Hallo Miteinander!
Mehrfach wurde schon diskutiert, dass man gesammeltes Regenwasser mit H2O2 30%ig desinfizieren sollte.
Leider sagte man mir in der Apotheke, dass nur 3%ige Lösung frei verkäuflich sei.
Alternativ bat mir die Apothekerin ein Präparat an, das verschmutztes und infiziertes Wasser zu Trinkwasser aufbereiten würde. Der Name des Produktes lautet "Micropur".
Silberionen würden eine Wiederverkeimung des gelagerten Wassers bis zu 6 Monaten verhindern und Bakterien und Pilze plattmachen. Keine Wirkung hätten diese allerdings auf Viren und Amöben.
Hat jemand schon mal Erfahrungen mit so einem Mittel gemacht?
Kann mir jemand sagen, welche Auswirkungen die Silberionen auf die Leitfähigkeit, bzw. Wirkweise eines Düngers haben?
Hallo Alexa,
falls wirklich Silberionen freigesetzt werden, dürften die sich als Schwermetalle auch negativ auf die Pflanzen auswirken, je nach Konzentration. Falls das Silber kolloidal verteilt ist, sozusagen als Nanopartikel, dann dürfte es unschädlich sein - geht aber aus den Angaben nicht hervor. Der Preis zur Wasserdesinfektion zum Blumengießen ist allerdings auch heftig.
Grüße
Claus
Ja, billig ist das nicht, stimmt schon. Aber immer billiger, als eine verpilzte Pflanze zu ersetzen. ;-)
Wie die Ionen freigesetzt werden, weiß ich leider nicht. Es darf nicht in einer kleinen Menge Wasser vorgelöst werden, also keine Stammlösung gemacht werden. Das stand noch dabei.
In der Gebrauchsanleitung wird erwähnt, dass das Produkt für Wasserorganismen längerfristig schädlich ist und auch gesundheitsschädlich bei unsachgemäßer Anwendung.
Warum soll das Wasser überhaupt desinfiziert werden? Die Pflanzen selber sind doch schon so versifft.
Alexa, wenn Du einen günstigen Stromlieferanten hast, kannst Du das Wasser warm machen, pasteurisieren 75°, dann ist auch gut.
Zitat von: Berthold am 09.Nov.08 um 23:35 Uhr
Warum soll das Wasser überhaupt desinfiziert werden? Die Pflanzen selber sind doch schon so versifft.
:weird
Zitat von: Berthold am 09.Nov.08 um 23:35 UhrAlexa, wenn Du einen günstigen Stromlieferanten hast, kannst Du das Wasser warm machen, pasteurisieren 75°, dann ist auch gut.
Ja klar, das ist aber so umständlich, 10 Liter Wasser abzukochen, dann warten, bis es wieder kalt ist... du weißt schon.
Das Wasser, das ich hole steht hier schon ab und zu mal zwei bis drei Wochen in den Kanistern und vorher stand es unter Umständen ja auch schon einige Zeit in der Sammeltonne.
Hat mich auch einfach nur interessiert, ob das mit den Silberionen funktionieren würde.
Zitat von: Alexa am 09.Nov.08 um 21:51 Uhr
Alternativ bat mir die Apothekerin ein Präparat an, das verschmutztes und infiziertes Wasser zu Trinkwasser aufbereiten würde. Der Name des Produktes lautet "Micropur".
Silberionen würden eine Wiederverkeimung des gelagerten Wassers bis zu 6 Monaten verhindern und Bakterien und Pilze plattmachen. Keine Wirkung hätten diese allerdings auf Viren und Amöben.
Hat jemand schon mal Erfahrungen mit so einem Mittel gemacht?
Kann mir jemand sagen, welche Auswirkungen die Silberionen auf die Leitfähigkeit, bzw. Wirkweise eines Düngers haben?
Diese Wirkung von kolloidalem Silber ist seit langem bekannt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kolloidales_Silber
Es sind nicht Silber- Ionen. das Silber liegt hier in kolloidaler Form vor.
Das funktioniert. Micropur wird im Outdoor- Bereich eingesetzt, zur Trinkwasserbereitung. Soviel ich weiß, wird das Silber dabei über Filter abgetrennt.
