Wer kennt das nicht, dass beim Fotografieren von Gebäuden aus kurzer Entfernung Verzerrungen entstehen können.
Das kann man meistens ohne grossen Aufwnd korrigieren.
Harald war so nett und erlaubte mir ein von seinen Reisebilder zu benutzen.
Das Originalbild:
(http://farm6.static.flickr.com/5107/5613617422_418a05cbd7_o.jpg)
Nach der Korrektur:
(http://farm6.static.flickr.com/5065/5613037501_e9925889fd_o.jpg)
Der Ausschnitt wird etwas kleiner, aber das kann man beim Knipsen berücksichtigen oder erst das Bild bearbeiten und erst dann ein Ausschnitt machen.
Ein Beispiel von mir:
Burg Ahrensburg letztes Jahr in Estland:
Das Originalbild:
Hier ist die Burg auch noch nach hinten gekippt.
(http://farm6.static.flickr.com/5263/5613617294_abd93f65c4_o.jpg)
Nach der Bearbeitung:
(http://farm6.static.flickr.com/5065/5613036987_04563face3_o.jpg)
Man kann solche Fehler mit vielen Programmen korrigieren, meistens heissen diese Filter Verzerrungsfilter, Objektivkorrekturen, Perspektivkorrekturen...
Wen das interessiert, in DSLR - FORUM (http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=3183) gibt es sehr viele Links, mit welchen Programmen das möglich ist.
Bei der Burg hättest du vorher eine Kissen/Fischaugenkorrektur durchführen müssen. Die Dächer sind total schief. grins
Ja, leider... Bei dem Burma-Bild fällt es nicht auf, bei der Burg dafür umso mehr. Das ist perspektivisch nicht mehr richtig und sieht deshalb schiefer aus als vorher. :blume
Zitat von: Zeppi am 12.Apr.11 um 19:52 Uhr
Bei der Burg hättest du vorher eine Kissen/Fischaugenkorrektur durchführen müssen. Die Dächer sind total schief. grins
Was ist das für ein Filter?
Vielleicht sind die auch schief, die Burg ist aus 15-en Jahrhundert :-D
Eerika, kannst Du den mal grade machen. Solche Fotos stören mich immer
(http://www.wo-war-ich-schon.de/photo/normal/d9cf9e025c3e4398.jpg)
Ich wage mich an den Turm von Pisa nicht ran. Gibst Du mir Garantie, dass der nicht zusammen bricht, wenn ich den aus dem Gleichgewicht bringe :-D
Ich kann es aber versuchen...ist das Dein Foto, damit ich ferkeln darf?
Zitat von: eerika am 12.Apr.11 um 23:19 Uhr
Ich wage mich an den Turm von Pisa nicht ran. Gibst Du mir Garantie, dass der nicht zusammen bricht, wenn ich den aus dem Gleichgewicht bringe :-D
Ich kann es aber versuchen...ist das Dein Foto, damit ich ferkeln darf?
Ist nicht mein Foto, hab es geklaut. Vielleicht muss ich 60 Euro bezahlen, aber egal.
Hier kann man mit Objektivkorrekturen den Turm auch nicht rücken, weil nur der Turm schief ist.
Man könnte aber den Turm ausschneiden und dann gerade rücken. :-D
Zitat von: eerika am 12.Apr.11 um 23:07 Uhr
Zitat von: Zeppi am 12.Apr.11 um 19:52 Uhr
Bei der Burg hättest du vorher eine Kissen/Fischaugenkorrektur durchführen müssen. Die Dächer sind total schief. grins
Was ist das für ein Filter?
Normalerweise macht sowas das RAW-Programm automatisch, wenn es die Objektivdaten (er)kennt.
In Photoshop CS3/CS4 unter Menüpunkt Filter->Verzerrungsfilter->Objektivkorrektur...
Man kann ein Foto nicht durch Verzerren der Aufnahme entzerren.
Das geht allenfalls näherungsweise, aber nicht genau.
