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Autor Thema: Drosera  (Gelesen 4641 mal)


Offline Eveline

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Re: Drosera
« Antwort #60 am: 22.Apr.18 um 22:34 Uhr »
Ich habe auch ziemliche Verluste bei den Drosera intermedia und auch bei den Dionaea. Vielleicht kommt noch was, aber sehr zuversichtlich bin ich nicht. Von den Pinguicula sind auch nicht alle wieder erschienen.  :sad:


Offline Claus

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Re: Drosera
« Antwort #61 am: 23.Aug.18 um 12:52 Uhr »
Im Frühsommer gab es bei Obi winzige Töpfchen mit vielen Drosera-Pflänzchen. Ich habe die soweit ich konnte auseinander genommen und vereinzelt. Sie ähneln der rotundifolia, sind aber deutlich kleiner und sicher auch nicht winterhart. Sie blühen weiß oder rosa. Weiß jemand, um welche Art oder Hybride es sich handelt?
Wer Chemiker werden will, muss Chemie studieren; wer Jurist oder Arzt werden will, muss Jura oder Medizin studieren. Aber um Politiker zu werden, ist lediglich das Studium der eigenen Interessen notwendig. (Max O’Rell)


Offline Eveline

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Re: Drosera
« Antwort #62 am: 23.Aug.18 um 14:23 Uhr »
Die sind aber süß!  :give-heart
Und so ein schickes Substrat! Was ist das? Quarzkies? Die Blättchen müßten aber freigemacht werden.


Offline partisanengärtner

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Re: Drosera
« Antwort #63 am: 23.Aug.18 um 16:52 Uhr »
Australische Zwersonnentau. Garantiert nicht winterhart. Vermehren sich hauptsächlich mittels Brutschuppen  in der kühleren Jahreszeit machen.
Dabei ziehen sie die Fangblätter ein und machen winzige Linsenförmige Blattschuppen im Austriebszentrum. Die muß man mangels Regen dann mit dem Pinsel aufnehmen und auf Substrat aufbringen. Sie entwickeln sich sehr schnell.
Die einzelne Pflanze kann so relativ kurzlebig sein. Manche Arten wie die höhere scorpioides leben auch mal 4-5 Jahre.


Offline Claus

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Re: Drosera
« Antwort #64 am: 23.Aug.18 um 18:02 Uhr »
Ja, vielen Dank!  :blume

Eveline, die stecken im Gemisch von Torf und Quarzsand 1:1, obenauf zwecks besserer Reflexion des Sonnenlichts eine dünne Schicht des weißen Quarzsands, damit es nicht zu heiß wird.
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Offline Galen

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Re: Drosera
« Antwort #65 am: 14.Nov.18 um 15:29 Uhr »
Die sind aber süß!  :give-heart
Und so ein schickes Substrat! Was ist das? Quarzkies? Die Blättchen müßten aber freigemacht werden.

Die Zwergsonnentaue sind alle so knuffig.  :lupe

Obi hat oft Drosera roseana im Sortiment.
Bisher hatte ich wenig Glück mit der Kultur der Winzlinge, irgendwann werde ich es noch einmal versuchen. Einige der Blüten sehen wirklich toll aus.

Ein Nachtrag noch zu meinen durch den Winter gebeutelten Drosera.
Es ist tatsächlich so, daß alle winterharten Arten die ich hatte vernichtet wurden (Rotundifolia, Intermedia und Anglica).
Die schon verloren geglaubten Uniflora sind wie durch ein Wunder nach einigen Monaten wieder ausgetrieben. Das hätte ich wirklich nicht für möglich gehalten. So eine robuste Art, ganz erstaunlich.

Ich habe mich natürlich riesig gefreut.


Offline Berthold

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Re: Drosera
« Antwort #66 am: 14.Nov.18 um 16:00 Uhr »
Es ist tatsächlich so, daß alle winterharten Arten die ich hatte vernichtet wurden (Rotundifolia, Intermedia und Anglica).


Aber rotundifolia auf reinem Torf ist doch eigentlich ziemlich stabil. Hier wurde er nur von schnell wachsendem Torfmoos überwachsen. Auf langsam wachsendem Torfmoos ist er gut gediehen.

Anglica ist hier auch heikel. Ich denke, die Art benötigt etwas Kalk.
« Letzte Änderung: 14.Nov.18 um 17:51 Uhr von Berthold »
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)


Offline Galen

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Re: Drosera
« Antwort #67 am: 14.Nov.18 um 16:47 Uhr »
Es ist tatsächlich so, daß alle winterharten Arten die ich hatte vernichtet wurden (Rotundifolia, Intermedia und Anglica).


Aber rotundifolia auf reinem Torf ist doch eigentlich ziemlich stabil. Hier wurde er nur von schnell wachsendem Torfmoos überwachsen. Auf langsam wachsendem Torfmoos ist er gut gediehen.

Anglica ist hier auch heikel. Ich denke, die Art benötigt etwas Kalk.

Moos meinst Du? *grübel*

Bei mir wuchsen alle drei Arten in reinem Torf. Alle haben sich in zwei Jahren sehr gut entwickelt.

Das Problem waren die schwankenden Temperaturen. Nach einem relativ milden Winter gab es eine plötzliche Absenkung auf -9 Grad, nur einen Tag lang. Direkt danach Tageswerte um +15 Grad, die Pflanzen haben die Hibernakel leicht geöffnet und die nächste Spitze von -9 Grad hat sie brutal erwischt.
Zurück blieben nur trockene, braune Reste.

Ich habe aber nichts entfernt oder neu bepflanzt, so daß ich das Glück hatte die Auferstehung von Uniflora zu erleben.

Die Temperaturschwankungen machen die Pflanzenpflege nicht gerade leicht. Selbst im Sommer hatten wir hier nachts einstellige Temperaturen, nur einige Stunden später über 30 Grad
« Letzte Änderung: 14.Nov.18 um 17:52 Uhr von Berthold »


Offline Berthold

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Re: Drosera
« Antwort #68 am: 14.Nov.18 um 17:53 Uhr »
Es ist tatsächlich so, daß alle winterharten Arten die ich hatte vernichtet wurden (Rotundifolia, Intermedia und Anglica).


Aber rotundifolia auf reinem Torf ist doch eigentlich ziemlich stabil. Hier wurde er nur von schnell wachsendem Torfmoos überwachsen. Auf langsam wachsendem Torfmoos ist er gut gediehen.

Anglica ist hier auch heikel. Ich denke, die Art benötigt etwas Kalk.

Moos meinst Du? *grübel*

Entschuldigung, habe mein Zitat korrigiert.
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