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Autor Thema: Phalaenopsis honghenensis  (Gelesen 22787 mal)


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #30 am: 07.Feb.11 um 21:55 Uhr »
Ganz einfach, die Wurzel lebt und ist fähig zur Versorgung.

nein, über ein vetrocknetes Leitbündel kann man keine Nährstoffe transportieren. Das kann nicht einmal die Wurzel.


Offline Phil

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #31 am: 07.Feb.11 um 22:01 Uhr »
Die sind nicht vertrocknet wenn das Velamen fehlt. Schneid mal eins auf, dann siehst du, dass es noch Innen grün ist.
Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit.
Marcus Tullius Cicero


Offline orchitim

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #32 am: 07.Feb.11 um 22:02 Uhr »
Und wenn nicht, hast Du nicht immer Material gesucht zum meristemisieren. :thumb
Diskutiere niemals mit Idioten. Sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung.


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #33 am: 07.Feb.11 um 22:14 Uhr »
Die sind nicht vertrocknet wenn das Velamen fehlt. Schneid mal eins auf, dann siehst du, dass es noch Innen grün ist.

Richtig, natürlich sind sie nicht immer vertrocknet, wenn das Velamen eingeschnürt ist und dann ist die Versorgung einwandfrei. Nur wenn sie vertrocknet sind, findet kein Stofftransport nehr statt.

Und es gab viele Stellen, die tatsächlich vertrocknet waren. Das merkt man schon rein mechanisch etwas, dann wird das Leitbündel leicht biegsam, während es im gesunden Zustand straffer ist.


Offline Solanum

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #34 am: 08.Feb.11 um 00:07 Uhr »
Von Heike Solanum nackig abgegeben, jetzt mit etwas Moos abgepostert.
Sie hängt in meinem  Minikühlhaus bei hoher Luftfeuchtigkeit nachst am Taupunkt und Temperaturen jetzt zwischen 12 und 20° ziemlich hell.

Kann das so klappen?

Mann, Berthold, das war die letzte Orchidee, die ich dir anvertraut habe! Bei den Bedingungen wird das gerade neu wachsende Herz sofort und das mit dem kleinen Herzblatt kurz darauf vergammeln.
Zum Moos wurde ja schon alles gesagt.

Berthold, die 10 Grad sind okay, im Winter.

Diese Flopse gehört zu den Pflanzen, welche im Winter kühl und ziemlich trocken gehalten werden sollen.

Schon, wenn man sie nicht durchkultiviert. Da diese Pflanze gerade im Begriff ist, neue Herzblätter zu bilden, ist die Ruhephase aber so oder so vorbei.


Offline orchitim

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #35 am: 08.Feb.11 um 00:17 Uhr »
Siehste, warum hast Du sie nicht mir anvertraut, bei mir hätte sie es schön warm. :yes
Diskutiere niemals mit Idioten. Sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung.


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #36 am: 08.Feb.11 um 00:19 Uhr »
Mann, Berthold, das war die letzte Orchidee, die ich dir anvertraut habe! Bei den Bedingungen wird das gerade neu wachsende Herz sofort und das mit dem kleinen Herzblatt kurz darauf vergammeln.
Zum Moos wurde ja schon alles gesagt.

na, gut, dann entferne ich das Moos morgen wieder, auf Deine Verantwortung.

Übermorgen bekomme ich 2 weitere. Da wird aber eine sofort auf Neudohum aufgebunden.
Heike, meinst Du, das könnte klappen?

Übrigens, mir ist noch keine einzige Phalaenopsis abgestorben. Ich mag Dir garnicht meine minus zeigen.
« Letzte Änderung: 08.Feb.11 um 10:42 Uhr von Berthold »


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #37 am: 08.Feb.11 um 00:21 Uhr »
Berthold, die 10 Grad sind okay, im Winter.

Diese Flopse gehört zu den Pflanzen, welche im Winter kühl und ziemlich trocken gehalten werden sollen.

