Hallo,
Hab einige Knollen von einheimischen Orchis und Ophrys im Kühlschrank ( die bekannte Rudolf Methode grins )
ein paar treiben schon aus, kann ich diese jetzt schon raus setzen ins Kalkbeet oder doch noch lieber warten? letztes Jahr hab ich die Pflanzen ziemlich spät raus gesetzt, wäre es sinnvoller die Knollen früher raus zu setzen damit diese schon weiter fortgeschritten sind mit dem Wachstumszyklus?
Ich mein, in der Natur gibt es keinen Kühlschrank also sollte die Gefahr das die Knollen kaputt gehen eher gering sein da Sie schon austreiben, oder doch nich?
mfg. sTeven
ich setze meinen knollen nicht in den kühlschrank,
kann mir auch nicht so recht vorstellen,
wozu das gut sein soll. :ka
meine "übersommern" im trocknen "substrat" :good
(in der natur gibts auch keinen kühlschank im sommer) :-D
aber Rudolf wird dir das sicher erklären können.
Steven, welche Arten sind es denn?
Wenn die Pflanzen an den deutschen Jahreszyklus gewöhnt sind (d.h. nicht in vitro gezogen) kannst Du sie natürlich raus setzen. Je länger sie mit Blattgrün draussen wachsen kann, desto grösser wird die neue Knolle.
Ich glaube, Rudolf hält an der Kühlschrankmethode für die Sommertrockenphase nur aus historischen Gründen fest. Er hat noch einen alten Kühlschrank, von dem er sich nicht trennen möchte.
An Rudolfs Methode zweifel ich absolut nicht. Mein Gedanke war nur, wenn man die Pflanzen gleich nach dem sie im Kühlschrank aktiv werden raus setzt müssten sie doch länger zeit haben um Energie aus m Substrat und der Sonne zu tanken und desto eher kommen Sie durch harte Winter weil die Pflanzen bis dahin größer sind als wenn man sie lange im Kühlschrank behält. was denkt ihr über meine Theorie?
Ophrys apifera, holoserica, insectifera , speghodes, dann orchis militaris, coriophora und und und...
mfg. steven
Hallo,
also wenn man nichts Spezielles vor hat, kann man die Knollen im Substrat lassen. Die Profi Methode. Ich lege immer noch ein paar Styropurplatten auf. Dadurch bleibt es darunter kühler.
Derzeit habe ich wegen einiger Umbauarbeiten im Gewächshaus einen Teil draußen. Sie liegen in Gefriertüten in einem kühlen Raum.
Was mich jetzt etwas irritiert ist, das eure Pflanzen im Kühlschrank schon treiben. Ich bin immer davon ausgegangen, dass der Vorteil dieser Methode darin liegt, dass man den Austrieb steuern kann. Bei mir treiben bisher nur die frühen Op. fusca, die anderen nicht.
Wenn also im Kühlschrank eher treibt als im kühlen Raum, wo liegt dann der Vorteil?
Gestern habe ich im Schildkrötenforum gelesen, das es nicht artgerecht ist, diese im Kühlschrank zu Überwintern. Wie sieht es dann bei Orchideen mit dem Übersommern aus.
Wer klärt mich da auf.
Und noch für einen speziellen Herrn, der sich ungerecht behandelt fühlt. Man soll nicht ständig die Leute anpöpeln, wenn man das Echo nicht verträgt.
In diesem Sinne
BG
Manne
Fällt mir noch ein, C. calceolus wächst in der Natur auch auf Travertin. Das wissen aber nur weiter Fortgeschrittene..
DAnke für deine Antwort manne,
bis jetzt treiben die militaris, paar ophrys, gymnadenia und traunsteinera.
zu den schildkröten, die kommen nicht in den kühlschrank sondern in die gefriertruhe soweit ich das weiß um dort ihren Winterschlaf zu halten ;-)
Hallo Steven,
ich habe von der Methode keine Ahnung, ist für mich aber schon logisch, dass Ophrys, Orchis und Anacamptis so besser über den Sommer kommen. Was ich nicht verstehe, warum hast Du die Gymnadenia und Trauensteinera ausgegraben und in den Kühlschrank gepackt? Die treiben doch dann im Herbst aus und erfrieren im Winter.
