Eleorchis japonica

Begonnen von Manne, 26.Aug.17 um 22:22 Uhr

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Manne

vegetative Vermehrung von Eleorchis japonica.


Berthold

Interessant, hat sie bei Dir auch geblüht, Manne?
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Manne

als die blühte war ich geschäftlich unterwegs. daher kein bild.

purpurea †

Ich denke sie hat nicht geblüht.Sonst wäre ein sichtbarer Stielrest vorhanden.
Man kann ihn aber natürlich auch abschneiden. :whistle
Liebe Grüsse an die meisten.
Rudolf.V
Du darfst nicht alles glauben was Du weisst!
Lieber zuviel essen als zu wenig trinken!

Beginne den Tag mit einem Lächeln, dann hast Du es hinter Dir.

Tim

Die ist bei mir die Woche auch aufgegangen, rot wär mir allerdings schon lieber 😂
Eine hat schon ne Kapsel angesetzt. Lassen sich hier die Samen, ähnlich wie Calopogon auch in der Nähe der Mutterpflanze aussähen oder klappt das nur in vitro? Überlege hier ob ich die Kapsel nicht zugunsten der Knolle und der vegetativen Vermehrung entfernen sollte.

partisanengärtner

#5
Ich habe von jemand gelesen der die gerade in einem Kalkflachmoor gesetzt hat. Wie sind dort die Überlebenschancen?

Müsste das nicht Eleorchis heissen? Dann ist da ein r zuviel drin.
Nur qualitatives Wachstum hat keine Grenzen.

Charlemann

Zitat von: partisanengärtner am 15.Jul.21 um 13:27 UhrIch habe von jemand gelesen der die gerade in einem Kalkflachmoor gesetzt hat. Wie sind dort die Überlebenschancen?

Müsste das nicht Eleorchis heissen? Dann ist da ein r zuviel drin.
Eleorchis japonica ist eher für das Hochmoor, auch wenn es Anbieter gibt, die die Kultur in einen neutralen Boden angeben.
Weißtorf mit Sphagnum und Dauerfeucht sind optimal, wie in Deinen Mooren halt.
Ich halte sie seit Jahren unter Hochmoorbedingungen.
Sie sind ziemlich zickig bzgl. blühen. Von meinen Pflanzen blüht immer nur ein sehr kleiner Teil. Ich dünge allerdings auch nicht. Hochmoor und düngen sind für mich nicht wirklich kompatibel.
Und ja, richtigerweise müsste es Eleorchis heißen.

partisanengärtner

Nur qualitatives Wachstum hat keine Grenzen.

Charlemann

Hier ein paar Bilder von meinen Eleorchis.


Eleorchis japonica alba


Eleorchis japonica


Eleorchis japonica

Uhu

schöne Blüte und wirklich was besonderes. :thumb
Grüße Jürgen

Charlemann

#10
Zitat von: Uhu am 22.Jul.23 um 10:20 Uhrschöne Blüte und wirklich was besonderes. :thumb

Ja, das ist sie, leider blüht sie nicht sehr lange, liegt wohl daran das sie selbstfertil ist. Nach zwei, drei Tagen ist der Zauber vorbei.
Insgesamt eine sehr grazile und edele Orchidee.
Dafür ist sie recht einfach in der Kultur.
Als Moororchidee sauer und dauerfeucht auf einer schwimmenden Insel.
Weißtorf mit Quarzsand 3:1 als Substrat.
Das war´s auch schon.
Sie vermehrt sich zwar über Stolone, jedoch ist die Vermehrungsrate nicht mit einer Pogonia vergleichbar.
Probleme gibt es wenn Blattläuse auch nur in der Nähe sind, dann schmeißen sie die Blüten schneller wie man mit dem Pinsel die Blattläuse wegwedeln kann.

