Hi Leute,
ich suche grade eine Quelle für Dolomit-Kalk, evtl. einen Lieferanten/Händler der neben 2-4mm Granulat auch 1-2 andere Körnungen im Angebot hat.
Kann jemand helfen? Was mir vorschwebt sind "Bröckchen" in 4-6mm und 6-10mm Stärke für Paphie-Substrate...., nur als Hintergrung für meine Suche.
Gruß,
The Hobbit
Wenn Du den Split nicht findest kannst Du auch neutrales Granulat nehmen (z.B. Seramis oder Basaltstrassensplit) und etwas Dolomitmehl dazu streuen.
Aber generell behindert ein hoher pH-Wert (über 7) das Wachstum.
Hallo Berthold,
soweit ich aber weiß, erhöht der Dolomitschotter nicht den PH-Wert, sondern puffert ihn nur ab, damit er nicht zu tief fällt. Da ich bei meinen Erdies auch z.T. Dolomitschotter zumische, habe ich mal messen lassen und der PH lag anschließend bei 6,7 also knapp unter neutral.
Wie es bei normalem Muschelkalk aussieht weiß ich nicht.
Zitat von: Belo144 am 13.Okt.09 um 14:39 Uhr
Hallo Berthold,
soweit ich aber weiß, erhöht der Dolomitschotter nicht den PH-Wert, sondern puffert ihn nur ab,
Lothar, Dolomitsplit hat einen pH-Wert von etwa 7. pH 6 ist etwa das physiologische Optimum für Pflanzen. Insofern ist der Dolomitsplit ungefährlich und mit seiner Pufferwirkung nützlich, damit der pH-Wert durch Zersetzung organischen Materials nicht unter 5.5 abfällt, denn dann wird es auch für die Pflanzen schwieriger aber für die Infektionen langsam auch.
Das mit dem Muschelkalk würde mich auch interessieren.
Weiß jemand genaueres?
Muschelkalk hat einen pH-Wert zwischen 7.5 und 8.5 und manchmal einen hohen Salzgehalt.
Unser Manne wohnt drauf, er weiss das.
Das mit dem Muschelkalk ist nicht ganz so einfach wie oft dargestellt. Es ist schon richtig, wenn ich mich durch etwa 1 Meter Lösslehm gegraben habe, bin ich im Muschelkalk.
Nun gibt es Mittleren, Oberen und Unteren Muschelkalk. Soweit so gut. Aber auch innerhalb dieser Gruppen kann sich das Zeug noch stark unterscheiden. Ich habe ja sehr viele Bodenuntersuchungen auch auf Muschelkalk durchgeführt. Die Werte können sich am gleichen Hang auf 5 Meter Entfernung schon erhebliche unterscheiden. Wenn man da keinen großen Untersuchungsaufwand betreiben will, ist das Ganze eher ein Glücksspiel.
Aus diesem Grunde bin ich ja dann auf Lehme umgestiegen.
Löss z. B. ist da sehr homogen. Ich habe dann einfach meinen aus Löss entstandenen Gartenboden getestet. Die Wuchsleistung ist enorm und konstant. Dann bin ich halt dabei geblieben.