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Autor Thema: Lilium Aussaat und in vitro Vermehrung  (Gelesen 18551 mal)


Offline Claus

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Re: Lilium Aussaat und in vitro Vermehrung
« Antwort #135 am: 03.Nov.19 um 18:13 Uhr »
Die meisten hast du ja bekommen. Einige keimten spät und sind noch zu klein. Ich bin auch nicht der geeignete Lilienwärter, Keimen, aufziehen und abgeben, mehr mache ich nicht mehr.
Wer Chemiker werden will, muss Chemie studieren; wer Jurist oder Arzt werden will, muss Jura oder Medizin studieren. Aber um Politiker zu werden, ist lediglich das Studium der eigenen Interessen notwendig. (Max O’Rell)


Offline Stick

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Re: Lilium Aussaat und in vitro Vermehrung
« Antwort #136 am: 04.Nov.19 um 20:10 Uhr »
Claus, Du hast doch mal mit 3 verschiedenen Substrate experimentiert. Während dieser Zeit hast Du doch sehr viele Sämlinge erzeugt. Was ist aus diesen denn geworden?
Die Blöden rennen, die Schlauen warten, die Guten gehen in den Garten.


Offline Claus

  • Beiträge: 13537
Re: Lilium Aussaat und in vitro Vermehrung
« Antwort #137 am: 04.Nov.19 um 22:56 Uhr »
Tja, einige sind ja noch da. Aber was wurde aus denen, die ich dir schickte?
Wer Chemiker werden will, muss Chemie studieren; wer Jurist oder Arzt werden will, muss Jura oder Medizin studieren. Aber um Politiker zu werden, ist lediglich das Studium der eigenen Interessen notwendig. (Max O’Rell)


Offline Matthias

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Re: Lilium Aussaat und in vitro Vermehrung
« Antwort #138 am: 05.Nov.19 um 20:14 Uhr »
Michauxii-Samen kamen in grauenhafter Qualität bei meinem Zwischenhändler an. Sie werden von meinem Kontaktmann in Amerika gerade nach Embryonen durchforstet. Die Wahrscheinlichkeit soll gering sein, ein paar Samen mit Embryonen zu finden. Also selbst wenn diese Samen hier ankommen, werde ich sie mit max. Vorbehalt in-vitro legen. Da ist es nicht einmal wert, michauxii draufzuschreiben. Ich habe noch eine 2. Quelle in Norwegen, von dort bekomme ich Bulben. Leider nur von einem Klon, aber besser als nichts. Gerhard, vergiss den Ami, spar Dein Geld.
Forscher haben herausgefunden ... und sind dann doch wieder hineingegangen.


Offline wölfchen

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Re: Lilium Aussaat und in vitro Vermehrung
« Antwort #139 am: 19.Nov.19 um 11:31 Uhr »
Am 19.10.19 Samen von L. martagon albiflorum (Dank an Eveline :wink) nach der Anleitung von Claus ausgesät.
Vor 10 Tagen in den Kühlschrank - und heute hab ich gesehen, daß alle keimen und eine Wurzel haben  :thumb

Bin mal gespannt, ob die Samen in Erde auch so gut kommen...


LG wölfchen


Offline wölfchen

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Re: Lilium Aussaat und in vitro Vermehrung
« Antwort #140 am: 10.Dez.19 um 20:59 Uhr »
Wow, was für eine Liste...
Hab ich das richtig verstanden, die hast du alle in Gewebekultur?


Offline Matthias

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Re: Lilium Aussaat und in vitro Vermehrung
« Antwort #141 am: 10.Dez.19 um 21:07 Uhr »
nein, guter Wolf, vorerst nur einen Teil, aber der Plan ist, dass von jeder Aussaat 5-6 Klone in die Gewebekultur kommen. Vorerst stehen sie steril in Bechern. Ab einem Zwiebeldurchmesser von 1,5 - 2 cm kommen sie dann in die Gewebekultur, wobei ich das nicht mehr über Callus-Bildung versuche, sondern dass direkt aus der Zwiebel Schößlinge wachsen. Das geht mit der richtigen BA und NAA-Mischung recht gut, viel schneller.
Forscher haben herausgefunden ... und sind dann doch wieder hineingegangen.


Offline wölfchen

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Re: Lilium Aussaat und in vitro Vermehrung
« Antwort #142 am: 10.Dez.19 um 23:11 Uhr »
Verstehe - die Mischung macht's...
Ein hochinteressante Thema  :thumb


Offline partisanengärtner

  • Beiträge: 1961
Re: Lilium Aussaat und in vitro Vermehrung
« Antwort #143 am: 27.Jun.21 um 10:35 Uhr »


Ich habe in diesem Frühling Lilium centifolium ausgesäht. Nachdem die endlich nach fast einem Jahrzehnt geblüht hatten.
Weil ich keine große Lust hatte mit Töpfchen und gießen rumzutun, habe ich die Samen in einer Plastikschachtel an einem Ostfenster angefeuchtet und dort hineingegeben.

Sie liefen problemlos auf und einen Teil habe ich dann in einem alten Tomatenkübel draußen ausgesetzt. Treiben zufriedenstellend.

Das was ich aber Euch eigentlich zeigen möchte ist ein übrig gebliebenes Schächtelchen in dem auch noch ein wenig Küchentuch vom Vorquellen drinnen war.
Das ist nach der Keimung erst mal verschimmelt. Ich habe ein wenig lebendes Sphagnum mit seinem Pilz reingesetzt, der den Schimmel vollständig verdaut hat. Steht noch immer an der gleichen Stelle im Hausflur und hat wohl auch gelegentlich mal ein wenig zu viel Sonne abbekommen. Es sind ein paar Blätter abgestorben.

Die recykelt scheinbar mein Sphagnumpilz problemlos. Lebendiges Material lässt er aber in Ruhe.

Vorige woche habe ich zwei Zwiebelchen draußen in mein Moorbeet gesetzt (nur weil es da so schön feucht ist) Gab erst mal einen Sonnenbrand, aber die Zwiebel und die Wurzeln scheinen es zu packen.
Sicher weiss ich das nur wenn neue Blätter kommen, womit ich fest rechne.
Heute bekommen die ein wenig Substrat aus dem Wald damit sie außer meinem Atem und dem was der Pilz aus der Zellulose holt noch ein weinig Nahrung haben.

Der Ansatz erinnert mich sehr an die Kulturbedingungen von Matthias nur völlig unsteril. Mit Nährboden wollte ich das schon mal probieren. Anstatt zu sterilisieren mit Sphagnum impfen und dann nach Etablierung das Pflanzenmaterial einbringen.
Wäre vielleicht ein Ansatz sowas etwas als Ausgangspunkt für andere Kulturtechniken auszuprobieren.
Zum Beispiel kontaminierte Nährböden retten.
« Letzte Änderung: 27.Jun.21 um 12:04 Uhr von partisanengärtner »


Offline Herbert

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Re: Lilium Aussaat und in vitro Vermehrung
« Antwort #144 am: 27.Jun.21 um 10:41 Uhr »
 Interessant!
Liebe Grüße aus Linz!
Herbert


Offline walter b.

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Re: Lilium Aussaat und in vitro Vermehrung
« Antwort #145 am: 10.Jul.21 um 10:18 Uhr »
Finde ich auch! Danke, Axel!