Zitat von: Zeppi am 13.Apr.11 um 11:27 Uhr
In Photoshop CS3/CS4 unter Menüpunkt Filter->Verzerrungsfilter->Objektivkorrektur...
Zeppi, genau da ist es gemacht mit CS4.
Zitat von: Lilith am 13.Apr.11 um 12:19 Uhr
Man kann ein Foto nicht durch Verzerren der Aufnahme entzerren.
Das geht allenfalls näherungsweise, aber nicht genau.
Doch, wenn die Objektivdaten bekannt sind, kann man das Original zurückrechnen. Allerdings meine ich mit Objektivdaten nicht nur den Zoomfaktor, sondern eben auch die Abbildungseigenschaften. Das geht normalerweise nur in RAW-Programmen, die eine entsprechende Datenbank enthalten. Der Spezialist dafür ist "DxO Optics Pro", das einzige RAW-Programm, welches außer Verzeichnungen auch Farbsäume und Randabschattungen korregiert.
Im Grafikprogramm selbst kann man nur Näherungsweise entzerren, da gebe ich dir recht.
Möchte dazu noch sagen, dass die Beiden Bilder schon Extremfälle sind.
Bei der Burg stört es mich aber überhaupt nicht, denn die Fluchtpunkt-Perspektive hat man auch als Mensch, wenn man ein Gebäude von unten nach oben anschaut. In der Malerei ist das eine gängige Technik.
Bei dem Reisebild stört es mehr, denn da sieht man es nur am Rand und nicht beim Hauptmotiv.
Zitat von: Zeppi am 13.Apr.11 um 13:49 Uhr
Zitat von: Lilith am 13.Apr.11 um 12:19 Uhr
Man kann ein Foto nicht durch Verzerren der Aufnahme entzerren.
Das geht allenfalls näherungsweise, aber nicht genau.
Doch, wenn die Objektivdaten bekannt sind, kann man das Original zurückrechnen. Allerdings meine ich mit Objektivdaten nicht nur den Zoomfaktor, sondern eben auch die Abbildungseigenschaften. Das geht normalerweise nur in RAW-Programmen, die eine entsprechende Datenbank enthalten. Der Spezialist dafür ist "DxO Optics Pro", das einzige RAW-Programm, welches außer Verzeichnungen auch Farbsäume und Randabschattungen korregiert.
Im Grafikprogramm selbst kann man nur Näherungsweise entzerren, da gebe ich dir recht.
aber was will man da überhaupt entzerren. Das optische Bild ist doch real.
Will man eine 2-dimensionale Abbildung aus einem 3-dimensionalen Objekt erzeugen? Das wäre ja dann ein Ingenieurs-Zeichnung mehrerer Ebenen.
Zitat von: Berthold am 13.Apr.11 um 14:22 Uhr
aber was will man da überhaupt entzerren. Das optische Bild ist doch real.
Na ja, real ist relativ. Das menschliche Auge entspricht ca. einem 50 mm Objektiv. Bei kleineren Brennweiten können die Bilder unnatürlich wirken, wenn Stützlinien (waagerechte / senkrecht) im Bild laufen, die werden am Rand nämlich gekrümmt. Extremes Beispiel ist das Fischaugenobjektiv. Dessen Bild ist zwar real, wirkt aber unnatürlich.
Bei dem Fall der stürzenden Linien bei Gebäuden etc. haben wir ein anderes Problem: in der Realität gleicht das Gehirn diese aus, da es weiß, dass die Linien in Wirklichkeit senkrecht sind. Der Fluchtpunkt wird ausgeglichen. Bei einem Bild ist das nicht möglich, weil die Bild-/Monitorränder nicht mehr zum Bildinhalt passen. Der Fluchtpunkt des Bildes passt nicht zur realen Umgebung.
Bei großen Bildern (Postern) tritt der Effekt übrigens nicht mehr auf, wenn man nah genug heran geht.
@Zeppi
Was wir sehen, ist das Ergebnis einmal einer technischen Abbildung auf der Netzhaut. Das ist vergleichbar mit dem Fotoapparat. Aber dann kommt die Wahrnehmung, die Interpretation, des "objektiven" Bildes durch unser Gehirn.
