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Autor Thema: Phalaenopsis honghenensis  (Gelesen 21636 mal)


Offline Berthold

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Phalaenopsis honghenensis
« am: 07.Feb.11 um 18:13 Uhr »
Meine bisher hässlichste Orchidee



Von Heike Solanum nackig abgegeben, jetzt mit etwas Moos abgepostert.
Sie hängt in meinem  Minikühlhaus bei hoher Luftfeuchtigkeit nachst am Taupunkt und Temperaturen jetzt zwischen 12 und 20° ziemlich hell.

Kann das so klappen?


Offline Gitti

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #1 am: 07.Feb.11 um 18:17 Uhr »
Berthold, kühl ist ja schon okay, aber frosten sollte man sie nicht unbedingt. Auch das Moospolster braucht man nicht, die wächst ohne eigentlich besser.

viele Grüße
Gitti


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #2 am: 07.Feb.11 um 18:30 Uhr »
Berthold, kühl ist ja schon okay, aber frosten sollte man sie nicht unbedingt.

viele Grüße
Gitti

Gitti, das werde ich unbedingt vermeiden. Im Winter kühlt sie auf minimal 10° runter, das sollte ihrem Naturstandort entsprechen.

Moos habe ich nur etwas aufgebunden, in der Hoffnung dass die Feuchtigkeitsversorgung etwas gleichmässiger ist als ganz nackig. Die Pflanze hat unten etwas Schimmel, weil sie angeblich zu tief in der Vitrine hing zu dicht über Wasser bei zu wenig Wind. Das ist jetzt besser.


Offline Charlemann

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #3 am: 07.Feb.11 um 18:31 Uhr »
Du solltest einzelne Wurzeln in NeudoHum packen.
Oder NeudoHum als Unterlage nehmen und neu aufbinden.


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #4 am: 07.Feb.11 um 18:44 Uhr »
Du solltest einzelne Wurzeln in NeudoHum packen.
Oder NeudoHum als Unterlage nehmen und neu aufbinden.

Ich fürchte, die meisten Wurzeln versorgen die Mutterpflanze garnicht mehr, weil sie Einschnürungen mit anscheinend trockenen Wurzelsehnen (oder wie nennt man den Zugteil in der Wurzel?) besitzen.
Die meisten Wurzel führen ein Eigenleben und zeigen Wurzelwachstum, aber wem nützt das schon?

Ansonsten hätte Dein Vorschlag Charme. Würde ich sofort machen, wenn ich 2 Stück hätte.


Offline Charlemann

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #5 am: 07.Feb.11 um 18:47 Uhr »
Du solltest einzelne Wurzeln in NeudoHum packen.
Oder NeudoHum als Unterlage nehmen und neu aufbinden.

Ich fürchte, die meisten Wurzeln versorgen die Mutterpflanze garnicht mehr, weil sie Einschnürungen mit anscheinend trockenen Wurzelsehnen (oder wie nennt man den Zugteil in der Wurzel?) besitzen.
Die meisten Wurzel führen ein Eigenleben und zeigen Wurzelwachstum, aber wem nützt das schon?

Das "Zugseil" in der Wurzel ist die Wurzel. Alles "schwammartige" Gewebe drumherum nennt man Velamen.


Offline Alexa

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #6 am: 07.Feb.11 um 18:50 Uhr »
Wenn Moos, dann würde ich es unterlegen, bzw. abwarten, ob neue Wurzeln von selber hineinwachsen.


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #7 am: 07.Feb.11 um 18:54 Uhr »
Wenn Moos, dann würde ich es unterlegen, bzw. abwarten, ob neue Wurzeln von selber hineinwachsen.

Alexa, hier ist nur max 1/3 der Wurzeloberfläche mit Moos bedeckt. Da sollte also für die Assimilation noch genügend übrig bleiben. Dafür ist die Feuchtigkeitsversorgung besser.

Ausserdem hat Phil ja noch 3 Stück.


Offline Alexa

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #8 am: 07.Feb.11 um 18:58 Uhr »
Joa, mach man...
Versuch macht kluch...


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #9 am: 07.Feb.11 um 19:00 Uhr »
Joa, mach man...
Versuch macht kluch...

man, lass das nicht Rüdiger lesen. Dann habe wir hier aber Gegenwind.


