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Autor Thema: Cymbidium elegans  (Gelesen 8193 mal)


Offline walter b.

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Re: Cymbidium elegans
« Antwort #30 am: 29.Jan.17 um 22:07 Uhr »
Oder überhaupt gleich ein rein mineralisches Substrat, da kann dann nicht viel faulen...


Offline Berthold

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Re: Cymbidium elegans
« Antwort #31 am: 29.Jan.17 um 23:36 Uhr »
Oder überhaupt gleich ein rein mineralisches Substrat, da kann dann nicht viel faulen...

Walter, ganz sicher bist Du dann auch nicht.
Die Fäulnis hängt im Wesentlichen vom Wasser bzw. der fehlenden Luft an den Wurzeln ab. Das kann auch in rein mineralischem Substrat passieren. Dann fault zwar nicht das Substrat aber dennoch die Wurzeln ab.
Das organische Substrat erhöht allerdings das Risiko für das Ansiedeln von anaeroben Bakterien oder von Pilzen, obwohl viele Pilze harmlos sind und sogar die Bakterien vertreiben.


Offline walter b.

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Re: Cymbidium elegans
« Antwort #32 am: 30.Jan.17 um 00:28 Uhr »
Mich dünkt, Bernd kultiviert auch mineralisch. Und das mit Erfolg...


Offline Berthold

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Re: Cymbidium elegans
« Antwort #33 am: 30.Jan.17 um 00:40 Uhr »
Bei Arten mit langsam wachsenden dicken Wurzeln, ist das sicherlich von Vorteil, weil man das Substrat nicht so oft wechseln muss.

Ich hatte grosse Ausfälle mit Steinlaelien und auch Dendrobium mit Lava in Plastik-Töpfen.
Das Problem lag aber vermutlich nicht an der Lava sondern an den Plastiktöpfen in Verbindung mit zu häufigem Giessen und feuchter Luftumgebung, die das Austrocknen des Substrates noch zusätzlich verlangsamt hatte.


Offline Catwheazle

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Re: Cymbidium elegans
« Antwort #34 am: 30.Jan.17 um 08:48 Uhr »
Richtig. Ich kultivier in rein mineralischem Substrat, wie es auch in China üblich ist. Ich benutze auch deren hohe Töpfe. Man kann auch Rosencontainer nehmen. Wichtig ist auch, dass die hohen Töpfe seitlich Löcher haben. Im Winter gieße ich nur sehr sehr sparsam, im Sommer dafür reichlich.

Nachtrag: die goeringii/faberi Gruppe werden in normalen Töpfen nichts. Ich hab die z.T. bis zu 30cm tiefen. Bei denen gehen die dicken fleischigen Wurzeln sofort bis ganz runter. Ich vermute, das könnte eine Anpassung an einen zumindest zeitweisen trockenen Standort sein.
Ach ja: mit Lavalit hatte ich auch nie Erfolg. Vielleicht mögen die Wurzeln nicht das scharfkantige Gestein, vielleicht ists auch zu trocken. Mein Substrat ist das gleiche wie bei kalkliebenden Cypripedien.
« Letzte Änderung: 30.Jan.17 um 17:47 Uhr von Catwheazle »
οἶδα οὐκ εἰδώς, oîda ouk eidōs


Offline Berthold

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Re: Cymbidium elegans
« Antwort #35 am: 16.Mär.17 um 18:24 Uhr »
Ein neuer Versuch, gerade aus China eingetroffen


Offline Catwheazle

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Re: Cymbidium elegans
« Antwort #36 am: 16.Mär.17 um 18:47 Uhr »
Sehen gut aus
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Offline Berthold

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Re: Cymbidium elegans
« Antwort #37 am: 16.Mär.17 um 20:23 Uhr »
ja, denke auch. Einige Wurzeln waren durch den Transport gebrochen und wurden abgeschnitten. Die alten Scheinbulben sind ziemlich dick.