gehe zu Seite

Autor Thema: Phalaenopsis honghenensis  (Gelesen 21683 mal)


Offline Heidi

  • Beiträge: 91
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #15 am: 07.Feb.11 um 20:43 Uhr »
Hallo Berthold,

ich habe keine Vitrine, sie hängt ganz einfach an einem Gitter im WG, LF liegt meistens je nach Wetterlage (bei Hochs so um die 40%) zwischen 40  und 60%. So pingeling ist die honghenesis nämlich nicht.

LG Heidi


Offline Alexa

  • Beiträge: 7052
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #16 am: 07.Feb.11 um 20:53 Uhr »
Hier nochmal Temperaturkurve und Kulturdaten vom Naturstandort.

Ich habe eine wisonii und eine braceana. Beide werfen das Laub nicht mehr ab, seit ich sie durchkultiviere. Die braceana blüht regelmäßig einmal im Jahr, Madame wisonii leider nicht.

Klar ist, dass die Pflanzen Photosynthese über die Wurzeln machen. Wenn NH, dann nur teilweise eintopfen.
Würde mich aber schon auch interessieren, was bei alternativen Kulturmethoden passieren würde.

Hat hier noch niemand die getopfte Variante probiert?

Also, ich würde meine wilsonii "opfern" und sie nach Kete-Style in Blähton setzen.
Aber erst nach dem Urlaub...  :-D


Offline orchitim

  • Beiträge: 8205
  • Engagierter Sachse
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #17 am: 07.Feb.11 um 20:56 Uhr »
Ich habe eine wisonii und eine braceana.

Also, ich würde meine wilsonii "opfern" und sie nach Kete-Style in Blähton setzen.
Aber erst nach dem Urlaub...  :-D

lese ich nicht richtig, oder steht da tatsächlich MEINE und das für drei Phalis. Irgendwie glaube ich unlängst gelesen zu haben, Alexa hätte alle Plobsias abgeschafft. :motz
Diskutiere niemals mit Idioten. Sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung.


Offline Berthold

  • Beiträge: 62258
  • Immer engagiert
    • Fröhliches Orchideenforum
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #18 am: 07.Feb.11 um 20:59 Uhr »
Heidi, Deine Pflanze sieht ja sehr kernig aus. Aber mir ist unklar, ob sie an der Existenzgrenze wächst und vielleicht etwas mehr Feuchtigkeit doch gut vertragen würde und dann vielleicht sogar die Blätter nicht abwerfen würde (Stichwort durchkultivieren).

Oft leben die Pflanzen in der Natur an ihrer Existenzgrenze, nicht weil sie dort optimal klar kommen sondern nur weil sie die Umgebung besser ertragen als alle Konkurrenzpflanzen.

Ich denke, ich sollte die Pflanze mal eine Idee feuchter halten. Wenn sie Probleme bekommt könnt Ihr ja sagen, Ihr habt mich gewarnt.
 


Offline Heidi

  • Beiträge: 91
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #19 am: 07.Feb.11 um 21:03 Uhr »
Hallo Alexa,

doch ich habe das Experiment gemacht. In ganz grobe Rinde getopft, damit die Wurzeln genug Platz zum Atmen hatten. Was anfänglich gut ging kehrte sich nach einem Jahr ins Gegenteil um. Die ganzen Wurzeln waren abgestorben und über dem letzten Rindenbrocken oben an der Topfkante bildete sie ein Kindel, das bald die Wurzeln über den Topfrand schob. Habe sie wieder ausgebuddelt, aufgebunden, und jetzt geht es ihr wieder besser, sie hat 3 Blätter und einen kleinen Bt mit Knospen, die dieser Tage aufgehen. Würde das Experiment nicht wiederholen.

LG Heidi


Offline Berthold

  • Beiträge: 62258
  • Immer engagiert
    • Fröhliches Orchideenforum
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #20 am: 07.Feb.11 um 21:04 Uhr »
Klar ist, dass die Pflanzen Photosynthese über die Wurzeln machen. Wenn NH, dann nur teilweise eintopfen.
Würde mich aber schon auch interessieren, was bei alternativen Kulturmethoden passieren würde.

Alexa, nicht topfen, sondern nur auf Neudohum aufbinden zweckst besserer Nährstoffversorgung, wie Micheael sagt.

Wenn ich während Deines Urlaubes auf Deine wisonii aufpassen soll, schicke sie eben rüber.


