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Autor Thema: Arten der Stein-Laelien (Laelia, jetzt Cattleya)  (Gelesen 144413 mal)


Offline walter b.

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Re: Arten der Stein-Laelien (Laelia, jetzt Cattleya)
« Antwort #570 am: 17.Okt.19 um 12:32 Uhr »
Ich habe auch das Gefühl dass sich die Pflanzen wenig stören lassen.
Wenn sie einmal ordentlich angewachsen sind und wachsen wollen...


Offline Berthold

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Re: Arten der Stein-Laelien (Laelia, jetzt Cattleya)
« Antwort #571 am: 17.Okt.19 um 12:39 Uhr »
Ich habe auch das Gefühl dass sich die Pflanzen wenig stören lassen.
Wenn sie einmal ordentlich angewachsen sind und wachsen wollen...

ja, aber in der Anwachsphase, wenn noch wenige oder keine Wurzeln vorhanden sind, ist bei den meisten Arten die Infektionsgefahr im Substrat sehr gross.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)


Offline walter b.

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Re: Arten der Stein-Laelien (Laelia, jetzt Cattleya)
« Antwort #572 am: 07.Nov.19 um 10:45 Uhr »
Hallo Wolfgang,

was tut Deine alvarenguensis?
Ich habe gerade gesehen dass eine Pflanze die Infloreszenz durch die Spitze der Blütenscheide schieben will. Die wird sich wohl nicht mehr lange aufhalten lassen...
Dabei habe ich die Pflanzen noch bzw. wieder draußen stehen, damit sie Luft, Sonne, Wind und Regen genießen können. Und das tun sie voller Inbrunst, die Pflanzen sind wunderschön und prall. Einzelne blühen weiter bzw. verblühen nach und nach, einige schieben Infloreszenzen, als ob nichts wäre. Die Frische in der Nacht ( es geht immer wieder bis auf 5° runter, in einer kälteren Nacht habe ich sie - uff - kurz reingeschleppt) scheint sie gar nicht zu stören!

Viele Grüße
Walter


Online Muralis

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Re: Arten der Stein-Laelien (Laelia, jetzt Cattleya)
« Antwort #573 am: 08.Nov.19 um 09:09 Uhr »
Hallo Walter,

meine wächst ungehemmt weiter  :classic

Deine Beobachtungen kann ich in gewisser Weise bestätigen. Meine stehen zwar schon einige Zeit im Wintergarten, durch den Ausfall meiner Wärmepumpe, wird es aber auch dort deutlich kälter und sind die Morgentemperaturen an einigen Tagen schon auf zapfige 10° abgesunken. (Für Wärmepumpen-Interessierte: Der Kundendienst des ursprünglich österreichischen Herstellers Ochsner benötigt geschmalzene 32 Tage (sic!), um einen Termin für eine Reparatur zu finden. Hätte man einen Defekt im Hochwinter, müsste man mitsamt seinen  Orchideen erfrieren. Dank des sonnigen Oktobers und der Heizleistung meines Wintergartens haben wir diesmal aber mitsamt den Orchis überlebt und die 19 Jahre alte Maschine heizt seit gestern wieder.)

Die teilweise tiefen Temperaturen an nebligen Tagen haben die Steinchen aber nicht gehindert, munter weiterzuwachsen. An sonnigen Tagen bekommen sie von mir aber natürlich weiterhin ein Tauchbad und tun dann  so, als ob nichts gewesen wäre.

Habe da noch weitere recht wüchsige Kandidaten. Z. B. eine "Jungpflanze" von cowanii, die gerade jetzt 2 recht starke NT ansetzt, und in dem älteren habe ich tatsächlich eine BS entdeckt :einig:
Bin schon gespannt, wie die blüht; soll ja irgendwie in der Nähe von harpophylla sein, hat aber eindeutig Steinlälienhabitus. Wobei nach den Blütenmerkmalen harpophylla für mich (und auch F. Miranda) eigentlich auch zu den Steinlälien gehört, habituelle Eigenschaften oder ob es ein Epiphyt ist oder nicht haben da wenig bis nichts zu bedeuten.

Dann eine Jungpflanze von mirandae, die sich aktuell auch sehr wüchsig zeigt. Für eine BS geht es sich bei der aber noch nicht aus.
Alle diese 3 stammen glaub ich von msb, aber es wachsen auch andere sehr gut. Besonders seltene oder "neue" Arten hab ich allerdings nur wenige, die sind zuletzt kaum angeboten worden, da doch gewisse einschlägige Anbieter sich jetzt mehr auf Encyclias u.ä. konzentrieren  ;-)