Das kolloidale Silber (es handelt sich nicht um e. gelöste Silberverbindung) hat sicherlich keine Auswirkungen auf die elektr. Leitfähigeit. Es dürfte auch nicht chemisch reagieren mit den meisten Düngerinhaltsstoffen wie Nitrate, Phosphate, Kalium. Es reagiert waqhrscheinlich oberflächig mit Chloriden, diese sind aber keine düngenden Bestandteile.
Das Problem einer Vergiftung von Pflanzen sehe ich nicht, wenn es zur Haltbarmachung von Gießwasser eingesetzt wird. Allerdings wird durch das Gießen auch das Rindensubstrat keimfrei, weil das Silber dort hängen bleibt, sich anreichert.
Die Dosierung von H2O2 kann bei sehr weichem Wasser (Regenwasser) den pH- Wert verschieben.
Ich nehme das Regenwasser ohne Vorbehandlung auch dann, wenn es abgestanden ist und muffelt, z. B. im Sommer.
Gruß
Peter
Danke für deinen interessanten Beitrag, Peter!
Ich habe jetzt H2O2 30% klar machen können, werde aber vorerst abkochen.
Bisher habe ich das Regenwasser auch immer so genommen, wie es aus dem Kanister kam. Die Orchis haben damit auch kein Problem gehabt. Aber mein Moos wird ständig an den Spitzen braun und sieht "komisch" aus.
Dachte, dass dem das Wasser vielleicht nicht bekommt.
Zitat von: Alexa am 13.Nov.08 um 22:25 Uhr
Danke für deinen interessanten Beitrag, Peter!
Ich habe jetzt H2O2 30% klar machen können, werde aber vorerst abkochen.
Bisher habe ich das Regenwasser auch immer so genommen, wie es aus dem Kanister kam. Die Orchis haben damit auch kein Problem gehabt. Aber mein Moos wird ständig an den Spitzen braun und sieht "komisch" aus.
Dachte, dass dem das Wasser vielleicht nicht bekommt.
Hallo,
wie hoch ist die elektr. Leitfähigkeit des Regenwassers? Meines (vom Dach) hat etwa 80 Mikrosiemens.
Braune Blattspitzen bringe ich in Zusammenhang mit zuviel Dünger.
Gruß
P.
Zitat von: Alexa am 13.Nov.08 um 22:25 Uhr
Ich habe jetzt H2O2 30% klar machen können...
Welche H2O2-Konzentration soll denn das Giesswasser haben, damit es noch ausreichend desinfiziert ist und noch nicht die Pflanzen schädigt?
Zitat
Aber mein Moos wird ständig an den Spitzen braun und sieht "komisch" aus.
Dachte, dass dem das Wasser vielleicht nicht bekommt.
das kann auch ein Trockenschaden sein entweder durch zu trockene Luft oder zu feuchte und damit abgefaulte Wurzeln.
@Peter
Meines hat so ca 50µs
@Berthold
Dann wohl eher letzteres oder eine Mischung aus beidem.
Wenn das Moos offen in der Wohnung steht, ist es sehr schwierig, die richtige Feuchtigkeit zu halten.
Am besten wächst es bei mir in verschlossenen Glasbehältern da muss auch nicht gesprüht werden.
Hallo Berthold,
Zitat:"Welche H2O2-Konzentration soll denn das Giesswasser haben, damit es noch ausreichend desinfiziert ist und noch nicht die Pflanzen schädigt?"
Auf 1000 Liter Regenwasser gebe ich 300ccm 30%iges H2O2
Das reicht für 3-4Monate(lt.Peter Kopf)
Zitat von: Hermann am 28.Mär.09 um 14:50 Uhr
Auf 1000 Liter Regenwasser gebe ich 300ccm 30%iges H2O2
Das reicht für 3-4Monate(lt.Peter Kopf)
Hermann, das scheint mir eher eine homöopathische Dosis zu sein nach dem Motto "weinger ist mehr".
