Blattpilz auf Pleione?

Begonnen von Lilgish, 28.Jul.23 um 16:41 Uhr

⏪ vorheriges - nächstes ⏩

Lilgish

Hallo liebe Leute,
ich habe diese Pleione yunnanensis im Frühjahr getopft bekommen. Der Vorbesitzer hatte sie als ich dort war im unbelüfteten Gewächshaus in voller Sonne bei 50 Grad stehen und schon beim Kauf hatte sie ein paar leichte Flecken. Diese werden jedoch immer mehr und nehmen teilweise das ganze Blatt ein.
Da es sich um eine schwer zu bekommende Naturform handelt möchte ich die Pflanze unbedingt retten. Hat jemand von Euch schon mal so ein Schadbild gesehen und kann mir sagen, ob es sich dabei um einen Pilz oder um ein Bakterium handelt? Ich habe schon mit Duaxo gesprüht, habe aber so meine Zweifel ob das etwas gebracht hat.
Die Pflanze steht sicherheitshalber in einem anderen Garten als meine restlichen Pleionen.

Viele Grüsse
Lilgish

Uhu

selbst kultiviere ich aus Zeitmangel keine Pleionen mehr.
Aber wenn die Blattschäden fortschreiten würde ich die Blätter im gesunden einkürzen, die Pflanzen streng schattig aufstellen und gut mit Feuchtigkeit und Dünger für den Rest der Vegetationsperiode versorgen.
Grüße Jürgen

Lilgish

Hallo Jürgen,
danke für Deine Rückmeldung. Die Flecken sind mehr oder weniger auf ganzer Blattfläche zu finden. Einkürzen geht da nicht zumal ja von der Pflanze in diesem Jahr keine neuen Blätter mehr gebildet werden.
Ich habe mir noch ein anderes Fungizid besorgt und nun schreitet die Infektion nur noch langsam voran. Außerdem halte ich die Blätter trocken und stelle die Pflanze bei Regen ins Gewächshaus. Es bilden sich schon neue Bulben aus und ich habe die Hoffnung das die Pflanzen nächstes Jahr besser aussehen wenn sie ganz in meinem eigenen Substrat stehen. Vorher standen sie in kalkhaltigem Lehm in dem sie anscheinend jahrelang kultiviert wurden.

Berthold

Ich würde die am stärksten befallenen Blätter abschneiden.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Alwin

Zitat von: Lilgish am 06.Aug.23 um 10:15 UhrHallo Jürgen,
danke für Deine Rückmeldung. Die Flecken sind mehr oder weniger auf ganzer Blattfläche zu finden. Einkürzen geht da nicht zumal ja von der Pflanze in diesem Jahr keine neuen Blätter mehr gebildet werden.
Ich habe mir noch ein anderes Fungizid besorgt und nun schreitet die Infektion nur noch langsam voran. Außerdem halte ich die Blätter trocken und stelle die Pflanze bei Regen ins Gewächshaus..

Ich würde mir diese Infektion nicht ins GWH
stellen
Da gibt es sicher ein anderes separates Pätzchen
Grüßle  ....  alles hat ein Ende
irgendwie irgendwo irgendwann

Uhu

Zitat von: Lilgish am 06.Aug.23 um 10:15 Uhr...Es bilden sich schon neue Bulben aus und ich habe die Hoffnung das die Pflanzen nächstes Jahr besser aussehen wenn sie ganz in meinem eigenen Substrat stehen. Vorher standen sie in kalkhaltigem Lehm in dem sie anscheinend jahrelang kultiviert wurden.

Ich hab keine Ahnung ob yunnanensis spezielle Ansprüche hat. Bei Pleionen habe ich früher nie Kalk ins Substrat gegeben.
Grüße Jürgen

Berthold

Zitat von: Uhu am 06.Aug.23 um 12:31 Uhr
Zitat von: Lilgish am 06.Aug.23 um 10:15 Uhr...Es bilden sich schon neue Bulben aus und ich habe die Hoffnung das die Pflanzen nächstes Jahr besser aussehen wenn sie ganz in meinem eigenen Substrat stehen. Vorher standen sie in kalkhaltigem Lehm in dem sie anscheinend jahrelang kultiviert wurden.

Ich hab keine Ahnung ob yunnanensis spezielle Ansprüche hat. Bei Pleionen habe ich früher nie Kalk ins Substrat gegeben.

