Orchideenkultur

Fachbereich => Orchideenvermehrung und Kultur => Aussaat, symbiotisch => Thema gestartet von: Grandioso am 30.Jul.12 um 23:31 Uhr

Titel: Habenaria lindleyana auf B1
Beitrag von: Grandioso am 30.Jul.12 um 23:31 Uhr
Hier mal ein Versuch mit H. lindleyana. Es funktioniert, leider ist bei der Unmenge von Samen
nur ein Sämling richtig gekeimt, und der wird offensichtlich auch gut gefördert. Ist ein Agar-Holzgemisch
in dem es zwar einige komische Vergrünungen gibt, es ist aber kein 2. Sämling in Sicht.
Ich vermute aber, daß meine Bestäubung nicht richtig plaziert war, und damit die Qualität des Samens nicht so dolle war.
Titel: Re: Habenaria lindleyana auf B1
Beitrag von: Berthold am 30.Jul.12 um 23:44 Uhr
Habenaria tridactylites geht sehr gut auf B1, deshalb vermute ich, dass lindleyana auch vergleichbar funktionieren sollte.
Bist Du sicher, dass der B1-Pilz sauber ist?

Was kann denn da Chlorophyll bilden und die Vergrünung bewirken. Sind es Algen? Aber wie kommen die ins Glas, wenn alles vorher sterilisiert ist?
Titel: Re: Habenaria lindleyana auf B1
Beitrag von: Grandioso am 31.Jul.12 um 00:00 Uhr
Ich vermute, daß ich mir mit dem unsterilisierten Samen vermutl. Algen eingeschleppt habe, die
in Harmonie mit dem B1 leben. Vorher war das Glas eine B1 Reserve für die Impfung anderer Gläser.
Titel: Re: Habenaria lindleyana auf B1
Beitrag von: Berthold am 31.Jul.12 um 00:12 Uhr
Zitat von: Grandioso am 31.Jul.12 um 00:00 Uhr
Ich vermute, daß ich mir mit dem unsterilisierten Samen vermutl. Algen eingeschleppt habe, die
in Harmonie mit dem B1 leben. Vorher war das Glas eine B1 Reserve für die Impfung anderer Gläser.

ja, ist plausibel.
Ist denn der B1 noch in Ordnung? Wegen der schlechten Keimung, meine ich. Wenn das Glas schon älter ist, macht der Pilz auch irgendwann mal schlapp und keimt nicht mehr richtig. Dann muss man ihn zumindest auf neuen Nährboden legen.
Titel: Re: Habenaria lindleyana auf B1
Beitrag von: Grandioso am 31.Jul.12 um 00:20 Uhr
1 Pflanze bedient er ja noch. Wenn diese 2 cm erreicht hat, werde ich diese direkt auf Seramis/Neudohum umsetzen.
Habe aber noch ausreichend Reservegläser in jungfräulichem Zustand.
Titel: Re: Habenaria lindleyana auf B1
Beitrag von: Berthold am 31.Jul.12 um 00:37 Uhr
Zitat von: Grandioso am 31.Jul.12 um 00:20 Uhr
1 Pflanze bedient er ja noch. ...

Nicht leicht zu beurteilen.
Vielleicht könnte der einzelne Samen auch "asymbiotisch" auf den Stoffwechselprodukten des Pilzes keimen und wenn er jetzt Photosynthese machen kann, wird er sowieso selbständig.
Titel: Re: Habenaria lindleyana auf B1
Beitrag von: Charlemann am 31.Jul.12 um 08:46 Uhr
Interessant. Ich hab´ja einige radiatas am blühen, vielleicht sollte ich es damit auch mal auf B1 versuchen.
Auf P6668 haben sie auch gekeimt, nicht wirklich viel aber immerhin.
Titel: Re: Habenaria lindleyana auf B1
Beitrag von: Ralla am 31.Jul.12 um 08:49 Uhr
Zitat von: Charlemann am 31.Jul.12 um 08:46 Uhr
Ich hab´ja einige radiatas am blühen, ...

Kriegen wir da auch die Blüten mal zu sehen?
Titel: Re: Habenaria lindleyana auf B1
Beitrag von: Charlemann am 31.Jul.12 um 09:12 Uhr
Wenn Du brav bist darfst du hier gucken

http://www.orchideenkultur.net/index.php?topic=223.msg258978#msg258978
Titel: Re: Habenaria lindleyana auf B1
Beitrag von: Ralla am 31.Jul.12 um 14:48 Uhr
 :give-heart
Titel: Re: Habenaria lindleyana auf B1
Beitrag von: Uhu am 31.Jul.12 um 21:36 Uhr
Zitat von: Grandioso am 31.Jul.12 um 00:20 Uhr
1 Pflanze bedient er ja noch. Wenn diese 2 cm erreicht hat, werde ich diese direkt auf Seramis/Neudohum umsetzen.
Habe aber noch ausreichend Reservegläser in jungfräulichem Zustand.

die einfachste Methode wäre den Nährboden mal mit wenigen sterilisierten Schmelzflocken nachzufüttern.
Titel: Re: Habenaria lindleyana auf B1
Beitrag von: Berthold am 31.Jul.12 um 21:43 Uhr
Zitat von: Uhu am 31.Jul.12 um 21:36 Uhr
Zitat von: Grandioso am 31.Jul.12 um 00:20 Uhr
1 Pflanze bedient er ja noch. Wenn diese 2 cm erreicht hat, werde ich diese direkt auf Seramis/Neudohum umsetzen.
Habe aber noch ausreichend Reservegläser in jungfräulichem Zustand.

die einfachste Methode wäre den Nährboden mal mit wenigen sterilisierten Schmelzflocken nachzufüttern.

Jürgen, aber die Ursache für die schlechte Keimung liegt bei der geringen Embryonenzahl in den Samen, wie Raimund jetzt festgestellt hat. Der Pilz scheint also doch noch in Ordnung zu sein.