Also 90 ppm H2O2 erscheinen mir relativ viel. Die Frage ist ja, wieviel organisch angreifbares Material ist im Regenwasser enthalten. Wenn es mehr ist als mit 90 ppm oxidiert werden kann, dann bleiben ggf. Keime übrig. Wenn es weniger ist, dann wäre freies H2O2 im Gießwasser. Das oxidiert dann auch die Pflanzenwurzeln. :heul :heul :heul Es ist ja nicht so, dass ein Überschuss nur positiv wirkenden Sauerstoff bildet, nein H2O2 ist eine ätzende Chemikalie, das weiß jeder, der mal 30%iges auf die Pfoten bekommen hat.
Da bleibt nur try and error oder die Erfahrung von andern, die schon error erlebt haben.
Grüße
Claus
Mir hat mal ein renomierter Orchideenzüchter diesen Tipp mit dem H2O2 gegeben.
Das hat er mir dann auch schnall auf einen Zettel geschrieben, damit ich es nicht vergesse. Die Abschrift dieses Zettels lautet.
Gießwasser
_________________________
Wasserstoffperoxid
_________________________
30 oder 33%ig
_________________________
auf 1m³
ca. 500ml
_________________________
3 Tage stehen lassen.
So, aber wenn ich das mache, habe ich ja eine H2O2-Lösung von 0,0165%
Ich müsste doch aber um mein Regenwasser (45µS) zu desinfizieren eine viel
niedrigere Lösung herstellen, so wie ich Claus verstanden habe.
Wenn ich das richtig verstanden habe dürfte ich bei diesen Werten max, 135ml 33%iges Wasserstoffperoxid zugeben, oder?
Das "3 Tage stehen lassen" ist wichtig, in der Zeit zersetzt sich unter diesen Bedingungen überschüssiges H2O2 von selbst. Und das gilt auch nicht für die Winterzeit, dann dauert es länger.
Mit NaOCl würde ich aber nicht arbeiten, ich weiß da die Zersetzungsrate nicht.
Viele Grüße
Claus
NaOCl, Ups mein Fehler! :rot
War schon in Gedanken bei einer Aussaat! :whistle
Zitat von: Charlemann am 29.Mär.09 um 19:35 Uhr
Ich müsste doch aber um mein Regenwasser (45µS) zu desinfizieren eine viel
niedrigere Lösung herstellen, so wie ich Claus verstanden habe.
Michael, aber was ist schon 0.0165% zu 0.0090%. Da ist ja nicht mal der Faktor 2 drin.
Mir persönlich kommt das alles sowieso etwas schleierhaft vor. Ich fürchte, die Mikroorganismen lachen sich bei den niedrigen Konzentrationen eins ins Fäustchen.
Zitat von: Berthold am 29.Mär.09 um 19:51 Uhr
Ich fürchte, die Mikroorganismen lachen sich bei den niedrigen Konzentrationen eins ins Fäustchen.
Ich glaube auch Berthold, deshalb mache ich solchen Firlefanz auch nicht.
Angeblich soll aber dadurch ein Algenwachstum unterbunden werden. Ob´s stimmt? :ka
Zitat von: Charlemann am 29.Mär.09 um 19:54 Uhr
Ich glaube auch Berthold, deshalb mache ich solchen Firlefanz auch nicht.
Michael, wenn Du die 20fache Konzentration (also 0.3%) nimmst soll es bakteriostatisch wirken und ab ca. 0.5 bis 3% baktericid und ab 5% auch antimykotisch. Das behaupten zumindest die Pharmakologen.
Da bleibt also noch viel Luft nach oben, um eine Wirkung zu erzielen.
Jaja, Berthold.
Und irgendwann habe ich massiven Albinoismus in meinen Kulturen. :-D
Nee, weiße Pflanzen mag ich nicht, die sind immer so zickig.
Hallo!
Wie macht ihr's denn nun so mit dem Regenwasser ohne H2O2?
Mir ist das Wasser vor kurzem mal umgekippt; es hat nicht nur 'n bisschen gemüffelt, sondern richtig übel gestunken.
Meine Überlegung ist jetzt eine zweite Tonne. Von der Menge her reicht mir eigentlich eine Tonne. Ich würde dann im Wechsel eine befüllen und die andere zwischendurch sauber und leer stehen lassen. Beim nächsten Regen die frische befüllen und das alte Wasser in den Garten kippen, sodass das Wasser nicht ganz solange rumsteht, auch wenn ja schon so immer frisches Wasser dazukommt.
