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Autor Thema: Drosera Sonnentau  (Gelesen 12004 mal)


Offline Ralla

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Re: Drosera Sonnentau
« Antwort #135 am: 13.Aug.17 um 21:04 Uhr »
sieht nicht so gut aus meint der Orthopäde des Klinik ums Tübingen
jetzt ist auch noch die Achillessehne angerissen  :blush:

Oje, ich drück die Daumen.
Liebe Grüsse, Carola     

'Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen.' - Thomas Mann


Offline Galen

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Re: Drosera Sonnentau
« Antwort #136 am: 22.Apr.18 um 21:01 Uhr »
In diesem Winter habe ich einen fast 100%igen Verlust meiner Drosera hinnehmen müssen.

Rotundifolia, Intermedia, Anglica und leider auch Uniflora, für den man selten eine Bezugsquelle findet.
Im März gab es eine Temperaturspitze in den negativen Bereich (ca. 9 Grad) und direkt danach wurden es +15 Grad. Ich hatte schon ein schlechtes Gefühls als ich gesehen habe, daß sich die meisten Hibernakel geöffnet haben.
Die zweite plötzliche Absenkung auf -9 Grad einige Tage später hat alles gnadenlos vernichtet.
So irre Schwankungen gab es hier so lange ich mich erinnern kann nicht.

Ich wollte schon meine Gärtnerschaufel an den Nagel hängen.

Eventuell habe ich das Glück daß ein oder zwei winzige Drosera uniflora überlebt haben. Ich habe glücklicherweise die kleinen noch im Herbst über das Beet verteilt.

Pinguicula waren zwar auch betroffen, aber da sind einfach teilweise ein paar Blätter abgefallen und die Pflanzen haben sich anschließend wieder erholt.


Offline Eveline

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Re: Drosera Sonnentau
« Antwort #137 am: 22.Apr.18 um 22:34 Uhr »
Ich habe auch ziemliche Verluste bei den Drosera intermedia und auch bei den Dionaea. Vielleicht kommt noch was, aber sehr zuversichtlich bin ich nicht. Von den Pinguicula sind auch nicht alle wieder erschienen.  :sad:


Offline Claus

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Re: Drosera Sonnentau
« Antwort #138 am: 23.Aug.18 um 12:52 Uhr »
Im Frühsommer gab es bei Obi winzige Töpfchen mit vielen Drosera-Pflänzchen. Ich habe die soweit ich konnte auseinander genommen und vereinzelt. Sie ähneln der rotundifolia, sind aber deutlich kleiner und sicher auch nicht winterhart. Sie blühen weiß oder rosa. Weiß jemand, um welche Art oder Hybride es sich handelt?
Wer Chemiker werden will, muss Chemie studieren; wer Jurist oder Arzt werden will, muss Jura oder Medizin studieren. Aber um Politiker zu werden, ist lediglich das Studium der eigenen Interessen notwendig. (Max O’Rell)


Offline Eveline

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Re: Drosera Sonnentau
« Antwort #139 am: 23.Aug.18 um 14:23 Uhr »
Die sind aber süß!  :give-heart
Und so ein schickes Substrat! Was ist das? Quarzkies? Die Blättchen müßten aber freigemacht werden.


Offline partisanengärtner

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Re: Drosera Sonnentau
« Antwort #140 am: 23.Aug.18 um 16:52 Uhr »
Australische Zwersonnentau. Garantiert nicht winterhart. Vermehren sich hauptsächlich mittels Brutschuppen  in der kühleren Jahreszeit machen.
Dabei ziehen sie die Fangblätter ein und machen winzige Linsenförmige Blattschuppen im Austriebszentrum. Die muß man mangels Regen dann mit dem Pinsel aufnehmen und auf Substrat aufbringen. Sie entwickeln sich sehr schnell.
Die einzelne Pflanze kann so relativ kurzlebig sein. Manche Arten wie die höhere scorpioides leben auch mal 4-5 Jahre.


