Phragmipedium longifolium
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Autor Thema: Phragmipedium longifolium  (Gelesen 1369 mal)


Offline FlorianO

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Re: Phragmipedium longifolium
« Antwort #15 am: 07.Okt.17 um 20:19 Uhr »
Ich bin gespannt wie die mit der Kälte klarkommen, ich habe mich das noch nicht getraut. Lass auf kein Wasser an die Blätter und in die Blattachse kommen bei der Kälte.
Würde auch den Kalk im Substrat weglassen, habe noch nie gehört das die Pflanzen auf und an Kalkfelsen wachsen. Wahrscheinlich haben sie durch die Huminsäuren in den Regenwaldbächen an den sie wachsen ein eher saures Milieu.
Die Pflanzen könnten schon aus diesem einen Trieb blühen, ich wäre da nicht so pessimistisch.


Offline Ralla

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Re: Phragmipedium longifolium
« Antwort #16 am: 07.Okt.17 um 20:23 Uhr »
Ja, aber die Triebe sind noch sehr klein. Das dauert noch.
Wasser an den Blätter ist nicht das, was Phrags mögen.
Liebe Grüsse, Carola
 

'Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen.' - Thomas Mann


Offline Berthold

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Re: Phragmipedium longifolium
« Antwort #17 am: 07.Okt.17 um 22:13 Uhr »
Wasser an den Blätter ist nicht das, was Phrags mögen.

Die Pflanzen werden gnadenlos von oben mit der Giesskanne begossen bis das Wasser unten aus dem Topf läuft. In Costa Rica werden sie ständig beregnet und sie gedeihen prächtig.

Die aggressiven Blattinfektionen, die ich hier bei Phrag kovachii hatte, sind teils am oberen Blattdrittel aufgetreten. Sie können also mit dem Wasser im Trieb nichts zu tun haben.
Auch kovachii wird regelmäßig so begossen und sie wächst wieder prächtig und hat keine neuen Infektionen mehr bekommen.
Nach meiner Vermutung ist entscheidend, dass sich im Wurzelbereich keine Infektionen einnisten und das kann man mit nicht zu feinem Substrat und regelmäßigem Durchspülen verhindern.

Ich denke, etwas Dolomitsplitt im Substrat kann nicht und nimmer schaden, ausser bei Cypripedium acaule.   


Offline FlorianO

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Re: Phragmipedium longifolium
« Antwort #18 am: 07.Okt.17 um 22:35 Uhr »
Berthold, in Costa Rica hat es aber auch keine 7 Grad. Die Art soll vom Meeresspiegel bis auf 1600m Höhe vorkommen.

Phrag. kovachii wächst in höheren Lagen (1900-2100 m) und kommt wahrscheinlich auch mit niedrigeren Temperaturen klar.
Ja die Phrag. kovachii hatte etwas anderes. Diese Fäulnis hat auch einen süßlichen Geruch.
Blattflecken die bei Nässe und Kälte entstehen sehen anders aus und stoppen meist auch sofort sobald sich die Bedingungen ändern.


Offline Berthold

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Re: Phragmipedium longifolium
« Antwort #19 am: 07.Okt.17 um 22:44 Uhr »
Berthold, in Costa Rica hat es aber auch keine 7 Grad. Die Art soll vom Meeresspiegel bis auf 1600m Höhe vorkommen.
In einem Hotel in Costa Rica, wo longifolium im Garten an einem kleinen Bach gewachsen ist, würde ich vereinzelt 7° im Winter nicht ausschliessen.


Offline Berthold

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Re: Phragmipedium longifolium
« Antwort #20 am: 07.Okt.17 um 22:46 Uhr »
Diese Fäulnis hat auch einen süßlichen Geruch.

Das müssen also Bakterien sein.


Offline christian pfalz

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Re: Phragmipedium longifolium
« Antwort #21 am: 08.Okt.17 um 11:56 Uhr »
hallo berthold, ich halte meine in schalen in torf-lava-sphagnum gemisch, etwas kohle dazu und gut ist, und das seit über 15 oder mehr jahren ohne ausfälle, die pflanzen stehen recht feucht immer untersetzer mit wasser, devinitiv kein kalk......
gruss
chris
südl. weinstr. die toscana deutschlands


Offline Berthold

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Re: Phragmipedium longifolium
« Antwort #22 am: 08.Okt.17 um 12:27 Uhr »
Ja, Christian, ich gehe nicht davon aus, dass die Art Kalk braucht, aber ich denke, sie verträgt etwas Dolomit


Offline FlorianO

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Re: Phragmipedium longifolium
« Antwort #23 am: 18.Apr.18 um 10:27 Uhr »
Berthold, haben die Pflanzen deinen kühlen Winter überlebt?


Offline Berthold

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Re: Phragmipedium longifolium
« Antwort #24 am: 18.Apr.18 um 14:33 Uhr »
Ja, sie haben sich einige Infektionen eingefangen, allerdings erst als es wärmer wurde. Sie bilden Neutriebe.