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Autor Thema: Eulophia petersii  (Gelesen 10445 mal)


Offline Eerika

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Re: Eulophia petersii
« Antwort #30 am: 13.Sep.14 um 11:45 Uhr »
Meine zeigt erst Blattspitzen und macht Wurzel.


Offline Rolandooo

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Re: Eulophia petersii
« Antwort #31 am: 11.Nov.17 um 19:17 Uhr »
Hallo
der Neutrieb rechts ist um einiges größer als der letztjährige, ab sofort wird nicht mehr gegossen und abgewartet, bis sich was neues regt. Es gibt wohl noch etwas Restfeuchte im Topf, so ab Oktober wird die aber wohl auch weg sein.


Sieht sehr beeindruckend aus. Sehr gut gewachsen. Die steht an einem warmen Ort und Du läßt die jetzt trockener stehen ? Toll gewachsen.


Offline klaus

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Re: Eulophia petersii
« Antwort #32 am: 13.Mai.18 um 20:27 Uhr »
Meine hat nun die ersten Blüten geöffnet. Nachdem sie ein paar Jahre gestreikt hat, kommt sie diesmal mit zwei Rispen  :-D

Viele Grüße
klaus


Offline Eerika

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Re: Eulophia petersii
« Antwort #33 am: 13.Mai.18 um 20:58 Uhr »
OMG

Die Rispen sind wohl länger als ich  :swoon


Offline klaus

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Re: Eulophia petersii
« Antwort #34 am: 13.Mai.18 um 21:57 Uhr »
Nein, soo klein bist du auch wieder nicht  grins

Von Topfoberfläche bis Spitze des Blütenstandes sind es knapp 130 cm.


Offline Rolandooo

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Re: Eulophia petersii
« Antwort #35 am: 31.Aug.21 um 18:16 Uhr »
Neue Ergänzung zum Thema Eulophia petersii. Nach langer Erfahrung mit dieser Pflanze auch Umzügen und diverser natürlicher Klimata muß ich jetzt noch einmal betonen, daß Eulophia petersii eine extrem wasserscheue und wasserempfindliche Orchidee ist. Ich verwendete auch immer kleine Töpfe mit vielen Löchern und mineralischem sehr groben Substrat. Jetzt bin ich noch einen Schritt weiter gegangen und habe nun die Topfkultur aufgegeben und habe die Eulophia petersii in eine Bonsaischale gepflanz. Hierzu habe ich einen kleine Hügel mit mineralischem Substrat aufgehäuft und Eulophia dann in diesen Hügel gepflanzt. Die Substratschicht ist jetzt also noch niedriger als in einem Topf und die größere Oberfläche lässt das Substrat besser abtrocknen. Die Wurzel wachsen dann auch auf dem Bonsaischalenboden entlang. Man wähle eine ausreichend große Schale, damit man etliche Jahre Zeit hat. Eulophia petersii breitet sich ja auch kolonienartig in alle Richtungen aus. Weil beim Umtopfen hat es den Nachteil, daß man die Wurzel eventuell nicht mehr vom Schalengrund abbekommt. Also das ganze langfristig anlegen. Vorteil das Substrat trocknet schneller ab und die Sonne kann die dünne Schicht in der Schale schnell erwärmen. Übrigens kann man auch mal die Substratschicht neben der Pflanzen abtragen um den Wurzelwuchs am Schalengrund zu beobachten, weil die allermeisten Wurzeln werden sowieso am Grunde entlangwachsen. Eben so wie auf den Granitdomen in Ostafrika auch. Dort ist über den Wurzeln auf dem Granitfels nur eine hauchdünne Humusschicht von ein paar Millimetern und die Temperaturen steigen tagsüber auf über 50 direkt auf dem Granit in der Sonne. Die Luftfeuchte sinkt stark und bleibt auf dem Granitdome Mikroklima auch nachts sehr niedrig. Laut Fiebeck bis runter 20%. Also trocken, trocken, trocken und nochmal trockener. Die Wurzeln wachsen in völliger Trockenheit weiter. Gießen darf man wenn man ein sehr schnelles Abtrocknen sicherstellen kann und im Winter ist schluß mit Wasser. Ich gebe manchmal etwas Wasser mit einer Pipettenspritzflasche aufs Substrat. Das erzeugt eine minimale Restfeuchte. Ein Spritzer zuviel und Schluß wäre. Ausnahmen gibt es sicher aber irgendwann kommt der Tag und dann sind alle Triebe Matsch.


Offline Rolandooo

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Re: Eulophia petersii
« Antwort #36 am: 31.Aug.21 um 18:21 Uhr »
Hallo Klaus herzlichen Glückwunsch zum Eulophia Erfolg. Sehen gesund aus.