Interessant, warum funktioniert das nur im 3-D-Raum mit unserem Augenpaar und dem nachgeschalteten Hirn? Nicht aber, wenn ich ein verzerrtes Foto anschaue? Oder gibt da Grenzen?
Gruß
LI.
Zitat von: Lilith am 13.Apr.11 um 15:48 Uhr
Interessant, warum funktioniert das nur im 3-D-Raum mit unserem Augenpaar und dem nachgeschalteten Hirn? Nicht aber, wenn ich ein verzerrtes Foto anschaue? Oder gibt da Grenzen?
Habe ich doch geschrieben, war das unverständlich?
Zitat von: Zeppi am 13.Apr.11 um 16:15 Uhr
Zitat von: Lilith am 13.Apr.11 um 15:48 Uhr
Interessant, warum funktioniert das nur im 3-D-Raum mit unserem Augenpaar und dem nachgeschalteten Hirn? Nicht aber, wenn ich ein verzerrtes Foto anschaue? Oder gibt da Grenzen?
Habe ich doch geschrieben, war das unverständlich?
Solche Lehrer mag ich...
Lightroom hat eine umfangreiche Datenbank für Objektivkorrekturen. Mit ein Grund, warum ich es so gerne verwende; einfach das entsprechende Objektiv auswählen und schon sind Verzerrungen und Farbränder fast wie weg gewischt :yes
@Lilith
Wenn du in Natura vor der Burg stehst und nach oben schaust, hast du einen Fluchtpunkt, der irgendwo bei 45° Höhe liegt. Da das Gehirn von der Parallelität der senkrechten Kanten weiß, wird dir die Verzerrung nicht bewußt.
Sitzt du dagegen vor deinem Monitor, liegt der reale Fluchtpunkt in der Ebene bei 0°. Die senkrecht dazu stehenden Kanten deines Monitors und anderer Gegenstände im Raum werden auf deiner Netzhaut parallel abgebildet, eine Korrektur durch das Gehirn ist also nicht notwendig. Das Bild von der Burg mit seinem erhöhten Fluchtpunkt wirkt nun unnatürlich, da die (eigentlich senkrechten, parallelen) Kanten nicht zur Realität passen. Das Gehirn kann halt nicht zwei Fluchtpunkte erfassen und ggf. korregieren. Ergebnis: stürzende Linien.
Hier noch ein paar Links zum Thema:
http://www.photographie.de/page.php?modul=Article&op=read&nid=34&rub=16
http://www.hjklemenz.ch/bildgestaltung/stuerzende_linien/index.php
@Zeppi
Ich hatte mir die Mühe gemacht, den Fluchtpunkt der Gebäudekanten auf dem Burgfoto einzuzeichnen.
Er liegt etwa in Augenhöhe des Fotographen, nicht des Bildbetrachters (auf den Bildinhalt bezogen) und etwas links der Bildmitte.
Nun gut, diese Dinge sind deswegen interessant bis verwirrend, weil der Betroffene mehr oder weniger unter Unkenntnis des physikalischen Gegebenheiten leidet.
Deswegen sei Dir gedankt, daß Du Dir nochmal die Mühe machst.
Also, wie ist es dann, rein theoretisch zunächst: kann man aus einer Zentralprojektion durch "Entzerrung" tatsächlich eine Parallelprojektion machen?
Oder gehen durch die Zentralperspektive-Abbildung Einzelheiten verloren, die nicht mehr wiederhergestellt werden können? Etwa, wenn Objekte sich überdecken?
Ich vermute, die Entzerrung kann dann nicht vollständig gelingen.
Was sagst Du Zeppi?
Gruß
LI.
Zitat von: Lilith am 13.Apr.11 um 17:59 Uhr
Oder gehen durch die Zentralperspektive-Abbildung Einzelheiten verloren, die nicht mehr wiederhergestellt werden können? Etwa, wenn Objekte sich überdecken?
Ich vermute, die Entzerrung kann dann nicht vollständig gelingen.