Offline Berthold

  • Beiträge: 62258
  • Immer engagiert
    • Fröhliches Orchideenforum
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #21 am: 07.Feb.11 um 21:08 Uhr »
Hallo Alexa,

doch ich habe das Experiment gemacht. In ganz grobe Rinde getopft, damit die Wurzeln genug Platz zum Atmen hatten. Was anfänglich gut ging kehrte sich nach einem Jahr ins Gegenteil um. Die ganzen Wurzeln waren abgestorben und über dem letzten Rindenbrocken oben an der Topfkante bildete sie ein Kindel, das bald die Wurzeln über den Topfrand schob. Habe sie wieder ausgebuddelt, aufgebunden, und jetzt geht es ihr wieder besser, sie hat 3 Blätter und einen kleinen Bt mit Knospen, die dieser Tage aufgehen. Würde das Experiment nicht wiederholen.

LG Heidi

Heidi, würde ich auch nicht wieder machen.

Aber das Aufbinden auf eine weiche Unterlage (Neudohum) wäre ja eine andere Geschichte. Die Wurzeln bekommen volles Licht, könnten aber trotzdem mit der unteren Seite zusätzlich Nährstoffe aufnehemn, weil sie Kontakt zum Substrat haben, während sie bei dem normalen Aufbinden gänzlich in der Luft hängen.


Offline Alexa

  • Beiträge: 7052
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #22 am: 07.Feb.11 um 21:12 Uhr »
Naja, Luftwurzeln zu Topfwurzeln zu machen ist immer schwierig.
Gibt es die Möglichkeit, Neudohum dem Gießwasser/Tauchwasser beizugeben?
Auf sehr grober Rinde, in die man noch Löcher bohrt, könnten sich Nährstoffnester bilden, in die die Pflanze dann einwächst, so sie es möchte?
Auch auf Xaxim sollte das gut gehen, das ist ja sehr "porös".

Man könnte sie quasi langsam "umgewöhnen".


Offline Charlemann

  • Beiträge: 7172
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #23 am: 07.Feb.11 um 21:18 Uhr »
Ich würde sie neu aufbinden und unter die Pflanze NeudoHum mit einbinden.
Ist doch grob genug.


Offline Phil

  • Beiträge: 2640
    • Photo-Stream
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #24 am: 07.Feb.11 um 21:31 Uhr »
Ich fürchte, die meisten Wurzeln versorgen die Mutterpflanze garnicht mehr, weil sie Einschnürungen mit anscheinend trockenen Wurzelsehnen (oder wie nennt man den Zugteil in der Wurzel?) besitzen.
Die meisten Wurzel führen ein Eigenleben und zeigen Wurzelwachstum, aber wem nützt das schon?

Die Diskussion, in der ich gänzlich anderer Meinung bin, hatten wir schon.
Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit.
Marcus Tullius Cicero


Offline Berthold

  • Beiträge: 62258
  • Immer engagiert
    • Fröhliches Orchideenforum
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #25 am: 07.Feb.11 um 21:40 Uhr »
Ich fürchte, die meisten Wurzeln versorgen die Mutterpflanze garnicht mehr, weil sie Einschnürungen mit anscheinend trockenen Wurzelsehnen (oder wie nennt man den Zugteil in der Wurzel?) besitzen.
Die meisten Wurzel führen ein Eigenleben und zeigen Wurzelwachstum, aber wem nützt das schon?

Die Diskussion, in der ich gänzlich anderer Meinung bin, hatten wir schon.

Phil, ich habe mir einige Wurzeln mit einer starken Lupe angesehen. Diese "Wurzelseele" war absolut vertrocknet und die Wurzelspitze hoch aktiv. Wie soll ich das deuten?

Es ist jedoch so, dass längst nicht an allen Einschnürungen die Wurzelseele vertrocknet ist. Über solche Stellen läuft der Stofftransfer sicherlich normal.


Offline orchitim

  • Beiträge: 8205
  • Engagierter Sachse
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #26 am: 07.Feb.11 um 21:46 Uhr »
Ganz einfach, die Wurzel lebt und ist fähig zur Versorgung.
Diskutiere niemals mit Idioten. Sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung.


Offline Gitti

  • Beiträge: 1416
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #27 am: 07.Feb.11 um 21:48 Uhr »
Also, die Wurzelseele nennt sich Leitfaden, soweit mir bekannt ist. Er übernimmt die Versorgung der Pflanze und wenn sich eine grüne Wurzelspitze bildet, obwohl das Velamen stellenweise vertrocknet ist, ist doch alles wieder imn grünen Bereich.

Hier ein Link über das Innere einer Wurzel, sieht ganz interessant aus:

http://www.firstrays.com/Pictures/orchidaerialroot.gif

viele Grüße
Gitti



Offline orchitim

  • Beiträge: 8205
  • Engagierter Sachse
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #28 am: 07.Feb.11 um 21:51 Uhr »
Leitbündel, nicht Faden. :thumb
Diskutiere niemals mit Idioten. Sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung.


Offline Gitti

  • Beiträge: 1416
Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #29 am: 07.Feb.11 um 21:52 Uhr »
Und wieso ist Dir das nicht eher eingefallen, hast doch ständig mitgelesen. :-p :-p

viele Grüße
Gitti