Ideologische Beschränkung der Grünen in der Gentechnik

Begonnen von Berthold, 17.Okt.14 um 23:22 Uhr

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Berthold

Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

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Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

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Grüne Gentechnik : Gegen die ,,Dunkelheit wissenschaftsfeindlicher Panikmache"

Der Umweltausschuss des EU-Parlaments soll darüber abstimmen, ob gentechnisch veränderte Pflanzen zugelassen werden können. Wissenschaftler schreiben einen offenen Brief.

Seit Jahren wird darum gerungen, ob gentechnische Methoden wie die Genschere Crispr-Cas9 zur Herstellung neuer Pflanzen verwendet werden. Am kommenden Mittwoch (24.1.) soll nun der Umweltausschuss des Europäischen Parlamentes über einen Vorschlag der Kommission abstimmen. Es geht im Kern darum, ob diese sogenannten Neuen Genomischen Techniken (NGT) von den bislang für gentechnisch veränderte Pflanzen geltenden EU-Regelungen ausgenommen werden.
Pia Heinemann
Verantwortliche Redakteurin für das Ressort ,,Wissenschaft".
Nun haben 35 Nobelpreisträger und mehr als 1000 europäische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen offenen Brief an die Mitglieder des Europäischen Parlaments unterzeichnet, in dem sie sich für eine Zulassung der neuen Techniken aussprechen. Sie wollten damit ,,die Dunkelheit wissenschaftsfeindlicher Panikmache zurückweisen". Die neuen Techniken könnten einen wichtigen Beitrag für Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten. Zu den Unterzeichnenden gehören nicht nur die ,,Erfinderinnen" der sogenannten ,,Genscheren", Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier, sondern auch die deutsche Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard und der australische Philosoph und Ethiker Peter Singer.
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Kann bald gentechnisch veränderter Salat im Gewächshaus wachsen? Bild: picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/A. Pulwey

Mit der gleichen wissenschaftsfeindlichen Peinlichkeit möchten die deutschen Grünen das Weltklima rettet.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Ruediger

Ich denke Ricarda Lang wird sich damit befassen, sie wußte als Sozialpolitikerin kürzlich bei Lanz nicht wie hoch die Durchschnittsrente in Deutschland ist.

Muß man auch nicht, ohne Wissen und Bildung ist das Leben deutlich einfacher, es engt sonst nur die eigenen Vorstellungen und Wünsche ein.

Bei den Grünen ist das gelebte Personalpolitik.
Beste Grüße

Rüdiger

Rüdi

Zitat von: Berthold am 19.Jan.24 um 20:08 Uhr..
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Kann bald gentechnisch veränderter Salat im Gewächshaus wachsen? Bild: picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/A. Pulwey

Mit der gleichen wissenschaftsfeindlichen Peinlichkeit möchten die deutschen Grünen das Weltklima rettet.

Ich bin gerade am Überlegen, ob ich diesen Salat essen würde  :ka 
Mit gütigen Menschen zu leben, ist wie einen Raum mit Orchideen zu betreten -
        :: Kǒng Fū Zǐ  孔夫子 :: 推手 ::

Berthold

#65
Zitat von: Rüdi am 20.Jan.24 um 16:37 UhrIch bin gerade am Überlegen, ob ich diesen Salat essen würde  :ka 

Ich kann Dir garantieren, dass er ungefährliche und gesünder ist, als jeder Bio-Salat.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Rüdi

Was ist an ihm gesünder? Das Grün? man sagt ein "gesundes Grün"  :yes
Mit gütigen Menschen zu leben, ist wie einen Raum mit Orchideen zu betreten -
        :: Kǒng Fū Zǐ  孔夫子 :: 推手 ::

Ruediger

Na ja, theoretisch kann man Inhaltsstoffe wie z.B. Vitamine erhöhen, bei Goldenem Reis hat man z.B. den Vitamin A-Mangel vorgebeugt, in vielen Entwicklungsländern ist das weit verbreitet.

Das ist ein Vorzeigeprojekt und ich finde das gut.
Beste Grüße

Rüdiger

Berthold

Man kann auch Bitterstoffe oder andere Substanzen entfernen, die den Verzehr durch den Menschen beeinträchtigen.

Bei dem Doppel-Null-Raps hatte man die Bitterstoffen raus gezüchtet.
Er war leider so lecker, dass das Wild auf den Feldern zu viel davon fraß und verendete.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Ruediger

Oder die Salz- und Trockenresistenz erhöhen, so ist Landwirtschaft sogar dort möglich, wo sie bislang kaum möglich war.

Theoretisch könnte man die Stickstoff-Fixierung implementieren, so das man weniger Dünger baucht, und, und, und...
Beste Grüße

Rüdiger

Berthold

Zitat von: Ruediger am 21.Jan.24 um 19:31 UhrOder die Salz- und Trockenresistenz erhöhen, so ist Landwirtschaft sogar dort möglich, wo sie bislang kaum möglich war.


Ja, da ist schon Erhebliches geschehen.

Auch wurde die Glyphosat-Resistenz der Pflanzen verbessert, damit man sinnvoll Glyphosat zum Pflanzenschutz einsetzen kann.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Ruediger

Leider wird nicht nur Unkraut umgebracht.

Natürlich könnte man das anders loswerden, aber es bedeutet mehr Aufwand.
Beste Grüße

Rüdiger

Rüdi

ZitatAuch wurde die Glyphosat-Resistenz der Pflanzen verbessert, damit man sinnvoll Glyphosat zum Pflanzenschutz einsetzen kann.

ja, bislang vertilgen wir Lebewesen das Glyphosat mit dem Verzehr der Pflanzen - in unbedenklicher Menge, wie behauptet wird. Aber vom Brot am Morgen bis zum Bier am Abend läppert sich sich schon was zusammen.

Ich meine mal gelesen zu haben, Berthold braucht keine Artenvielfalt
Mit gütigen Menschen zu leben, ist wie einen Raum mit Orchideen zu betreten -
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Berthold

Zitat von: Rüdi am 23.Jan.24 um 14:08 UhrIch meine mal gelesen zu haben, Berthold braucht keine Artenvielfalt

Ich habe mal geschrieben, dass die Menschheit zum Überleben nicht 16 Pinguin-Arten benötigt, vermutlich reichen 4 Pinguin-Arten völlig aus.

Auch sind die vielen Arten des Corona-Virus nicht wirklich hilfreich.
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Berthold

#74
Zitat von: Ruediger am 22.Jan.24 um 21:45 UhrNatürlich könnte man das anders loswerden, aber es bedeutet mehr Aufwand.

Ja, und viel mehr CO2-Ausstoß. Deshalb sind die alten Methoden nicht mehr zeitgemäss.
Mit Glyphosat müssen die 60000 km deutscher Bahngleise alle 20 Jahre ausgetauscht werden. Ohne Glyphosat sind es jedoch nur 10 Jahre, was ca. 20000 Mitarbeiter zusätzlich benötigen würde.
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