Korrekt, das ist der Schwachpunkt der Entzerrung. Man verändert seinen Standpunkt, sieht aber nicht, was man von diesem scheinbaren Punkt aus gesehen hätte.
Zitat von: Lilith am 13.Apr.11 um 18:40 Uhr
Huch, das weiß ich fast selbst nicht.
Der Zeppi wird's wissen, oder besser erklären?
Ich habe deine Zeichnung gleich verstanden, aber es ist in diesem Zusammenhang unwichtig, welche Projektion verwendet wird.
Zum Problem: man steht mit seiner Kamera so nah vor einem Haus, dass man sie zur Aufnahme nach oben kippen muss. Das Ergebnis sind stürzende Linien. Außerdem werden Teile der Fassade durch herausragende Teile verdeckt, also die unteren Teile der Fenster von Fensterbrettern, Simsen oder Balkonen. Je weiter oben sich diese Vorsprünge befinden, desdo mehr wird verdeckt. Soweit klar, oder?
Wenn man jetzt die stürzenden Linien im Computer durch eine Vertikalverzerrung/-korrektur wieder für das Auge "gerade biegt", tut man nichts anderes, als eine andere Aufnameposition zu simulieren. Man will ja ein Bild erreichen, welches man nur bekommen hätte, wenn die Film-/Chipebene der Kamera parallel zur Fassade des Hauses verlaufen wäre. Nur dann hätten sich keine stürzenden Linien ergeben. Das erreicht man in der Realität nur auf zweierlei Weise:
- man begibt sich im gegenüberliegenden Haus auf halbe Bauhöhe des Zielobjekts oder
- man geht weit genug weg, bis man die Kamera nicht mehr kippen muss.
Egal, welche Möglichkeit man wählt, das Foto hätte andere Teile der Fassade zum Vorschein gebracht, also auch anders ausgesehen.
Zeppi, Du bist ein didaktisches "Scharnierl"! Wie die Bayern sagen. Was ein großes Kompliment ist.
Vielleicht noch etwas zur Perception/Wahrnehmung?
Also, wenn ich mein Menschenauge nach oben neige (den Kopf hebe), damit ich das da oben alles sehe, dann stürzen die Linien auch? Nur, ich nehme das nicht wahr?
Weil mein Hirn die Linien geraderechnet?
Gruß
LI.
Ja, genauso ist es. :yes
Das Hirn sagt Dir, dass dieses und jenes weiter weg ist und lässt Dich den größer / kleiner - Effekt weniger wahr nehmen.
Beispiel mit "nach oben neigen":
Selbe Kameraposition, einmal gerade ausgerichtet, einmal nach oben gekippt:
Leider bekommt man mit gerader Kameraausrichtung oft zu wenig aufs Bild, aber die Verzerrung wäre dann weniger schlimm.
Wo wohnst denn Du?
Und wo sind die Orchis?
Aber ja, so muß es sein. Die "Verzerrung" stört uns nicht, es sei denn, wir sehen sie auf einem Foto...
Und dann auch wieder nicht, wenn wir auf 3x5m vergrößern, das Ding an die Wand pappen und uns ziemlich genau davor stellen.
s.o.
Meinst Du mich?
Das ist das Müllhäuschen, die Orchideen sind hinter mir. ;-)
Zitat von: Lisa. am 13.Apr.11 um 19:32 Uhr
Leider bekommt man mit gerader Kameraausrichtung oft zu wenig aufs Bild, aber die Verzerrung wäre dann weniger schlimm.
Für Profis gibt es sog. Shift-Objektive: http://de.wikipedia.org/wiki/Tilt-und-Shift-Objektiv
Alternativ dazu kann man auch einfach bei den Blümchen und Bienchen bleiben, ist ja eher ein Weitwinkelproblem. ;-)
Zitat von: Lisa. am 13.Apr.11 um 19:39 Uhr
Alternativ dazu kann man auch einfach bei den Blümchen und Bienchen bleiben, ist ja eher ein Weitwinkelproblem. ;-)
Scheuklappen anlegen?