Charlemann

Sie blühen wieder.
Dieses Jahr habe ich mir mal die "Mühe" gemacht die zwei Sorten voneinander zu trennen.
Beim Austrieb kann man die albas von der farbigen Sorte gut unterscheiden.
Die Albas haben einen hellgrünen Trieb die farbige Variation eine eher rötliche Triebspitze.

Irgendjemand hat mal behautet, dass die farbige Sorte schwieriger und zickiger ist.
Ich konnte das nicht feststellen, da ich von beiden ungefähr die gleiche Menge bei gleicher Kultur (Schwimmmoor mit Torfbasis und Sphagnumauflage) habe.
Die Knöllchen bilden sich ungefähr in der Trennschicht zwischen Torf und Sphagnum.

In Frühjahr habe ich auch mal welche in das Moor nach draußen gestellt.
Mal schauen ob sie winterhart sind und nächstes Jahr wiederkommen.
Und vielleicht öffnen sie mit mehr Licht auch die Blüten etwas weiter.
Mal schauen.

Lilgish

Zitat von: Charlemann am 08.Jun.24 um 12:55 UhrIn Frühjahr habe ich auch mal welche in das Moor nach draußen gestellt.
Mal schauen ob sie winterhart sind und nächstes Jahr wiederkommen.
Und vielleicht öffnen sie mit mehr Licht auch die Blüten etwas weiter.
Mal schauen.

Die Art soll eigentlich winterhart sein. Allerdings sind zwei Stück die ich im Herbst gekauft habe leider nicht erschienen. Die Knöllchen waren aber ohnehin nicht im besten Zustand und hatten schwarze Flecken. Vielleicht war das Sphagnum-Polster in das ich sie gesetzt habe aber auch einfach noch nicht dick genug oder die Schnecken haben sie abgefuttert.

Charlemann

Zitat von: Lilgish am 09.Jun.24 um 10:30 Uhr
Zitat von: Charlemann am 08.Jun.24 um 12:55 UhrIn Frühjahr habe ich auch mal welche in das Moor nach draußen gestellt.
Mal schauen ob sie winterhart sind und nächstes Jahr wiederkommen.
Und vielleicht öffnen sie mit mehr Licht auch die Blüten etwas weiter.
Mal schauen.

Die Art soll eigentlich winterhart sein. Allerdings sind zwei Stück die ich im Herbst gekauft habe leider nicht erschienen. Die Knöllchen waren aber ohnehin nicht im besten Zustand und hatten schwarze Flecken. Vielleicht war das Sphagnum-Polster in das ich sie gesetzt habe aber auch einfach noch nicht dick genug oder die Schnecken haben sie abgefuttert.
Versuch macht kluch.
Schwarze Flecken an den Knöllchen deutet immer auf eine Infektion hin, vielleicht war der Tod auch schon beim einpflanzen besiegelt.  :heul
Die Knöllchen sind ja nicht wirklich groß und wenn da schon sichtbare Infektionen zu erkennen sind, kann man da nicht mehr viel dran machen.
Schneckenprobleme hatte ich bis jetzt draußen keine, und das obwohl wir dieses Jahr extrem viele davon hatten/haben.
Kann natürlich auch daran liegen, dass die Schnecken die Währung (Yen/Euro) falsch berechnet haben.  ;-)

Lilgish

Möglich, das die Knöllchen nicht in Ordnung waren. Zwei Calopogon sind aber ebenfalls nicht gekommen. Daher kann es auch andere Ursachen haben. Die Pogonias wachsen im gleichen Moorkübel super aber die sind ohnehin viel robuster.

Die Schnecken machen es sich durchaus auch in den Sphagnum-Polstern gemütlich und besonders in den Schläuchen von meinen Sarracenia rubra fand ich letztes Jahr etliche. Die scheinen sich dort besonders gerne tagsüber zu verstecken.
Eine meiner Pleione x taliensis habe ich testweise auch mal einfach in ein dickes Sphagnumposter gesteckt. Sie sieht bislang gut und gesund aus.