Ich habe mal was anderes als Haferagar gekocht.
Bambusabfall aus dem Garten und Kiefernnadeln in der Kaffeemühle
pulversiert und damit einen Boden gekocht. Nach einer Woche B1
waren die Hyphen an den Scheiben und ich habe den Samen unbehandelt
ausgebracht. Jetzt bin ich mal gespannt, wie lange die Sämlinge gefüttert werden.
Leider ist der B1 Scheibenbewuchs so stark, daß trotz Makro keine vernünftige
Schärfe zu erzielen ist.
Gratulation!
Aber warum hast Du eigentlich Agar genommen? Es geht sogar ohne das (Dieter und Claus haben es vorgemacht).
Auf 2,5 g Haferflockenagar sind die Sämlinge nach der Zeit etwas gleich gross. Sie höhren dann aber auf zu wachsen, es sei denn, man füttern nach (Haferflocken oben drauf streuen).
Ich pikiere aber dann meistens.
Hallo Winwen,
ja ich weiß, es geht auch ohne.
Ich hatte aber gerade alles fertig abgewogen für den Haferagar,
da kam mir die Idee beim Häckseln, zumal ich noch aus dem Urlaub
andere Pilze mitgebracht hatte die eigentlich für Ophrys gedacht waren.
Hat aber bei O. nichts gebracht. Jetzt habe ich noch Kombigläser angesetzt,
um zu sehen, wie der neue mit B1 zusammen arbeitet, bzw. was er alleine bei Anacamptis macht.
Mit Agar kann man besser beobachten.
B1 ist aber so dominant, das er den anderen zwar toleriert, aber sich nicht ausbreiten läßt.
Die Keimung in diesen Mischgläsern mit Fragans läuft aber bisher erfolgreich.
Gruß
Raimund
Hallo Berthold,
würdest Du denn jetzt schon Richtung Neudohum gehen?
Im Augenblick werden die größten Sämlinge zwar nicht mehr wesentlich
länger,da ich die Lichtdosis deutlich erhöht habe.Aber ich habe den Eindruck, daß sie immer noch kräftiger werden.
Gruß
Raimund
Zitat von: Grandioso am 21.Sep.11 um 17:13 Uhr
Hallo Berthold,
würdest Du denn jetzt schon Richtung Neudohum gehen?
Im Augenblick werden die größten Sämlinge zwar nicht mehr wesentlich
länger,da ich die Lichtdosis deutlich erhöht habe.Aber ich habe den Eindruck, daß sie immer noch kräftiger werden.
Gruß
Raimund
Ja, ich schlemme sie mit Agar dran in reinem nassen Neudohum ein, setze eine Plastiktüte drüber und stelle sie ans Fenster. Da wachsen sie weiter. Man giesst nicht, weil unter der Plastiktüte alles sehr nass ist.
So kannst Du sie ca. 3 Monate stehen lassen. Dann setze ich sie um in Seramis Neudohum 80/20.
Zitat von: Grandioso am 21.Sep.11 um 17:13 Uhr
Hallo Berthold,
würdest Du denn jetzt schon Richtung Neudohum gehen?
Im Augenblick werden die größten Sämlinge zwar nicht mehr wesentlich
länger,da ich die Lichtdosis deutlich erhöht habe.Aber ich habe den Eindruck, daß sie immer noch kräftiger werden.
Gruß
Raimund
Hallo Raimund,
die kleineren würde ich auf frische Böden umlegen und noch etwas wachsen lassen. Ich pikieren inzwischen in 50%Neudohum - 50% mineralisch, das geht für die gesamte 1.Saison. Sowohl Gläser, als auch pikierte Sämlinge reagieren sehr positiv auf Kunstlicht.
Zitat von: Uhu am 21.Sep.11 um 20:58 Uhr
die kleineren würde ich auf frische Böden umlegen und noch etwas wachsen lassen.
Eigentlich würde ich raten, die kleineren zu vernichten und nur die 30% grössten weiter zu pflegen.
Die Natur kann doch bei der in vitro Vermehrung nicht selektieren. Da sollten wir ihr diese Arbeit schon abnehmen.
Ich gebe zu, das kostet etwas Überwindung aber ich fürchte, es muss sein.
Ich habe immer festgestellt, wenn ich beim zweiten Umlegen nach Größe selektiere und mir dann später die Gläser mit den zuvor Kleinsten anschaue, dann sind die Sämlinge darin immer noch die Kleinsten.
Dennoch habe ich bisher außer bei Massenkeimungen immer alles umgelegt. Wahrscheinlich bereue ich das noch. O-)
In oben gezeigter Größe lassen sich die Jungpflanzen recht gut vereinzeln ohne gegenseitige Konkurrenz. Ich setze aus solchen Büscheln 4 Exemplare in 1 Glas - wenn ich besonderes Interesse an der Art oder nur wenig Sämlinge habe - wenn das nicht der Fall ist geht es nach Bertholds Selektionsmethode.