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Autor Thema: Kultur von Stein-Laelien  (Gelesen 161245 mal)


Offline Berthold

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Re: Kultur von Stein-Laelien
« Antwort #915 am: 07.Jan.19 um 18:45 Uhr »
Die Temperatur würde ich eher auf 12/18 °C einstellen, bei Sonne wird es ja sowieso wärmer und nur dann ist es auch angebracht.

Ja, das wäre auch besser, ist aber nicht möglich, da nur eine 50 Watt-Heizung eingebaut ist, die maximal 5° über Umgebungstemperatur aufheizen kann. Und die kommt im Winter nur auf maximal 10° bei trübem Nieselregen mit Solarstromerzeugung von 0 über mehrere Tage.
Bei Sonne bringt der Treibhauseffekt sofort deutliche Besserung, aber man kann sich halt nicht darauf verlassen.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)


Offline Ramarro

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Re: Kultur von Stein-Laelien
« Antwort #916 am: 07.Jan.19 um 20:00 Uhr »
Berthold, ich meinte eigentlich den Wärmeschrank mit 18 bis 22°. Diese Temperaturen finde ich deutlich zu hoch bei dem schwachen Licht. Das Terrarium hatte ich offenbar übersehen. :-)

Grüße,
Rolf


Offline Berthold

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Re: Kultur von Stein-Laelien
« Antwort #917 am: 07.Jan.19 um 20:38 Uhr »
Ja, den Wärmeschrank kann ich beliebig drosseln, allerdings nicht mit Nachtabsenkung.
Ich drehe dann mal auf 15 bis 18°.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)


Offline Ruediger

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Re: Kultur von Stein-Laelien
« Antwort #918 am: 26.Jan.19 um 13:58 Uhr »
Ob es einen Sinn hat oder gefährlich ist, dass ist der Pflanze egal. Wenn ein Oncidium denkt, dass es paarhundert Blüten haben soll, dann produziert es die auch. Die Cyrtochilum4ispen sind auch oft paar Meter lang.

Wenn die Pflanze Unsinn macht, stirbt sie schneller. Für Menschen gilt diese Regel leider nicht mehr immer.



Zum Glück, ansonsten wären wir schon alle tot. :wink
Beste Grüße

Rüdiger


Offline Muralis

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Re: Kultur von Stein-Laelien
« Antwort #919 am: 27.Feb.19 um 19:36 Uhr »
Ich habe heute ein Paket aus Süddeutschland mit 8 Orchideen erhalten. Zu meiner Freude waren es diesmal weitaus überwiegend gut etablierte und lebenskräftige Pflanzen, darunter 2 Steinlaelien. Früher habe ich von denen meist Importpflanzen ohne Wurzeln bekommen, diesmal waren es etablierte mit sehr vielen Wurzeln!

Ich wollte schon immer mal eine Laelia (jetzt "Cattleya") cinnabarina kultivieren und das kann ich mir nun erfüllen. Nur was mache ich jetzt mit der Pflanze? Sie sitzt in einem durchsichtigen etwa 9er Plastiktopf und füllt diesen komplett aus. Die beiden letzten, kräftigen NT sind platzmäßig bereits eingeschränkt, was Neues hat dort nicht mehr Platz. Unten sieht man eine gewaltige Fülle von Wurzeln. Substrat ist kaum sichtbar, es handelt sich aber um ein Gemisch aus ziemlich verrotteter Rinde mit Perlite, die Oberfläche ist mit Moos bedeckt.

Die Pflanze scheint sich hier sehr wohl gefühlt zu haben und war schon lange in diesem Topf. Nur - bis jetzt bin ich davon ausgegangen, dass die in so einem Substrat unweigerlich von schädlichen Bakterien, Viren und Pilzen befallen werden, zumindest wurde das auch von Berthold regelmäßig postuliert. Überwiegend wird mineralisches Substrat empfohlen.

Umtopfen muss ich auf jeden Fall, werde damit aber noch zuwarten, da einer der NT eine BS hat, in der sich zweifelsfrei etwas entwickelt. Mein vorläufiger Plan wäre, sie in sehr groben Granitgrus zu setzen, in den Zwischenräumen hätten die Wurzeln Luft und Platz zum Wachsen. Über zielführende Tipps würde ich mich freuen.
« Letzte Änderung: 27.Feb.19 um 20:17 Uhr von Muralis »


Offline Berthold

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Re: Kultur von Stein-Laelien
« Antwort #920 am: 27.Feb.19 um 21:43 Uhr »
Wolfgang, Du kannst sie in eine Tonschale setzten, dann hat sie viel Platz zur Seiten. Achte auf die Seite mit den Neutrieben.

Ich habe alle Steinlaelien in Tontöpfen mit mittelfeiner Pinienrinde kultiviert. Das klappt ganz gut.
Jetzt habe ich einge Pflanzen in Lava gesetzt mit einer Schicht Gartenmoos oben drauf.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)