Offline Claus

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Re: Drosera Sonnentau
« Antwort #141 am: 23.Aug.18 um 18:02 Uhr »
Ja, vielen Dank!  :blume

Eveline, die stecken im Gemisch von Torf und Quarzsand 1:1, obenauf zwecks besserer Reflexion des Sonnenlichts eine dünne Schicht des weißen Quarzsands, damit es nicht zu heiß wird.
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Offline Galen

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Re: Drosera Sonnentau
« Antwort #142 am: 14.Nov.18 um 15:29 Uhr »
Die sind aber süß!  :give-heart
Und so ein schickes Substrat! Was ist das? Quarzkies? Die Blättchen müßten aber freigemacht werden.

Die Zwergsonnentaue sind alle so knuffig.  :lupe

Obi hat oft Drosera roseana im Sortiment.
Bisher hatte ich wenig Glück mit der Kultur der Winzlinge, irgendwann werde ich es noch einmal versuchen. Einige der Blüten sehen wirklich toll aus.

Ein Nachtrag noch zu meinen durch den Winter gebeutelten Drosera.
Es ist tatsächlich so, daß alle winterharten Arten die ich hatte vernichtet wurden (Rotundifolia, Intermedia und Anglica).
Die schon verloren geglaubten Uniflora sind wie durch ein Wunder nach einigen Monaten wieder ausgetrieben. Das hätte ich wirklich nicht für möglich gehalten. So eine robuste Art, ganz erstaunlich.

Ich habe mich natürlich riesig gefreut.


Online Berthold

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Re: Drosera Sonnentau
« Antwort #143 am: 14.Nov.18 um 16:00 Uhr »
Es ist tatsächlich so, daß alle winterharten Arten die ich hatte vernichtet wurden (Rotundifolia, Intermedia und Anglica).


Aber rotundifolia auf reinem Torf ist doch eigentlich ziemlich stabil. Hier wurde er nur von schnell wachsendem Torfmoos überwachsen. Auf langsam wachsendem Torfmoos ist er gut gediehen.

Anglica ist hier auch heikel. Ich denke, die Art benötigt etwas Kalk.
« Letzte Änderung: 14.Nov.18 um 17:51 Uhr von Berthold »
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)


Offline Galen

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Re: Drosera Sonnentau
« Antwort #144 am: 14.Nov.18 um 16:47 Uhr »
Es ist tatsächlich so, daß alle winterharten Arten die ich hatte vernichtet wurden (Rotundifolia, Intermedia und Anglica).


Aber rotundifolia auf reinem Torf ist doch eigentlich ziemlich stabil. Hier wurde er nur von schnell wachsendem Torfmoos überwachsen. Auf langsam wachsendem Torfmoos ist er gut gediehen.

Anglica ist hier auch heikel. Ich denke, die Art benötigt etwas Kalk.

Moos meinst Du? *grübel*

Bei mir wuchsen alle drei Arten in reinem Torf. Alle haben sich in zwei Jahren sehr gut entwickelt.

Das Problem waren die schwankenden Temperaturen. Nach einem relativ milden Winter gab es eine plötzliche Absenkung auf -9 Grad, nur einen Tag lang. Direkt danach Tageswerte um +15 Grad, die Pflanzen haben die Hibernakel leicht geöffnet und die nächste Spitze von -9 Grad hat sie brutal erwischt.
Zurück blieben nur trockene, braune Reste.

Ich habe aber nichts entfernt oder neu bepflanzt, so daß ich das Glück hatte die Auferstehung von Uniflora zu erleben.

Die Temperaturschwankungen machen die Pflanzenpflege nicht gerade leicht. Selbst im Sommer hatten wir hier nachts einstellige Temperaturen, nur einige Stunden später über 30 Grad
« Letzte Änderung: 14.Nov.18 um 17:52 Uhr von Berthold »


Online Berthold

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Re: Drosera Sonnentau
« Antwort #145 am: 14.Nov.18 um 17:53 Uhr »
Es ist tatsächlich so, daß alle winterharten Arten die ich hatte vernichtet wurden (Rotundifolia, Intermedia und Anglica).


Aber rotundifolia auf reinem Torf ist doch eigentlich ziemlich stabil. Hier wurde er nur von schnell wachsendem Torfmoos überwachsen. Auf langsam wachsendem Torfmoos ist er gut gediehen.

Anglica ist hier auch heikel. Ich denke, die Art benötigt etwas Kalk.

Moos meinst Du? *grübel*

Entschuldigung, habe mein Zitat korrigiert.
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