Stürzende Linien bei Architekturfotografie

Begonnen von Eerika, 12.Apr.11 um 17:56 Uhr

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Lilith

Zitat von: Lisa. am 13.Apr.11 um 19:39 Uhr
Alternativ dazu kann man auch einfach bei den Blümchen und Bienchen bleiben, ist ja eher ein Weitwinkelproblem.  ;-)

Scheuklappen anlegen?

Lisa.

Ja, ganz genau. Man muss sich nicht mit allen Problemen befassen, einigen kann man einfach aus dem Weg gehen.
Grüße
Lisa

Lilith

Zitat von: Lisa. am 13.Apr.11 um 19:43 Uhr
Ja, ganz genau. Man muss sich nicht mit allen Problemen befassen.

Nimm doch mal unseren Weitblick?!
Das eigentliche Wahrnehmungsfeld ist ganz schmal, scheuklappenmäßig.
Was drumherum zu sehen ist? Ist gar nicht zu sehen. Es ist nur eine schwache Andeutung, ein Hinweis, da wäre noch was, falls Du den Kopf oder mindestens die Augen bewegen würdest.
Was dort an der Peripherie des Gesichtsfeldes stattfindet? Wer weiß? Ob dort Linien stürzen? Wahrscheinlich. Egal.
Und dann kommen die Menschlinge her und machen Fotos, die auch noch die Peripherie zeigen, und wundern sich.



Lisa.

Die Analogie ist gar nicht schlecht:

Ich kann weder alles, was ich wahrnehme ablichten, noch kann ich mich mit allem, was ich sehe, grundlegend beschäftigen, geschweige denn verbessern.
Im Kleinen aber geht beides. Aber man muss sich für Bestimmtes entscheiden, wenn man sich nicht verzetteln will.
Grüße
Lisa

Lilith

;-)
Und nu? Feierabend?
Fußball... im engsten Gesichtsfeld, steht an.

Lilith

Zitat von: Lisa. am 13.Apr.11 um 19:54 Uhr
Die Analogie ist gar nicht schlecht:

Ich kann weder alles, was ich wahrnehme ablichten, noch kann ich mich mit allem, was ich sehe, grundlegend beschäftigen, geschweige denn verbessern.
Im Kleinen aber geht beides. Aber man muss sich für Bestimmtes entscheiden, wenn man sich nicht verzetteln will.
Was das Hirn leistet, um uns brauchbare Bilder u liefern, ist phantastisch.
Also aus stürzenden Linien werden zumindest Linien. Ich meine, wenn der Sensor in so einer Kamera eine geometrische Form wie die Netzhaut des Auges hätte? Dann wäre Photographie wohl nicht möglich.
Alleine wie das Hirn die "blinden Flecken" einfach wegdichtet, als gäbe es sie nicht! Ist doch unglaublich.
Oder wie aus 2 Stereobildern (der Augen mit Bildfrequenz 16/Sekunde?) ein fehlerfreies, korrigiertes Gesamtbild mit Raumdarstellung gemacht wird, wo immer noch alle Linien linear sind, ganz egal wie die Netzhautträger links und rechts unterschiedlich geformt sind!
Also sehr beeindruckend ist das schon.
Und trotzdem muß es von Grund auf simpel sein.
Wir bräuchten einen riesigen Computer  und ein Wahnsinnsprogramm, um die Leistung zu simulieren. Und dieser Gehirnskasten macht das mit einfachsten Mitteln.
Wie waren wir darauf gekommen?

Ach ja, über
Stürzende Linien bei Architekturfotografie.

Ciao,
LI.


Lisa.

Zitat von: Lilith am 13.Apr.11 um 23:10 Uhr
Oder wie aus 2 Stereobildern (der Augen mit Bildfrequenz 16/Sekunde?) ein fehlerfreies, korrigiertes Gesamtbild mit Raumdarstellung gemacht wird, wo immer noch alle Linien linear sind, ganz egal wie die Netzhautträger links und rechts unterschiedlich geformt sind!
Also sehr beeindruckend ist das schon.

Aber andersrum finde ich es ebenfalls schön und beeindruckend:
Man kann auch mit nur einer Kamera und nur einem Objektiv einen Eindruck von Tiefe erzeugen.  ;-)
Grüße
Lisa

Lilith

Zitat von: Lisa. am 13.Apr.11 um 23:34 Uhr
...
Man kann auch mit nur einer Kamera und nur einem Objektiv einen Eindruck von Tiefe erzeugen.  ;-)
Streng genommen nicht. :weird
Das macht nämlich unser Hirn und ist eine Frage der Wahrnehmung.
Gruß
LI.