Stunden einer Glyphosat-Konzentration ausgesetzt sind, die niedriger ist als die in der Landwirtschaft angewendeten Konzentrationen."
Eben Ivo.
Es muss jeder selber wissen was er tut.
Aber wenn es Alternativen gibt (zugegeben sie machen etwas mehr Arbeit), halte ich ein eventuelles Umdenken für angebracht.
Natürlich sind für uns Orchidianer Salzkonzentrationen im Übermaß nicht hinnehmbar.
Aber die Essigreinigermethode oder andere Arten hate ich doch für wirkliche Alternativen.
Der Bericht soll in meinen Augen nur zeigen, das diese Mittel giftig sind.
Und zwar giftig in ihrer hinterhältigsten Form.
Ich setze das Zeug schon lange nicht mehr ein negative Erfahrungen habe ich bislang nicht machen können. Ausser das das Unkraut jedes Jahr wieder kommt, aber das war bei Roundup auch nicht wirklich anders.
Zitat von: jack am 16.Jun.10 um 20:03 Uhr
"Wirkung auf Amphibien.
2005 erschien eine Studie, in der die Wirkung von Roundup auf Amphibien getestet wurde und die später als Indiz für ein globales Amphibiensterben galt. So wurden Kaulquappen in einem Tank alle vier Tage mit dem Mittel besprüht, was nach drei Wochen zum Tod aller Tiere führte. Die Universität Florida kritisierte den Versuch wegen der extremen Dosis und dem Gebrauch entgegen den Bestimmungen auf dem Etikett als unrealistisch und erklärte, dass es keine Daten gebe, die glyphosathaltige Herbizide für einen globalen Rückgang von Amphibien verantwortlich erscheinen ließen.[30] Auch Monsanto kritisierte die Studie aufgrund von Bedingungen und Annahmen, die bei der Anwendung von Roundup nicht erfüllt seien."
Ja, sehr schädlich. Eine Versuchsreihe hat, auf höchstem wissenschaftlichen Niveau, getestet wie sich Amphibien verhalten, wenn man mit dem Round Up Kanister drauf haut. Gab eine hohe Mordalität.
Daraus kann man eindeutig schließen, das Roun Up für Amphibien schädlich ist.
Zumindest mit Kanister.