Schon, wenn man sie nicht durchkultiviert. Da diese Pflanze gerade im Begriff ist, neue Herzblätter zu bilden, ist die Ruhephase aber so oder so vorbei.

deshalb steht sie jetzt ja auch bei 15 bis 22°. Bist Du zufrieden damit?


Offline AndreaP

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #38 am: 08.Feb.11 um 09:59 Uhr »
Ich werd auch mal eine mit etwas NH aufbinden . Hab ja 3 Stück  :yes

Bisher wurzelnackt auf Rinde ,16 - 24 ° C , nur morgens gesprüht , sind gut gewachsen

Hängen in der begehbaren Vitrine und bei morgendlicher LF von 80 nach der Sprühaktion bis hin zu 40 % zum späten Abend .Venti läuft immer .
Die anderen blattlosen Chilos wachsen so auch gut und haben alle BT´s angesetzt .

Daneben hängt noch eine Phal , bekommt auch BT ,ich weiß aber nicht ob es wilsonii oder braceana ist , Schild verbummelt  :bag


LG
Andrea
Andrea


Offline Solanum

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #39 am: 08.Feb.11 um 11:31 Uhr »
Siehste, warum hast Du sie nicht mir anvertraut, bei mir hätte sie es schön warm. :yes

 :heul Wenn du was gesagt hättest!

@ Berthold: Ohne Moos könnten die Temperaturen ok sein, wenn es ausreichend Luftbewegung gibt, besonders im unteren Bereich bei den Stämmen. Ich würde sie ehrlich gesagt neu aufbinden, und zwar andersrum, damit die Herzen nicht naß bleiben können.
Übrigens ist es schwierig, bei den blattabwerfenden Nopsen eine Definition für tot festzulegen, das ist ein weites Feld...


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #40 am: 08.Feb.11 um 11:46 Uhr »
Siehste, warum hast Du sie nicht mir anvertraut, bei mir hätte sie es schön warm. :yes

 :heul Wenn du was gesagt hättest!

ne, Heike, ist gut so. Das ist hier schon besser für die Pflanze als in Leipzig. Hier wird sie individuell betreut. In Leipzig kommt sie irgendwann mal in den Komposter.


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #41 am: 09.Feb.11 um 16:30 Uhr »
habe jetzt mal eine auf Neudohum aufgebunden


Nach meiner Theorie müsste das der rechte Weg sein.

Wie wird die Pflanze in der Natur mit Nährstoffen versorgt? Im Regen kann doch nicht so viel enthalten sein, also wahrscheinlich zusätzlich über die Kontaktflächen der Wurzeln mit der Unterlage, d. h. der Baumrinde.
Hier ist die Unterlage nährstoffreiches Neudohum. Da sollte die Pflanze "schiessen" oder abfaulen.

Photosynthese kann sie mit den Wurzeln auch machen, wenn die Blätter abgefallen sind.

Michael Charlemann, Du trägst eien Mitverantwortung.


Offline Phil

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #42 am: 09.Feb.11 um 16:46 Uhr »
Berthold,

Epiphyten kommen mit kleinsten Mengen an Salzen und Mineralien aus dem Regenwassser sehr gut aus. Es ist ja bekannt, dass Winde Sand aus der Sahara bis nach Südamerika zum Regenwald bringen und diesen somit mit den nötigen Elementen versorgen.
Es gibt Photos von monopodialen Arten die am senkrechten Stamm wachsen und nicht an irgendwelche ominösen Humusnester kommen.
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Marcus Tullius Cicero


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #43 am: 09.Feb.11 um 17:01 Uhr »
Berthold,

Epiphyten kommen mit kleinsten Mengen an Salzen und Mineralien aus dem Regenwassser sehr gut aus.

ja, auch die Tillandsien auf den Telegraphenleitungen.

Aber Phil, meinst Du nicht, dass sie bei grösserem Nährstoffangebot vielleicht etwas besser wachsen würden?


Offline Phil

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #44 am: 09.Feb.11 um 17:16 Uhr »
Ja, das sicherlich, aber ich würde das als anorganische Salze zuführen und nicht organisch.
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Marcus Tullius Cicero