Ich kenne keine Pleionen-Art, die Kalk benötigt, einige vertragen jedoch Kalk.
Weniger gelobt ist genug kritisiert (frei nach Peter Altmaier)

Alwin

Ich habe auch schon  mal
bei schlecht wurzelnden
und schwach wachsenden
Pflanzen Dolomiten Kalk Gries bei gemischt
Regt Wurzelwachstum an
Natürlich nicht bei Kalkflieher
Grüßle  ....  alles hat ein Ende
irgendwie irgendwo irgendwann

Lilgish

Hallo,
man liest manchmal von Kultur von P. limprichtii die in Moospolstern auf Kalkgestein wachsen können. Bei den anderen Arten war es mir auch völlig neu das sie in zähem, kalkigem Lehm wachsen können. Bei ihm schien es aber irgendwie zu funktionieren obwohl es jeglicher Lehrmeinung über Pleionensubstrate widerspricht. Es waren nur einige Blähtonkugeln beigemischt die aber kaum eine auflockernde Wirkung hatten. Ich glaube, es ist ihm aus Altersgründen zu aufwändig jedes Jahr ein besseres Substrat zusammenzumischen. Deshalb hat er einfach den Lehm aus dem Garten genommen zumal es länger Feuchtigkeit speichert und nicht so oft gegossen werden muß.
Ich habe die Pflanzen vorsichtig aus dem Boden genommen und in ein rindenbasiertes Substrat gesetzt. Um die Wurzeln nicht zu verletzen mußte aber etwas von dem Lehm dran bleiben.

Alwin

Zitat von: Lilgish am 06.Aug.23 um 16:53 UhrHallo,
man liest manchmal von Kultur von P. limprichtii die in Moospolstern auf Kalkgestein wachsen können. Bei den anderen Arten war es mir auch völlig neu das sie in zähem, kalkigem Lehm wachsen können. Bei ihm schien es aber irgendwie zu funktionieren obwohl es jeglicher Lehrmeinung über Pleionensubstrate widerspricht. Es waren nur einige Blähtonkugeln beigemischt die aber kaum eine auflockernde Wirkung hatten. Ich glaube, es ist ihm aus Altersgründen zu aufwändig jedes Jahr ein besseres Substrat zusammenzumischen. Deshalb hat er einfach den Lehm aus dem Garten genommen zumal es länger Feuchtigkeit speichert und nicht so oft gegossen werden muß.
Ich habe die Pflanzen vorsichtig aus dem Boden genommen und in ein rindenbasiertes Substrat gesetzt. Um die Wurzeln nicht zu verletzen mußte aber etwas von dem Lehm dran bleiben.
Meine sitzen seit Jahren mit Farnen und Feischfresser in einem ehemaligen Aquarium im
ungeheiztes GWH
Mineraisches Substrat
wie Orchis plus Akadama (gebrannterLehm) Seramis und zerstosser
Blähton
Blüht und vermehrt sich seit Jahren ohne umsetzen
Kein Pilz eine Krankheiten
Grüßle  ....  alles hat ein Ende
irgendwie irgendwo irgendwann

Lilgish

Zitat von: Alwin am 06.Aug.23 um 17:50 Uhr
Zitat von: Lilgish am 06.Aug.23 um 16:53 UhrHallo,
man liest manchmal von Kultur von P. limprichtii die in Moospolstern auf Kalkgestein wachsen können. Bei den anderen Arten war es mir auch völlig neu das sie in zähem, kalkigem Lehm wachsen können. Bei ihm schien es aber irgendwie zu funktionieren obwohl es jeglicher Lehrmeinung über Pleionensubstrate widerspricht. Es waren nur einige Blähtonkugeln beigemischt die aber kaum eine auflockernde Wirkung hatten. Ich glaube, es ist ihm aus Altersgründen zu aufwändig jedes Jahr ein besseres Substrat zusammenzumischen. Deshalb hat er einfach den Lehm aus dem Garten genommen zumal es länger Feuchtigkeit speichert und nicht so oft gegossen werden muß.
Ich habe die Pflanzen vorsichtig aus dem Boden genommen und in ein rindenbasiertes Substrat gesetzt. Um die Wurzeln nicht zu verletzen mußte aber etwas von dem Lehm dran bleiben.
Meine sitzen seit Jahren mit Farnen und Feischfresser in einem ehemaligen Aquarium im
ungeheiztes GWH
Mineraisches Substrat
wie Orchis plus Akadama (gebrannterLehm) Seramis und zerstosser
Blähton
Blüht und vermehrt sich seit Jahren ohne umsetzen
Kein Pilz eine Krankheiten

Welche Pleionen-Art kultivierst Du denn darin? Meist wird ja ein Substrat auf Rindenbasis empfohlen aber es scheinen ja viele Wege zum Erfolg zu führen. Gut, wenn es bei Dir auch in mineralischem Boden funktioniert.

Das Gewächshaus in dem ich meine P. yunnanensis bei Regen unterstelle, steht zur Zeit ansonsten völlig leer. Also keine Ansteckungsgefahr für andere Pflanzen.
Ob es überhaupt P. yunnanensis ist oder die früher als Synonym geführte P. bulbocodioides werde ich erst sehen wenn die Pflanzen mal blühen. Gekauft habe ich sie als yunnanensis.

Alwin

Ja mit der Sortenreinheit ist es so ein Probem
Habe vor Jahren 5 Sorten dazugekauft aus Ungarn
Wollte für jede Sorte extra Porto

Ankam ein Mischmasch
War mir aber egal da ich eh alles zusammen pflanzte und unterschiedliche Blütenzeiten mag
Ziel ist ja sie Wintertauglich zu bekommen um am Teich mit Cyps auszuwildern
Deswegen ja das selbe Substrat
Grüßle  ....  alles hat ein Ende
irgendwie irgendwo irgendwann