Oder wie macht Ihr es so?
Hallo Moli,
erstmal sollten die Fässer immer dunkel und kühl stehen.
Bei mir im Treibhaus sind 15 Fässer á 136 Liter in Reihe miteinander verbunden und stehen unter den Tischen.
Das Wasser wird mit einer kleinen Pumpe immer umgewälzt und über eine Sphagnumstufe gefiltert.
Bislang hatte ich keine Probleme.
Hallo,
also ich glaube vor allem wichtig ist es das Regenwasser außerhalb der Pollenflugsaison zu sammeln. Was da im manchmal im Wasser ist ist unglaublich.
Gerade in den letzten Wochen eine tolle gelbe Stinkebrühe.
Und sollte es einem tatsächlich gelingen dieses Gebräu zu desinfizieren, dann fängt´s halt erst im Topf an zu gären...
Das Wasser von Spätsommer bis Frühfrühling ist dagegen immer schön klar und geruchslos.
schöne Grüße: Theo
Zitat von: Charlemann am 13.Mai.09 um 23:05 Uhr
erstmal sollten die Fässer immer dunkel und kühl stehen.
Hallo Michael,
gute Idee, Danke! (Auf die einfachsten Tricks komme ich wie so oft natürlich nicht von alleine.) Dann werde ich in Zukunft zumindest mal frisch gewonnenes Regenwasser abfüllen und in den Keller stellen. Das wird auch ohne H2O2 besser sein, als länger draußen in der großen Tonne.
Auf jeden Fall scheint es mir nicht ausreichend, wenn ich wie derzeit Wasser abzapfe und frisches dazu laufen lasse.
Ich hatte mir das auch überlegt, mein Regenwasser mit H2O2 zu desinfizieren.
Bin davon abekommen.
Da das Regenwasser selten lange steht, fängt es nicht an zu müffeln.
Ich hole es in Kanistern aus der Regentonne meiner Ellis und lagere es im dunklen Keller.
Algen habe ich leider und muss deshalb durch Küchenpapier filtern, weil sonst die Düsen der Sprüher verstopfen.
Eingeschleppt habe ich mir, augenscheinlich, noch nichts.
Zitat von: totepe am 13.Mai.09 um 23:20 Uhr
also ich glaube vor allem wichtig ist es das Regenwasser außerhalb der Pollenflugsaison zu sammeln.
Genau, deshalb hat man mich in letzter Zeit öfters spät abends bei strömenden Regen im Hof gesichtet, damit beschäftigt, die Tonne zu leeren und auszuwischen. Zumindest ist das Dach in der Zwischenzeit dann sauber, wenn man mit der Aktion fertig ist.
Theo und Alexa (und die andern):
Wie lange hält sich denn das Wasser unbehandelt und ohne Umwälzung im Keller? Theo, sammelst Du nur zu pollenarmer Zeit?
Zitat von: totepe am 13.Mai.09 um 23:20 Uhralso ich glaube vor allem wichtig ist es das Regenwasser außerhalb der Pollenflugsaison zu sammeln.
Ich sammele mein Wasser erst wenn es schon mindestens fünf Minuten geregnet hat.
Dann sind die haupsächlichen Verschmutzungen von den Dächern (Treibhaus und Holzlager) schon mal zu 99% weggespült.
Meine Dachflächen die ich zum sammeln nutze (ca. 45qm) bestehen aus Kunststoff. Besser wäre natürlich Glas, aber das ging leider nicht.
Betondachpfannen (alkalisch) oder gar Teerpappen (hochgifitig) sind nur mit vorsicht zu geniessen, da lösen sich mit der Zeit Stoffe heraus, die für Pflanzen sehr schädlich sein können.
Ich setze z.B. als Dachpappenersatz ausschliesslich Teichfolie ein. Die hat eine sehr lange UV-Stabilität und ist auch noch günstiger als eine gute Dachpappe.
Zudem bekommt man diese auch noch in verschiedenen Farben!
Zitat von: Charlemann am 13.Mai.09 um 23:36 Uhr
Ich sammele mein Wasser erst wenn es schon mindestens fünf Minuten geregnet hat.
