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Autor Thema: Cypripedium tibeticum  (Gelesen 7722 mal)


Offline Claus

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Re: Cypripedium tibeticum
« Antwort #60 am: 20.Okt.17 um 08:25 Uhr »
Das dürfte Travertin sein.
Wer Chemiker werden will, muss Chemie studieren; wer Jurist oder Arzt werden will, muss Jura oder Medizin studieren. Aber um Politiker zu werden, ist lediglich das Studium der eigenen Interessen notwendig. (Max O’Rell)


Offline Berthold

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    • Fröhliches Orchideenforum
Re: Cypripedium tibeticum
« Antwort #61 am: 20.Okt.17 um 10:34 Uhr »
Ja, es hat Luftlöcher im Stein.


Offline Jürgen a.d.E.

  • Beiträge: 1006
Re: Cypripedium tibeticum
« Antwort #62 am: 20.Okt.17 um 15:02 Uhr »

..., dass die Sprossentwicklung bereits mindestens 18 Monate vor dem Austrieb beginnt. Zerlegt man Winterknospen unter einem Mikroskop kann man erkennen, dass bereits zwei Jahrgänge dort angelegt sind. Es hat also mit den Bedingungen im vorangegangenen Jahr zu tun und nicht mit der aktuellen Entwicklung...

Wie funktioniert denn das? Aus den Winterknospen entsteht ein Trieb, der wächst und vergeht. Gleichzeitig wachsen aus dem Rhizom neue Triebe für´s Folgejahr. Was passiert mit dem zweiten Jahrgang, der ja im ersten Jahrgang steckt?
« Letzte Änderung: 20.Okt.17 um 15:43 Uhr von Berthold »


Offline Manne

  • Beiträge: 8727
Re: Cypripedium tibeticum
« Antwort #63 am: 20.Okt.17 um 17:54 Uhr »
Manfred, ein gesunder kräftiger Horst.
Wie lange steht er an dieser Stelle und in welcher Grösse hast Du ihn bekommen?
Welches Substrat hast Du unter dem Bims?

das substrat ist meine eigene walderde.
da immer wieder amseln wühlen oder katzen genau da koten müssen,
habe ich über allen kalkliebenden arten travertinsplit und bei sauren
quarzsplit liegen. hilft total.
die pfllanze stand da mehrere jahre. war zur pflanzung ein flaschensämling.
BG aus dem Kanton Waadt
Manne

"Lieber tausend Neider als einen der mich bedauert." Lao tse


Offline Timm Willem

  • Beiträge: 2081
Re: Cypripedium tibeticum
« Antwort #64 am: 22.Okt.17 um 08:50 Uhr »

..., dass die Sprossentwicklung bereits mindestens 18 Monate vor dem Austrieb beginnt. Zerlegt man Winterknospen unter einem Mikroskop kann man erkennen, dass bereits zwei Jahrgänge dort angelegt sind. Es hat also mit den Bedingungen im vorangegangenen Jahr zu tun und nicht mit der aktuellen Entwicklung...

Wie funktioniert denn das? Aus den Winterknospen entsteht ein Trieb, der wächst und vergeht. Gleichzeitig wachsen aus dem Rhizom neue Triebe für´s Folgejahr. Was passiert mit dem zweiten Jahrgang, der ja im ersten Jahrgang steckt?
Hallo Jürgen,
die Meristeme für das übernächste Jahr sind bereits zu Beginn der Bildung des nächsten Wintersprosses an der Basis im äußersten Hüllblatt verdeckt vorhanden.

Die Entwicklung dieser Sprosse, Blütenbildung, Anzahl austriebfähiger Sprosse, Anzahl Laubblätter… werden mindestens 18 Monate vor dem eigentlichen Austrieb bereits weitgehend festgelegt.

Das dies so früh geschieht, hängt wohl mit der Bildung einer Abscissionszone an der Basis des nächsten Sprosses zusammen, von dem der übernächste aktive Spross schon räumlich getrennt werden muss. Diese Zone bildet später den Narbensockel und wird wohl auch schon sehr früh angelegt werden.


Offline Jürgen a.d.E.

  • Beiträge: 1006
Re: Cypripedium tibeticum
« Antwort #65 am: 22.Okt.17 um 17:22 Uhr »
Hallo Simon,

das heißt dann wohl, dass sich in diesem Winterspross zusätzlich zur eigenen Entwicklung wieder ein weiterer Spross entwickelt, welcher sich im Folgejahr abnabelt?
Wie ist das aber bei kriechenden Arten wie Cyp. formosanum,-guttatum u.Ä.?


Offline Timm Willem

  • Beiträge: 2081
Re: Cypripedium tibeticum
« Antwort #66 am: 23.Okt.17 um 21:22 Uhr »
Hallo Jürgen,
bei der Entwicklung ist die Länge der Internodien nicht so wichtig, also bei guttatum etc….der Ablauf ist immer ähnlich.