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Autor Thema: Der Hausmeisterschnitt  (Gelesen 429 mal)


Offline Berthold

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Der Hausmeisterschnitt
« am: 03.Okt.18 um 14:30 Uhr »
Das Beschneiden von Bäumen erfordert eine Menge Sachkenntnis, nicht nur in der Dendrologie sonder auch über die Harmonie und Ästhetik des Baumwuchses.
Zum Beispiel sollte ein Apfelbaum derart beschnitten werden, dass man einen Hut durch werfen kann, es sei denn, es handelt sich um einen Säulenapfel.
Deshalb tragen viele Gärtner bei der Arbeit einen Hut.

Der Beruf eines Hausmeisters erfordert auch viel Sachkenntnis, jedoch auf einem anderen Gebiet, z. B. wie man Glühbirnen austauschen, einen tropfenden Wasserhahn abdichten oder ein blockierendes Türschloss öffnen kann.
Manchmal kommt ein Hausmeister jedoch in die Verlegenheit, auch einen Baum auf dem Schulhof zu beschneiden.
Das Ergebnis dieser Arbeit, oft schon weit sichtbar nennt man einen Hausmeisterschnitt.

Auf angefügtem Foto sieht einen beschnittene gelblaubige Chamaezyparis. Nach dem ersten Eindruck könnte  man denken, es handele sich um einen Hausmeisterschnitt.
Aber in diesem Fall soll die Scheinzypresse lediglich noch als Gestell für eine Clematis dienen.
 
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)


Offline Ruediger

  • Beiträge: 14318
Re: Der Hausmeisterschnitt
« Antwort #1 am: 03.Okt.18 um 14:47 Uhr »
Die arme Pflanze.
Die Clemantis hätte man woanders pflanzen können, sogar mit Rankhilfe, dann hätte der Hausmeister länger Mittagspause machen können
Beste Grüße

Rüdiger