Das mach' ich auch so. (Die Ziegel des Daches sind aus Ton.) Auch wenn nach einer Weile weniger Pollen im Wasser sind, habe ich die letzten Wochen jede Menge Maikäfer drin gehabt. Die werden der Fäulnis auch zuträglich gewesen sein.
Zitat von: Moli am 13.Mai.09 um 23:50 Uhr
Die werden der Fäulnis auch zuträglich gewesen sein.
Auf jeden Fall!
Mache Dir doch zumindest ein Netz darüber für solche Grobverschmutzungen aufzufangen.
Zitat von: Charlemann am 14.Mai.09 um 00:45 Uhr
Zitat von: Moli am 13.Mai.09 um 23:50 Uhr
Die werden der Fäulnis auch zuträglich gewesen sein.
Auf jeden Fall!
Mache Dir doch zumindest ein Netz darüber für solche Grobverschmutzungen aufzufangen.
Hab' ich mittlerweile. (Den ein oder anderen Lösungsansatz muss man ja auch mal selber finden.)
Eine Frage bleibt: Wie lange hält sich unbehandeltes, regungsloses Regenwasser im Keller?
Weil wenn das nicht allzu lange hält, ist man ja ständig mit beschäftigt, bei Regen das alte Wasser aus'm Keller bei Regen schnell zu entsorgen und stattdessen neues abzufüllen, oder Kanister nach Abfülldatum zu beschriften oder sonstige logistiche Meisterleistungen zu erfüllen.
Schon mal danke für bisherige Tipps und als her mit Euren Wasserspeichermethoden!
Hallo,
was haltet ihr davon?
http://de.wikipedia.org/wiki/Holzkohle#Absorptionseigenschaft_der_Holzkohle
BG
Manne
Zitat von: Berthold am 29.Mär.09 um 19:51 Uhr
aber was ist schon 0.0165% zu 0.0090%. Da ist ja nicht mal der Faktor 2 drin.
Mir persönlich kommt das alles sowieso etwas schleierhaft vor. Ich fürchte, die Mikroorganismen lachen sich bei den niedrigen Konzentrationen eins ins Fäustchen.
Hallo zusammen,
so ganz abwegig ist das Ganze aber nicht. Als ich noch Zierfische gezüchtet habe, gab es das Phänomen, das in Aufzuchtbecken mit hohem Besatz und guter Fütterung, gelegentlich zu explosionsartigen Vermehrungen von Infusorien gekommen ist. Da es empfindliche Arten gibt, die auf Wasserwechsel reagieren, hat man mit einigen Tropfen H2O2 Abhilfe schaffen können.
Zitat von: Moli am 14.Mai.09 um 01:30 Uhr
Eine Frage bleibt: Wie lange hält sich unbehandeltes, regungsloses Regenwasser im Keller?
Man muss doch bei dem Begriff
halten unterscheiden zwischen keimfreier Trinkwasserqualität und Orchideengiesswasser.
Bei der Verwendung als Orchideengiesswasser sehr ich kein "Best before" Datum.
Zitat von: Manne am 14.Mai.09 um 08:35 Uhr
Hallo,
was haltet ihr davon?
http://de.wikipedia.org/wiki/Holzkohle#Absorptionseigenschaft_der_Holzkohle
BG
Manne
Hallo Manfred,
Holzkohle oder Aktivkohle geht natürlich auch, man muss sich dann eine Art Patrone bauen und einen Pumpkreislauf installieren, um das Wasser mehrfach durchzuschicken. Nur ins Wasser einstreuen bringt wahrscheinlich nicht viel, und es ist eine Schweinerei, die Kohle dann wieder abzutrennen.
Wenn ich wirklich sauberes Regenwasser haben will, dann gieße ich es durch ein Kaffeefilter und koche es auf. Das ist natürlich bei großen Mengen wenig sinnvoll. Aber die kleinen Mengen, die ich zum Anfeuchten des Auspikiersubstrats benötige, behandle ich so vor.
Im Prinzip könnte man eine berechnete Menge an DanKlorix zufügen, das wäre am billigsten. Dagegen steht aber der analytische Aufwand, um einen Überschuss zu verhindern, der dann für die Pflanzen schädlich wäre. Das bisschen Natriumchlorid, dass sich da bildet, wäre kein Problem.
Claus