Orchis morio in voller Blüte
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und mit Bestäuber
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sieht nach erfolgsversprechender Arbeit aus – da kleben doch Pollinen...
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Beste Grüße
Stefan
Sehr schick, Stefan.
Ist das dein Wein da im Hintergrund?
Danke Carola, ja das ist Wein im Hintergrund.
LG Stefan
Das ist schon klar, aber ist es DEIN Wein? ;-)
dieser nicht, mein Wein ist aber auch nicht weit
Treibt der noch nicht aus, der Wein?
Die Merlot-Reben legen gerade los.
Stefan, kannst du mal die Albinos unter den Pflanzen zählen und sagen wie viele es etwa prozentual sind?
Bisher sind drei alba in Blüte. Aber es sind noch lange nicht alle geöffnet. Der Anteil ist bei unter einem Prozent.
Zitat von: small talk am 14.Apr.13 um 14:41 Uhr
Bisher sind drei alba in Blüte. Aber es sind noch lange nicht alle geöffnet. Der Anteil ist bei unter einem Prozent.
Zähle doch mal die Pflanzen auf einer Fläche von 2 x 2 Metern und extrapoliere dann auf die Gesamtfläche. Dann weisst Du ziemlich gut, wie viele Pflanzen insgesamt wachsen.
Ich hatte mal an einer Stelle in Albanien 2 Albinos pro 1000 Pflanzen gefunden.
Nach meiner Zählung sind es etwa 14.000 Pflanzen, da nicht alle blühen, ziehe ich für die Verhältnisrechnung ,nur' 10.000 blühende Pflanzen in Betracht. Es sind noch zwei fast alba hinzugekommen. Sie sind sehr blass rosa. Da komme ich auf eine alba je 2.000 – 3.300 Pflanzen.
Darf man Fragen wo diese Pflanzen blühen? :classic
in Médoc
Dachte mir schon, dass es eine wärmere Region sein muss.
Bei uns ist Orchis morio noch nicht soweit.
Auf unserer Fensterbank - wenn auch nicht heimisch...
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Beste Grüße
Stefan
Orchis laxiflora blüht schon in den Wiesen, dabei sind noch nicht einmal alle Orchis morio offen. Das Frühjahr ist etwas gedrängt. In den Wiesen steht noch Wasser.
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Beste Grüße
Stefan
Stefan, eine sehr schöne elegante Art und auch einigermassen robust in der Gartenkultur.
Bei mir im Moor hat sich ein Exemplar bis zu einer Grösse von 90 cm entwickelt. Auch die Nachzuchten entwickeln sich gut.
Serapias lingua / Einschwieliger Zungenstendel
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@Berthold: 90 cm ist für eine Orchis laxiflora extrem groß. Das erreichen die hier nicht.
Beste Grüße
Stefan
Zitat von: small talk am 14.Apr.13 um 12:02 Uhr
Danke Carola, ja das ist Wein im Hintergrund.
Ist es nicht merkwürdig, dass die Orchideen in der Nähe eines Wengerts wächst? Hab ich noch nie so gesehen, da die Wengerten doch eher stark gedüngt werden oder nicht?
Wer Qualitätswein produziert düngt in der Regel überhaupt nicht synthetisch. Der Winzer für den ich arbeitete sagte mal gedüngt hätte sein Vater für ihn. Es werden nur "Spurenelemente" die unter die normalen Gehaltsklassen sinken nachdedüngt. Er düngt nicht mal seine Jungfelder.
Gruß Volzotan
Danke Volzo. Mich wundert nur, dass der Wein anscheinend nicht viel mehr braucht als die Orchideen.
Naja Wein wurzelt sehr tief und weit, der holt sich schon was er braucht. Grundsätzlich versuchen die Weinbauern das vegetative Wachstum der Rebstöcke zugunsten des Ertrags klein zu halten. Schwach wachsende Unterlagen, starker Schnitt im Frühjahr und dann der Schnitt des Laubs. Wein ist wie Unkraut wenn er im Winter nicht erfriert.
Wein ist toll Leute, pflanzt mehr Wein!!! :thumb
Gruß Volzotan
Zitat von: Volzotan am 28.Apr.13 um 22:12 Uhr
Wein ist toll Leute, pflanzt mehr Wein!!! :thumb
Gruß Volzotan
Ja und trinkt auch mehr davon
Bei diesem Standort handelt es sich um eine Kieslage mit etwas Tonanteil. Solche Standorte sind von Natur aus mager und der Wurzelraum fällt schnell trocken. Er wurde bis vor ein paar Jahren regelmäßig gedüngt. Nach zwei Jahren Pause fange ich nun mit einer verhaltenen Düngung an, um einen Teil des Entzuges durch die Trauben auszugleichen. Dabei dünge ich in Bezug auf die Jahresmenge weniger Stickstoff als z.B. vielerorts über den Regen zugeführt wird. Auch der Klee wird deutlich mehr Stickstoff umsetzen. Deshalb wird der Wein weiter tief Wurzeln müssen, um Mineralstoffe zu finden, was gut für die Weinqualität ist. Gewiß wird die Pflanzengesellschaft in der Begrünung zwischen den Rebzeilen kurz nach der Düngung in Biomasse zulegen aber noch während der Vegetationsperiode wird sie schon wieder ausmagern. Deshalb gehe ich von einer weiteren Ausbreitung der Orchideen aus – so wie ich es schon die letzten Jahre beobachten konnte. Das größte Hindernis einer deutlichen Ausbreitung ist der Umstand, daß wir zwischen den Reben mähen müssen und so die meisten Fruchtstände nicht zur Reife kommen.
Dactyloriza incarnata blüht nun auch
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Unterwegs viel mir diese sehr helle Orchis laxiflora auf
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stellenweise wachsen die Orchis laxiflora sehr dicht
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Beste Grüße
Stefan
Ein paar Bilder vom verregneten Himmelfahrtstag
(http://farm8.staticflickr.com/7312/8724619543_c9f5f7e949.jpg)
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Beste Grüße
Stefan