Viele Grüße
Timm
Zitat von: Timm Willem am 24.Aug.09 um 15:30 Uhr
warum hast Du die Gymnadenia und Trauensteinera ausgegraben und in den Kühlschrank gepackt? Die treiben doch dann im Herbst aus und erfrieren im Winter.
versteh ich jetzt nicht. die gymadenia und traunsteinera sind bei mir im beet erst im Frühjahr grün geworden. Im Gegensatz zu den Ophrys, die sind Herbst schon grün... zumindest war das letztes jahr so. Wieso ist das dann falsch die traunsteinera und die gymnadenia in den Kühlschrank zu packen?
Zitat von: Timm Willem am 24.Aug.09 um 15:30 Uhr
Hallo Steven,
ich habe von der Methode keine Ahnung, ist für mich aber schon logisch, dass Ophrys, Orchis und Anacamptis so besser über den Sommer kommen. Was ich nicht verstehe, warum hast Du die Gymnadenia und Trauensteinera ausgegraben und in den Kühlschrank gepackt? Die treiben doch dann im Herbst aus und erfrieren im Winter.
Viele Grüße
Timm
Die unnatürliche Kühlphase kann für einge Arten sehr schlecht sein.
Ophrys treiben nach einer Heiss-Trockenperiode aus, wenn es wieder feuchter wird oder eine gewisse Zeit abgelaufen ist, um ihre Winterrosetten zu bilden. Andere treiben nach einer Kälteperiode aus wenn es wieder wärmer wird, weil sie glauben, der Winter ist zu Ende uns es wird Frühling.
Mit der Kühlschrankmethode fängt man sich genau die Probleme ein, die Timm schildert.
Die Knollen brauchen im Sommer überhaupt nicht kühl zu stehen. Sie halten auch grosse Trockenheit aus. Im Extremfall werden sie etwas schrumpelig aber nach 2 Tagen mit erhöhter Feuchtigkeit sind sie wieder top fit.
Hallo Berthold,
Danke für deine sachliche Antwort! :thumb
Wie bekomme ich dann die Knollen wieder in mein Beet ohne das die einen Schock bekommen?
Bei den Kälteperioden Orchideen meinst du wohl die Gymnadenia, Orchis militaris und co die dann nach m Winter im Frühjahr austreiben oder?
Zitat von: stpo2009 am 24.Aug.09 um 17:35 Uhr
Bei den Kälteperioden Orchideen meinst du wohl die Gymnadenia, Orchis militaris und co die dann nach m Winter im Frühjahr austreiben oder?
Genau, die meine ich.
Die Ophrys brauchen ja die Winterrosetten. Sie nutzen die Feuctigkeit im Winter zum Wachsen aus, weil sie an Stellen leben, an denen es im Frühjahr schon schnell sehr trocken werden kann. Sie nehmen dafür in Kauf, dass ihre Winterrosetten bei extremen Frösten auch mal geschädigt werden, wie auch bei den Riemenzungen. Die kannst Du einfach auspflanzen. Sie freuen sich, wenn es lange warm bleibt.
Die Orchis solltest Du im Kühlschrank bis zum Frühjahr lassen oder in Töpfe pflanzen, die Du bei extremen Frösten reinholen kannst. Ihre Rosetten sind nicht sehr frostfest.
also mir hat immer noch Niemand erklärt warum früher treibende Knollen aus dem Kühlschrank besser sind.
Zitat von: Manne am 24.Aug.09 um 19:22 Uhr
also mir hat immer noch Niemand erklärt warum früher treibende Knollen aus dem Kühlschrank besser sind.
Manfred, vielleicht sind sie ja gar nicht besser. Dann kann man das natürlich auch nicht erklären.
Zitat von: Manne am 24.Aug.09 um 17:40 Uhr
Also mal abgesehen davon, das hier eine Freund von purpurea unfairer weise dauernd meine Beiträge löscht, hat mir immer noch Niemand erklärt, was der Vorteil der Kühlschrankmethode ist.
konstant Temperatur und Feuchtigkeit
Pilzwachstum unterdruckt
also dann wohl keine große Erfindung. Na ja.
