gehe zu Seite

Autor Thema: Stabilität bei Cephalotusklonen und anderen vegetativ vermehrten Heikelchen  (Gelesen 1118 mal)


Offline partisanengärtner

  • Beiträge: 1756
Bei dem Zwergkrug sind mir viele Klone aufgefallen die die besondere Eigenschaft deretwillen sie teuer weiterverkauft werden so selten zeigen.
Vielleicht sind es ja in der Mehrheit keine gewinnorientierten Fälschungen sondern diese Eigenschaften sind nicht besonders stabil. Kennt man ja von vielen besonderen Stauden die schnell in eine Normalform zurück mutieren wenn man nicht dauernd dahinter her ist. Die Normalformen sind ja in der Regel wüchsiger.

Eine Selektion schon bei der auswahl des Stecklingsmaterials wäre dann eine mögliche Ursache. Bei den Riesenkrügen sollte die Vermehrung über Krugstecklinge von besonders großen Krügen einen Versuch wert sein.

Ich hatte von drei Blattstecklingen eines normalen Klons drei verschiedene Wuchsverhalten. Einer macht sofort einen adulten Krug einer viele kleine subadulte und hat bis jetzt erst zwei adulte Winzkrüge geschafft. Einer hat sich erst mal entschlossen ein Jahr lang unterirdisch ein langes Rhizom zu machen um dann jetzt zwei Blätter und einige subadulte Krüge zu machen.
Den Gegenteiligen Effekt habe ich hier gefunden

http://www.cpukforum.com/forum/index.php?/topic/46162-marks-cephalotusus/

also vielleicht eine Erklärung für die vielen Giantformen die dauernd auf dem Markt auftauchen.
Stecklingsvermehrung über Krüge ist bei Kunstlicht im geschlossenen Behälter mit lebendem Sphagnum schneller als was so an Erfahrungswerten bei Topfkultur mitgeteilt wird.