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Autor Thema: Ophrys reinholdii und var. straussii  (Gelesen 5672 mal)


Offline Berthold

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #15 am: 06.Mär.12 um 22:15 Uhr »
Mir kommen sie auch zu lang vor.
Aber vergeilt sind sie nicht wirklich, den sie haben eine entsprechende Mende an Knospen.

Aber die Blätter sind viel zu schmal und schlapp. Da kann die Pflanze ja gar keine richtige Photosynthese für die nächste Knolle machen.


Offline Manne

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #16 am: 06.Mär.12 um 22:20 Uhr »
na berthold, wie sehen ophrysblätter zum ende der blüte aus.
bei vielen arten sind sie da schon eingezogen.

normal halte ich sie auch so bei 60 cm. sind sie so groß muss man sie immer im gang auf den boden stellen. sonst stoßen sie oben an.
BG aus dem Kanton Waadt
Manne

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Offline Manne

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #17 am: 06.Mär.12 um 22:22 Uhr »
da liegt schon von denen hier aus 2011 samen im glas.

Hast Du erfolgreich geselbstet oder hast Du mehrere Pflanzen über Kreuz bestäubt, Manfred?

kreuzbestäubung.
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Offline Berthold

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #18 am: 07.Mär.12 um 10:05 Uhr »
na berthold, wie sehen ophrysblätter zum ende der blüte aus.
bei vielen arten sind sie da schon eingezogen.

normal halte ich sie auch so bei 60 cm. sind sie so groß muss man sie immer im gang auf den boden stellen. sonst stoßen sie oben an.

Mal zum Vergleich der Habitus meiner Pflanze. Auch diese ist schon etwas überdüngt, den sonst sind die Rosettenblätter noch kompakter


Offline Manne

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #19 am: 07.Mär.12 um 10:16 Uhr »
sieht doch gut aus.
die blätter werden meist etwas gagelig. bei vielen arten ziehen sie ja mit blütenbeginn sogar ein.
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Offline Charlemann

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #20 am: 07.Mär.12 um 12:50 Uhr »
@Berthold,

so in der Richtung stelle ich mir die natürlich Form vor.
Das die Blattrosette nicht so kompakt ist, kommt bestimmt von der weingen Erde im Topf. Da unten im Topf ist es halt dunkler, weil ja auch nicht soviel Licht hinkommt.
Wenn Du die Töpfe voller machen würdest, wäre die Rosette bestimmt schöner. ;-)


Offline Berthold

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #21 am: 07.Mär.12 um 15:06 Uhr »
Das die Blattrosette nicht so kompakt ist, kommt bestimmt von der weingen Erde im Topf. Da unten im Topf ist es halt dunkler, weil ja auch nicht soviel Licht hinkommt.
Wenn Du die Töpfe voller machen würdest, wäre die Rosette bestimmt schöner. ;-)

Die Blätter sind auch bei meiner Pflanze etwas schlaff. Das liegt aber im Wesentlichen wohl daran, dass der Neudohum-Anteil im Substrat etwas zu hoch ist und die Pflanze dadurch sehr stark gedüngt ist.

Ich hatte mal eine Orchis lactiflora in reines Neudohum gesetzt. Da hat sie ganz kleine Blätter und einen riesigen Blütentrieb gemacht.
Deshalb denke ich, der Habitus der Pflanze wird stark durch die Düngung in Verbindung mit Wärme und Lichtangebot bestimmt.


Offline Charlemann

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #22 am: 07.Mär.12 um 15:29 Uhr »
Ist mir aber schon öfter bei Dir aufgefallen Berthold.
Warum machst Du Deine Töpfe nur zu 2/3tel voll?
Hast Du einen besonderen Grund für?


Offline Berthold

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #23 am: 07.Mär.12 um 15:33 Uhr »
Ist mir aber schon öfter bei Dir aufgefallen Berthold.
Warum machst Du Deine Töpfe nur zu 2/3tel voll?
Hast Du einen besonderen Grund für?

Ja, Geld einsparen bei Substrat.


Offline Charlemann

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #24 am: 07.Mär.12 um 18:43 Uhr »
Ist das nicht die falsche Stelle an der Du da sparst?


Offline Uhu

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #25 am: 07.Mär.12 um 20:05 Uhr »
Berthold, Deine Pflanze ist sichtlich am Beginn ihrer Blütezeit, Mannes Pflanze hat die Hochblüte überschritten. Ich finde es von daher schwer zu vergleichen. Wie sehen Deine Blätter aus wenn die Pflanze voll aufgeblüht ist? Vielleicht kann man über die Blütenabstände einen Vergleich ziehen. Die scheinen gar nicht so sehr unterschiedlich zu sein.

Hab gerade heute einen Fruchtstand einer nordhessischen O.apifera von gut 60 cm gezeigt bekommen. Ein feuchter, gut mit Nährstoffen versorgter Standort an einem Seeufer. Wesentlich größer als alle apiferas, die ich je im klimatisch gleichen Diemeltal gesehen habe. Die Natur spielt auch mit Düngung/Feuchtigkeitsversorgung etc.
Grüße Jürgen


Offline Charlemann

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #26 am: 07.Mär.12 um 20:26 Uhr »
So einfach sich die Erklärung auch anhören mag Jürgen, vielleicht hat da irgend ein Tier wie Vogel, Hase o.Ä. direkt daneben ein Haufi gemacht.
Das kann u.U. solche Auswüchse hervor bringen.


Offline Manne

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #27 am: 07.Mär.12 um 20:36 Uhr »
etwas anders liegt das schon.
auf rhodos habe ich mal im schwemmsandbereich eines flusses eine population von op. speculum gefunden, wo die kleinste pflanze 45 cm hatte.
BG aus dem Kanton Waadt
Manne

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Offline Charlemann

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #28 am: 07.Mär.12 um 20:38 Uhr »
Das kommt hin Manne, mit dem Fluss und seinem Schwennsand kommen auch wieder Nährstoffe an die Pflanzen. Das sie aber so nass stehen, ist etwas verwunderlich.


Offline Manne

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Re: Ophrys reinholdii var. straussii
« Antwort #29 am: 07.Mär.12 um 20:53 Uhr »
das hat mich auch verwundert. man konnte klar sehen, das da bei starkregen im winter voll das wasser rüber ging.
entscheidend ist wohl, das es im sommer stark austrocknet.
da standen auch noch blattrosetten von sp. spiralis mit 10 cm durchmesser.
« Letzte Änderung: 07.Mär.12 um 21:04 Uhr von Manne »
BG aus dem Kanton Waadt
Manne

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