Ich stelle mir das mit der Kühlschrankmethode so vor, und ich hoffe bei Fehlern schnell eines Besseren belehrt zu werden: Bei mir waren Ophrys und Orchis morio immer etwas im Schatten ausgepflanzt und wurden im Spätsommer mit einer Glasscheibe abgedeckt, das hatte den Vorteil, dass die Hauptvegetationsperiode etwas nach hinten verschoben wird. Die wärmeren Temperaturen im Frühsommer können noch ausgenutzt werden. Die Knollen wurden dadurch deutlich größer. Ähnlich denke ich soll, die Kühlschrankmethode funktionieren.
So jetzt die Kritik.
Viele Grüße
Timm
Um die Fragen nach den Sommergrünen im Kühlschrank beantworten zu können, das ist eine ziemlich vertrackte Sache ohne jemandem zu nahe treten zu wollen. Vorteile hat es jedenfalls aus meiner Sicht keine.
Entweder die Kühlphase war noch nicht so lange, ich schätze es sollten weniger als sechs Wochen sein, dann wieder raus in den Garten oder die Kühlphase war schon länger, dann sollten sie bis März 2010 im Kühlschrank bleiben. Ob es möglich ist eine so lange Zeit zu kühlen und sie am leben zu halten, kann ich nicht sagen. Denke ich!
Zitat von: Timm Willem am 24.Aug.09 um 20:03 Uhr
Bei mir waren Ophrys und Orchis morio immer etwas im Schatten ausgepflanzt und wurden im Spätsommer mit einer Glasscheibe abgedeckt, das hatte den Vorteil, dass die Hauptvegetationsperiode etwas nach hinten verschoben wird. Die wärmeren Temperaturen im Frühsommer können noch ausgenutzt werden.
.
So jetzt die Kritik.
Viele Grüße
Timm
Wenn die Pflanzen im Schatten stehen, ziehen die Ophrys nicht so früh ein und wachsen länger, das wäre plausibel.
Wenn Du aber den gesamten Zykuls nach hinter verschiebst, verlierst Du in den letzten warmen Herbsttagen doch das, was Du im Frühjahr dazu gewinnst. Die Ophrys insectifera machen das meist von alleine und bewegen sich dabei Richtung Orchis mascula. Dann brauchen die Rosetten nicht so frostfest zu sein.
Mit einer Glasscheibe im Spätsommer abgedeckt, führt man zu einen Erhöhung des Bodentemperatur . In der Nacht bleibt der Boden wärmer, diese wiederum fördert die Wurzelwachstum .
Die Erfahrungen beziehen sich hauptsächlich auf !Orchis! morio. In Jahren, in denen kühles Wetter im Herbst verhinderte, dass die Rosetten weit entwickelt waren, kamen die Blätter besser über den Winter. Es wurde dann ein größerer Anteil der Streckung auf das frühe Frühjahr verschoben. Durch diese Verschiebung wurde dann insgesamt mehr Blattoberfläche gebildet.
Hallo Timm,
ich habe ja schon mal beschrieben, dass ich auf meinem Grundstück sehr günstige natürliche Bedingungen habe. Es ist reiner, leicht humoser Löss. Ich verwende also einfach Gartenerde. Die Sonne liebenden Arten wie z. B. O. militaris, tritendata, simia usw. stehen in der prallen Sonne voll südexponiert. O. mascula, purpurea usw. im Schatten von Obstbäumen. Ich sorge mit Round Up im Spätsommer dafür, das wenig Wurzelkonkurrenz vorhanden ist und ich dünge die Pflanzen regelmäßig. Zusätzlich beschattet werden sie nicht. In sehr trockenen Phasen wässere ich auch mal. Ohne jetzt ,,purpurea" ärgern zu wollen, die Pflanzen erreichen beachtliche Größen, z. B. O. purpurea um 80 cm mit Rosettendurchmessern von bis zu 40 cm. Die Knollen können durchaus Gänseeigröße erreichen.
Wie oben schon erwähnt keine Wurzelkonkurrenz und Düngung scheinen mir hierfür das Wichtigste.
BG
Manne
Zitat von: hakone am 24.Aug.09 um 20:27 Uhr
Mit einer Glasscheibe im Spätsommer abgedeckt, führt man zu einen Erhöhung des Bodentemperatur . In der Nacht bleibt der Boden wärmer, diese wiederum fördert die Wurzelwachstum .
