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Autor Thema: Werden Schmierlaus und Co. inzwischen einfach hingenommen?  (Gelesen 87 mal)


Offline the-gardener

  • Beiträge: 536
Hi Leute,

täusche ich mich oder scheint es so, dass div. Orchideen-Gärtnereien den Kampf gegen die Schmierlaus & Co. aufgegeben haben?
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die handverlesenen Pflanzen, die im Anschluss verseucht im Paket landen, unbeabsichtigt so verschickt werden. Auch kann ich mir es nicht denken, dass es mittlerweile so extrem ist mit den Schmierläusen.

Aus eigener Erfahrung in der Pflanzenproduktion weiß ich wie unökologisch die Maßnahmen wirklich sind, auch wenn nach außen was anderes kommuniziert wird.

Doch mir ist es in den vergangenen Jahren sehr oft passiert, dass zahlreiche Pflanzen mit offensichtlichen Untermietern verschickt wurden. Fast in jedem Paket war so eine Pflanze. Oder haben die Gärtnereien keine große Lust mehr Neuimporte erst einmal ordentlich zu kontrollieren, bevor sie weitergegeben werden? Ich könnte mir schon vorstellen, dass vieles einfach importiert wird, dann direkt schon verkauft ist und sobald es eintrifft weitergeschickt wird. Dann müsste es aber beim Pflanzenbeschau aufgefallen sein. Entweder wird dann dort schon weggeschaut oder erst gar nicht hingeschaut.

Hier sind doch viele, die wie ich schon Jahre in der Szene unterwegs sind. Wisst Ihr was Genaueres? Würde mich interessieren.
Denn dann stelle ich mich darauf ein, dass man lernen muss damit umzugehen. Ich denke dabei nur an Amaryllis, da hat auch keiner mehr Interesse daran sich pilzfreies Material zu erzeugen.

Gruß

Bernd

Gruß
Bernd


Online FlorianO

  • Beiträge: 1539
Re: Werden Schmierlaus und Co. inzwischen einfach hingenommen?
« Antwort #1 am: 04.Jan.22 um 15:23 Uhr »
Hallo Bernd, in den tropischen Längern haben sie seltener Läuseprobleme. Da haben sie andere Probelme wie zb. Käfer. Ich denke die Läuse wandern erst hier in den Gewächshäusern auf die Pflanzen.
Bei direkt Importen hatte ich selbst nochnie Woll- oder Schmierläuse.