Offline Gitti

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #10 am: 07.Feb.11 um 19:28 Uhr »
Berthold, die 10 Grad sind okay, im Winter.

Diese Flopse gehört zu den Pflanzen, welche im Winter kühl und ziemlich trocken gehalten werden sollen.

Ich hatte eine auf einem Gießtopf, die wird nichts mehr, der war es wahrscheinlich zu nass. Alle anderen sind wurzelnackt aufgebunden. Dass die so erbärmlich aussehen, ist ganz normal, hübsch sind die nur, wenn sie blühen.

Neudohum kann man während des Wachstums sicherlich verwenden, allerdings weiß ich nicht, wie die Pflanze in der Ruhezeit dann darauf reagiert.

Phal honghenensis bekommt man ja öfter mal angeboten, also kannst eine opfern. :whistle

viele Grüße
Gitti


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #11 am: 07.Feb.11 um 20:01 Uhr »
Neudohum kann man während des Wachstums sicherlich verwenden, allerdings weiß ich nicht, wie die Pflanze in der Ruhezeit dann darauf reagiert.

viele Grüße
Gitti

Wenn das Neudohum in der Ruhezeit trocken gehalten wird, passiert da garnichts. Das verhält sich ähnlich wie eine Holzunterlage und zersetzt sich auch nicht.
Der Versuch reizt mich sehr.


Offline orchitim

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #12 am: 07.Feb.11 um 20:16 Uhr »
So richtig verstehe ich die Kulturtips hier nicht. Ist die Phal. nicht eine die ihre Blätter anwirft, in der regel, was somit hinfällige Blätter bedeuten würde. Zum Überleben benötigt sie dann in der Blattlosen Zeit Licht andie Wurzeln zum Assimilieren, Korrekt? Dann assimiliert sie wie andere Blattlose in der Zeit wo die Wurzeln, das Velamen wassergefüllt ist und damit Lichtdurchlässiger für die grünen Wurzelzellen, der Strick alleine ist nicht die Wurzel wie Charlemann meint, wird, so das diese Assimilieren können. Die Regel bei der Kultur solcher Pflanzen ist, vermeide alles was die Wurzeln länger als nötig feucht hält, weil damit Veralgung einsetzen kann und die Wurzeln ihre Fähigkeit zu Assimilieren verlieren. Eins der Hauptprobleme warum bei vielen Kultivateuren Blattlose Orchideen nicht gehen, weil sie nicht ausreichend schnell abtrocknen können oder gar Dauerfeucht gehalten werden, in der trügerischen Hoffnung, das es denen da besser ginge. Viele der Blattlosen wachsen an extrem trockenen Standorten wo sie nur täglich kurzzeitig Nebelfeuchte erhalten und oft sogar sehr viel Sonnenlicht.
« Letzte Änderung: 07.Feb.11 um 20:33 Uhr von orchitim »
Diskutiere niemals mit Idioten. Sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung.


Offline Heidi

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #13 am: 07.Feb.11 um 20:29 Uhr »
Also ich würde das Moos ebenfalls entfernen, weil sie trocken am besten wächst. Die trockenen Wurzeln täuschen, denn sie bekommt schnell in der Wachstumszeit wieder grüne Spitzen. Ich halte meine auch ohne jegliches Beiwerk aufgebunden, wird morgens gesprüht, das war`s. Sie blüht auch ohne Blätter.

Meine hängt im Winter auf der kühleren Seite des WiGas, Nachttemperaturen so um die 14°, tagsüber ca. 18°, und sie hat keine Probleme damit.

LG Heidi
« Letzte Änderung: 24.Okt.14 um 00:35 Uhr von Berthold »


Offline Berthold

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Re: Phalaenopsis honghenensis
« Antwort #14 am: 07.Feb.11 um 20:36 Uhr »
Meine hängt im Winter auf der kühleren Seite des WiGas, Nachttemperaturen so um die 14°, tagsüber ca. 18°, und sie hat keine Probleme damit.

LG Heidi

Heidi, hängt sie in einer Vitrine oder in der Zimmerluftumgebung mit vielleicht 40 bis 60% Luftfeuchtigkeit?