Aber der Boden bleibt auch im Herbst länger warm und dann kann dei Pflanze im Herbst noch länger wachsen (wie unser Koch sagt). Man verlängert einfach die Wachsperiode und verschiebt sie nicht nur.
Zitat von: hakone am 24.Aug.09 um 20:00 Uhr
konstant Temperatur und Feuchtigkeit
Pilzwachstum unterdruckt
Also ich
fördere das Pilzwachstum durch konstante Temperatur und Feuchtigkeit. Wenn man den Pilzen etwas Gutes tun will, hält man diese Parameter im optimalen Bereich
konstant.
Also ich würde mal sagen, um die Aktivität von Microflora und -fauna zu hemmen. Eine gesunde, ausgereifte Knolle braucht dies aber nicht. Trocken und kühl lagern reicht da.
Der Austriebszeitpunkt ist da schon kniffliger. Da habe ich auch etliche Experimente, auch mit kalt halten gemacht. Mir ist eigentlich nur klar geworden, dass neben vielen, anderen Faktoren auch biochemische Prozesse in der Pflanze eine Rolle spielen müssen. Ich gebe aber auch gleich zu, dass ich diese Abläufe noch nicht näher belegen kann.
Übrigens hat ein Verlängern der Vegetationsperiode bei mir hauptsächlich zu mehr vegetativer Vermehrung geführt. Die neue Hauptknolle ist dann eben nur reif.
BG
Manne
Zitat von: hakone am 25.Aug.09 um 08:06 Uhr
Orchideenfreund Berthold,
warum legt man : Salat, Obst, Fleisch , Käse in Kühlkrank ? :whistle
Weil die niedrige Temperatur im Kühlschrank alle biochemischen Reaktionen verlangsamt, einschliesslich Pilzwachstums und Zersetzung des Lebensmittels durch Bakterien.
Da gibt es die van't Hoffsche Regel, wonach sich die Reaktionsgeschwindigkeit halbiert wenn die Temperatur um 10° abgesenkt wird.
Menschen werden doch auch manchmal von 36° auf 20° abgekühlt.
Jetzt erahne ich, Rudolf will die Infektionsgefahr im Sommer durch die Kühlschrankmethode reduzieren. Das gibt Sinn aber der normale Mensch macht das durch Trockenlegung des Substrates.
da ich auch keinen (Pflanzen)Kühlschrank besitze
und meine Topfkultur im GWH und Alpinum aus den Fugen gerät...
habe ich meiner Frau im schatten der Terasse ein Mischmaschversuchsbeet
(mit Allem)angelegt ...
alles treibt toll durch
was denkt ihr hat das Durcheinander eine Chance?
Zitat von: Berthold am 23.Sep.09 um 12:18 Uhr
Ich sehe eine Planze im Topf. Die könnte abfrieren, wenn Du den Topf nicht in die Erde einsetzt (ab -10°).
ich habe vergangenen Winter alle Töpfe oberirdisch überwintert, ohne Verluste!
Eine Abdeckung aus Buchenblättern oder Tannenreisig reicht da vollkommen aus.
Da muß ich Dir zustimmen. Alle Cypris, die ich habe, haben alle den vergangenen Winter im Topf auf der Erde überwintert. Ohne jegliche Abdeckung. Keine Ausfälle.
Zitat von: Manne am 23.Sep.09 um 20:42 Uhr
Ohne jegliche Abdeckung. Keine Ausfälle.
ich habe aber hier im letzten Winter im Eiskeller gelebt, -28° Luft, Töpfe -20°. Das haben viel Pflanzen aus Kanada und den Alpen im Topf nicht überlebt. Für -20° sind die Orchideenknollen nicht ausgelegt, dann gefriert das Restwasser in der Knolle und die Zellen platzen.
Also ich meinte nur die Cypris. Die fast -30 Grad Celsius ohne jeden Schnee oder Schutz haben sie sehr gut ertragen.
Zitat von: Manne am 23.Sep.09 um 21:20 Uhr
Also ich meinte nur die Cypris. Die fast -30 Grad Celsius ohne jeden Schnee oder Schutz haben sie sehr gut ertragen.
ja, bei den Rhizomen habe ich auch keine Bedenken. Allerdings sind mir yatabeanum und passerinum Sämlinge auch erfroren. Sie waren allerdings in Neudohum in der Wachstumsperiode vorher fett gefüttert und haben wahrscheinlich grosse Gewebezellen gebildet.