Ja, ganz genau. Man muss sich nicht mit allen Problemen befassen, einigen kann man einfach aus dem Weg gehen.
Zitat von: Lisa. am 13.Apr.11 um 19:43 Uhr
Ja, ganz genau. Man muss sich nicht mit allen Problemen befassen.
Nimm doch mal unseren Weitblick?!
Das eigentliche Wahrnehmungsfeld ist ganz schmal, scheuklappenmäßig.
Was drumherum zu sehen ist? Ist gar nicht zu sehen. Es ist nur eine schwache Andeutung, ein Hinweis, da wäre noch was, falls Du den Kopf oder mindestens die Augen bewegen würdest.
Was dort an der Peripherie des Gesichtsfeldes stattfindet? Wer weiß? Ob dort Linien stürzen? Wahrscheinlich. Egal.
Und dann kommen die Menschlinge her und machen Fotos, die auch noch die Peripherie zeigen, und wundern sich.
Die Analogie ist gar nicht schlecht:
Ich kann weder alles, was ich wahrnehme ablichten, noch kann ich mich mit allem, was ich sehe, grundlegend beschäftigen, geschweige denn verbessern.
Im Kleinen aber geht beides. Aber man muss sich für Bestimmtes entscheiden, wenn man sich nicht verzetteln will.
;-)
Und nu? Feierabend?
Fußball... im engsten Gesichtsfeld, steht an.
Zitat von: Lisa. am 13.Apr.11 um 19:54 Uhr
Die Analogie ist gar nicht schlecht:
Ich kann weder alles, was ich wahrnehme ablichten, noch kann ich mich mit allem, was ich sehe, grundlegend beschäftigen, geschweige denn verbessern.
Im Kleinen aber geht beides. Aber man muss sich für Bestimmtes entscheiden, wenn man sich nicht verzetteln will.
Was das Hirn leistet, um uns brauchbare Bilder u liefern, ist phantastisch.
Also aus stürzenden Linien werden zumindest Linien. Ich meine, wenn der Sensor in so einer Kamera eine geometrische Form wie die Netzhaut des Auges hätte? Dann wäre Photographie wohl nicht möglich.
Alleine wie das Hirn die "blinden Flecken" einfach wegdichtet, als gäbe es sie nicht! Ist doch unglaublich.
Oder wie aus 2 Stereobildern (der Augen mit Bildfrequenz 16/Sekunde?) ein fehlerfreies, korrigiertes Gesamtbild mit Raumdarstellung gemacht wird, wo immer noch alle Linien linear sind, ganz egal wie die Netzhautträger links und rechts unterschiedlich geformt sind!
Also sehr beeindruckend ist das schon.
Und trotzdem muß es von Grund auf simpel sein.
Wir bräuchten einen riesigen Computer und ein Wahnsinnsprogramm, um die Leistung zu simulieren. Und dieser Gehirnskasten macht das mit einfachsten Mitteln.
Wie waren wir darauf gekommen?
Ach ja, über
Stürzende Linien bei Architekturfotografie.
Ciao,
LI.
Zitat von: Lilith am 13.Apr.11 um 23:10 Uhr
Oder wie aus 2 Stereobildern (der Augen mit Bildfrequenz 16/Sekunde?) ein fehlerfreies, korrigiertes Gesamtbild mit Raumdarstellung gemacht wird, wo immer noch alle Linien linear sind, ganz egal wie die Netzhautträger links und rechts unterschiedlich geformt sind!
Also sehr beeindruckend ist das schon.
Aber andersrum finde ich es ebenfalls schön und beeindruckend:
Man kann auch mit nur einer Kamera und nur einem Objektiv einen Eindruck von Tiefe erzeugen. ;-)
Zitat von: Lisa. am 13.Apr.11 um 23:34 Uhr
...
Man kann auch mit nur einer Kamera und nur einem Objektiv einen Eindruck von Tiefe erzeugen. ;-)
Streng genommen nicht. :weird
Das macht nämlich unser Hirn und ist eine Frage der Wahrnehmung.
Gruß
LI.