Ich lebe mit dem Wolf und anderen wilden Tieren

Begonnen von Primel †, 22.Jul.09 um 11:20 Uhr

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Rüdi

Möglicherweise sind es Menschen, die eine bestimmte höhere Einfühlungsgabe in bestimmte Tierarten aufweisen können. Auch die sogenannten "Pferdeflüsterer"
haben schon Erstaunliches geleistet und unzähmbare bzw. verhaltensauffällige Pferde zu sanften Haus- und Reittieren umgewandelt. Dazu braucht es keine staatlich anerkannte Qualifikation. Das kann kein Tierarzt leisten.
 In den Fällen zählen die Ergebnisse.
Mit gütigen Menschen zu leben, ist wie einen Raum mit Orchideen zu betreten -
        :: Kǒng Fū Zǐ  孔夫子 :: 推手 ::

Berthold

Zitat von: Rüdi am 01.Aug.25 um 16:00 UhrIn den Fällen zählen die Ergebnisse.

Das sagen die Homöopathen auch.
Problem ist, die Ergebnisse in einer Doppelblindstudie zu verifizieren.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Rüdi

Wenn ein Pferd so behandelt wurde, dass aus einem Teufel ein Engel wurde, braucht es keine Doppelblindstudie. Das unterschiedliche Verhalten erkennt selbst ein Blinder und Tauber.
Mit gütigen Menschen zu leben, ist wie einen Raum mit Orchideen zu betreten -
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Berthold

Es gibt Menschen, die ihre Tiere zu einem Homöopathen zur Behandlung bringen und sind von dem Erfolg total begeistert.
Genauere Untersuchungen haben ergeben, dass nicht die Tiere, sondern ihre Besitzer geheilt wurden.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Rüdi

 grins

das allerdings soll es auch gegeben haben
Mit gütigen Menschen zu leben, ist wie einen Raum mit Orchideen zu betreten -
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Ruediger

Zitat von: Rüdi am 01.Aug.25 um 20:17 UhrWenn ein Pferd so behandelt wurde, dass aus einem Teufel ein Engel wurde, braucht es keine Doppelblindstudie. Das unterschiedliche Verhalten erkennt selbst ein Blinder und Tauber.

Es muß nur wiederholbar sein, wenn Tiere schelcht behandelt wurden, dass sie traumatisiert sind, so erzielt man sicherlich gute Resultate, wenn man den Tieren wieder Vertrauen ermöglicht.

Das dauert, ist mir allerdings selbst gelungen, u.a. mit einem Streifenhörnchen oder einer armen Dumbo-Ratte, die alleine gehalten wurde, dadurch bissig und ängstlich war.

Die Dumbo-Ratte wurde regelrecht schmusig, als sie unser Rudel langsam kennen gelernt hatte, und auch gemerkt hatte, dass es ihr hier gut geht.

Schlechte Erfahrungen machen Tiere ängstlich und mißtrauisch, bei Menschen soll es ähnlich sein.
,, Die Deutschen haben eine Besessenheit, jede Sache so weit zu treiben, bis eine böse daraus geworden ist."

George Bernard Shaw (Nobelpreisträger für Literatur)

Berthold

Zitat von: Ruediger am 01.Aug.25 um 15:00 Uhr
Zitat von: Berthold am 01.Aug.25 um 14:15 Uhr
Zitat von: Rüdi am 01.Aug.25 um 10:27 Uhrhttps://share.google/n0zvhi4JY25wVnPUA


ich denke, gefährliche Tiere sollten in unserer Kulturlandschaft nicht mehr frei leben.
Dass man sie im Zoo den Menschen zeigt, finde ich in Ordnung.
In deutschen Zoos lebt praktisch jedes Lebewesen (Ausnahme Blauwale) gesünder und fröhlicher als in der Natur.

Den Gemütszustand von Tieren zu beurteilen trauen sich nicht einmal Tierpsychologen, ja diese ,,Berufsbezeichnung" kann sich jeder Hans Wurst selbt verleihen. Coach und anderes sowieso, es wimmelt von ,,Spezialisten" ohne formaler Qualifikation, aber dicke Rechnung schreiben geht auch ohne. :whistle


Ruediger, siehe hier bitte https://www.orchideenkultur.net/index.php?topic=53005.0
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Rüdi

Geht es um "Launen"? Nein, um konstantes (für den Menschen oder auch die tierische Umwelt) Fehlverhalten. Eine Therapie ohne medizinischen Eingriff, die das "Fehlverhalten" zum Guten kehrt, ist gemeint. Das kann nicht jeder. Nicht umsonst sind solche Leute heiß begehrt, selbst auf großen Gestüten.
Sonst bliebe nur ein Schlachthaus oder Euthanasie übrig. 
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Berthold

Zitat von: Rüdi am 02.Aug.25 um 11:37 UhrGeht es um "Launen"? Nein, um konstantes (für den Menschen oder auch die tierische Umwelt) Fehlverhalten.
Aber konstantes Fehlverhalten ist immer viel leichter zu therapieren als Launen, weil Launen einen viel komplexeren mentalen Hintergrund haben.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Rüdi

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Berthold

Problemwolf in den Niederlanden

Zum Glück liegt eine Abschussgenehmigung vor.
Für Wölfe gibt es in besiedelten Gebieten keinen Platz. Da sind die Niederländer völlig pragmatisch. :thumb

Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Ruediger

Zitat von: Berthold am 02.Aug.25 um 11:56 Uhr
Zitat von: Rüdi am 02.Aug.25 um 11:37 UhrGeht es um "Launen"? Nein, um konstantes (für den Menschen oder auch die tierische Umwelt) Fehlverhalten.
Aber konstantes Fehlverhalten ist immer viel leichter zu therapieren als Launen, weil Launen einen viel komplexeren mentalen Hintergrund haben.

Launen muß man nicht therapieren, die kommen und gehen, da gibt es wenig Leidensdruck geschweige denn Krankheitseinsicht.
,, Die Deutschen haben eine Besessenheit, jede Sache so weit zu treiben, bis eine böse daraus geworden ist."

George Bernard Shaw (Nobelpreisträger für Literatur)

Berthold

Zitat von: Ruediger am 02.Aug.25 um 17:36 UhrLaunen muß man nicht therapieren, die kommen und gehen, da gibt es wenig Leidensdruck geschweige denn Krankheitseinsicht.
Ich kenne da aber andere Fälle.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Ruediger

Zitat von: Berthold am 02.Aug.25 um 19:30 Uhr
Zitat von: Ruediger am 02.Aug.25 um 17:36 UhrLaunen muß man nicht therapieren, die kommen und gehen, da gibt es wenig Leidensdruck geschweige denn Krankheitseinsicht.
Ich kenne da aber andere Fälle.

Leidensdruck gibt es meistens nur bei der Umgebung. :whistle

Gewisse Launen hat jeder, was anderes sind starke Stimmungsschwankungen, oder öfters extreme Stimmungen, dahinter kann sich mehr verbergen.
,, Die Deutschen haben eine Besessenheit, jede Sache so weit zu treiben, bis eine böse daraus geworden ist."

George Bernard Shaw (Nobelpreisträger für Literatur)

Rüdi

Ja, und ich bezweifele, dass echte Launen therapierbar wären. Nicht zu verwechseln mit einer "manisch-depressiven Erkrankung" z.B.

Sind Launen nicht auch im Charakter verankert?
Mit gütigen Menschen zu leben, ist wie einen Raum mit Orchideen zu betreten -
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