Diese Sämlinge verfaulen natürlich auch sehr leicht und man kann den Unterschied zwischen verfaulen und erfrieren oft nicht feststellen. Aber wenn die Pflanzenteile 2 Stunden nach dem Auftauen des Topfeisblockes schon matschig sind, müssen sie erfroren sein, denn sie hatten ja gar keine Zeit zum Verfaulen.
Wenn die Pflanzen im Herbst zu viel Stickstoff haben, sind sie natürlich anfällig gegen Frostschäden. Das ist ja nicht nur bei den Orchideen so.
Ich dünge ja an sich recht stickstoffarm und ab Anfang September im Freiland gar nicht mehr.
Zitat von: Manne am 23.Sep.09 um 21:38 Uhr
Wenn die Pflanzen im Herbst zu viel Stickstoff haben, sind sie natürlich anfällig gegen Frostschäden. Das ist ja nicht nur bei den Orchideen so.
stimmt natürlich, aber sie sollten wachsen und ich habe vergessen, sie reinzuholen.
Zitat von: Manne am 23.Sep.09 um 21:38 Uhr
Wenn die Pflanzen im Herbst zu viel Stickstoff haben, sind sie natürlich anfällig gegen Frostschäden. Das ist ja nicht nur bei den Orchideen so.
Ich dünge ja an sich recht stickstoffarm und ab Anfang September im Freiland gar nicht mehr.
der letzte Winter war durch seine längeren Frostperioden gar nicht so schlimm
die Pflanzen konnten daraufsich einstellen...
kritisch wird es bei ungeschützten mit Matschwetter -Sonne -Regen - Frost -Sonne
dann erwischt sie der nächste Frost
(da hat Berthold recht)
das risiko ist -teuer-
So ganz kann ich da nicht mitgehen. Ein großer Teil der Pflanzen steht so schon zehn Jahre und länger in den Töpfen. Da gabe es milde, regenreiche Winter und eben auch sehr kalte. Wenn eine gute Drainage im Topf ist, macht Feuchte nicht viel aus.
Zitat von: Manne am 24.Sep.09 um 09:07 Uhr
Wenn eine gute Drainage im Topf ist, macht Feuchte nicht viel aus.
Aber eine Drainage ist im Topf ist
immer viel schlechter als ausgepflanzt (bei gleichem Substrat), weil es bei einem Topf immer auf die ganze Topffläche drauf regnet aber nur durch ein kleines Loch unten abziehen kann. Draussen ist die Abzugsfläche genau so gross wie die Regenfläche. Deshalb gibt es im Topf immer einen längeren Wasserstau als draussen.
Wenn man in einen 24er Topf ca. 8 cm Drainage aus Grobsplitt einbaut und die Töpfe Mehrlochböden haben, unterscheidet sich dies kaum von Beetpflanzung. Staunässe gibt es da nicht. Für das Problem, das man den Schatten von Büschen und Bäumen braucht, aber gleichzeitig die Pflanzen vor der Wurzelkonkurenz dieser schützen will, ist das eine gute Lösung.
Zitat von: Manne am 24.Sep.09 um 11:16 Uhr
Wenn man in einen 24er Topf ca. 8 cm Drainage aus Grobsplitt einbaut und die Töpfe Mehrlochböden haben, unterscheidet sich dies kaum von Beetpflanzung. Staunässe gibt es da nicht. Für das Problem, das man den Schatten von Büschen und Bäumen braucht, aber gleichzeitig die Pflanzen vor der Wurzelkonkurenz dieser schützen will, ist das eine gute Lösung.
ja 24er Topf ist ja auch riesig und braucht Platz ....
die Kälte / Wärmebrücke und zusätzliches Kondenzwasser bzw. Randfrost ist aber vorhanden und kann witterungsmäßig schaden...
übrigens: bei meinen im Sandbeet eingelassenen Aurikeltöpfen unter Kirschbaum
sind die ganzen Töpfe unten mit Haarwurzeln der Kirsche eingewachsen ...
Töpfchen funzt also auch nur bedingt ... ist aber ok